Don Boscos Priesterjubilare

Pater Bauernfeind, Pater Leitenbauer, Pater Maier und Pater Salesny feiern ihre Priesterjubiläen.
Ein Foto von der Priesterweihe der Salesianer im Jahr 1968.

Bereits seit 50 beziehungsweise 40 Jahren sind die vier Salesianer Priester. Ein Grund dankbar an ihren Einsatz zu erinnern und ihnen einen schönen Festtag zu wünschen.

Pater Josef Bauernfeind SDB Foto: Lisa Trauer

Hilfsbereit und immer gerne unterwegs
Aufgewachsen in einer großen Familie mit vielen Geschwistern wurde der 1933 in St. Nikola/Donau geborene Josef Bauernfeind zunächst Bäcker. Danach besuchte er das Aufbaugymnasium in Unterwaltersdorf und trat 1960 in den Orden der Salesianer Don Boscos ein. Am 30. Juni 1968 folgte nach Studien an der Ordenshochschule der Salesianer in Benediktbeuern/Bayern die Priesterweihe. Pater Bauernfeind wirkte als Erzieher in Linz und Klagenfurt, und als Kaplan in Wien Inzersdorf. Mehr als 20 Jahre war der Salesianer mit großer Freude Seelsorger im Krankenhaus der Herz-Jesu-Schwestern in Wien 3.

Pater Bauernfeind ist eine starke und fleißige Stütze im Büroalltag des Provinzialats der Salesianer in Wien Hietzing. Immer wieder nimmt er Messaushilfen an und erfreut bei vielen Gelegenheiten seine Mitmenschen mit selbst gereimten Gedichten. Seine Hilfsbereitschaft wird allerorts geschätzt.

Pater Josef Leitenbauer SDB

Der Kaffeesieder an der Pforte
Josef Leitenbauer kommt aus dem Mühlviertel, geboren 1937 in Witzersdorf – Niederkappel. Nach der Pflichtschule blieb er am elterlichen Hof bis zum 17. Lebensjahr. Zum Schulbeginn 1954 ging er nach Unterwaltersdorf und besuchte dort die Aufbaumittelschule, mit dem Ziel Priester zu werden. Nach dem dritten Jahr ging er ins Noviziat der Salesianer Don Boscos nach Oberthalheim. Weitere Stationen als Salesianer waren das Studium der Philosophie in Unterwaltersdorf, Erzieherpraktika in verschiedenen Häusern der Provinz, das Studium der Theologie in Benediktbeuern. Dort wurde Pater Leitenbauer am 30. Juni 1968 zum Priester geweiht.

Sein priesterliches Wirken begann er als Erzieher in Klagenfurt-Vizentinum. Dann kam er nach Wien 13 Unter St.Veit, ebenfalls als Erzieher. Seit 1975 ist Pater Leitenbauer in Wien Neuerdberg im Salesianum. Hier arbeitete er seinem mathematischen Talent entsprechend als Buchhalter. Bis jetzt ist er im Studentenheim Ansprechperson für die verschiedenen Anliegen der Studenten. Besonders geschätzt wird bei den Mitbrüdern sein „Café Leitenbauer“, den er im „Sale“ auch Gästen der Hausgemeinschaft gerne zubereitet und serviert.

Pater Bernhard Maier SDB Foto: kathbild.at

Lehrer, Sportler und Pilgerbetreuer
Geboren 1950 in Göppingen/Deutschland war Bernhard Maier bereits mit zehn Jahren Schüler der Salesianer in Unterwaltersdorf. 1968 legte er die Erste Profess ab, nach dem Studium an der Universität Wien empfing Pater Maier am 29. Juni 1978 die Priesterweihe. Er wirkte im Wiener Salesianum und war dann in Unterwaltersdorf als Pädagoge tätig. Mit großer Freude war Pater Maier außerdem Olympiaseelsorger. Seine Aufmerksamkeit galt auch dem Behindertensport, so betreute er auch die Sportler bei den Paralympics. 1982 wurde er zum Spitzensportseelsorger ernannt, 1984 promovierte er in Sportwissenschaft und erhielt für seine Dissertation den „Leopold-Kunschak-Preis“. 2006 habilitierte sich Pater Maier am Zentrum für Sportwissenschaft und Universitätssport der Universität Wien. Die letzten zwei seiner zahlreichen Publikationen waren über das „Menschenrechtsethos im Sport“, und gemeinsam mit Schwester Maria Maxwald FMA der Sammelband: „Don Bosco – Mystiker und Manager. Gottverbunden im aufreibenden Alltag.“

Nach seiner Pensionierung als Schuldirektor, wo er von 1989 bis 2015 das Don Bosco Gymnasium leitete, wirkte Pater Maier zwei Jahre als Leiter der Don Bosco Mission Austria in Wien. Nun hat er eine neue Aufgabe übernommen: Mit viel Elan leitet er das Projekt Valdocco-Casa-Madre Colle in Turin. Pater Maier ist hier Ansprechpartner für alle deutschsprachigen Pilgerinnern und Pilger an den Stätten Don Boscos.

Pater Karl Heinz Salesny SDB Foto: kathbild.at

Seelsorger, Lehrer und Hilfegeber für Leprakranke
Karl Heinz Salesny wurde 1940 in Jedenspeigen/Niederösterreich geboren. Mit 15 Jahren kam er zu Don Bosco und den Salesianern nach Unterwaltersdorf. Eintritt in den Orden 1960, die Priesterweihe empfing er am 29. Juni 1968. Seine akademische Ausbildung führte ihn an die Ordenshochschule der Salesianer in Benediktbeuern/Bayern und nach Wien, wo er 1972 seine theologischen Studien mit der Promotion abschloss. Pater Salesny arbeitete als Erzieher und Lehrer in Unterwaltersdorf, als Seelsorger in Wien, Amstetten, Zwölfaxing und Leithaprodersdorf und leitete das Bildungshaus der Salesianer in Schloss Johnsdorf in der Steiermark. Von 2006 bis 2016 war er in Wien Unter St. Veit als Pfarrer tätig.

Pater Salesny engagiert sich mit großer Freude für den Leprafonds. Mit den Spendengeldern unterstützt er Leprahilfe in der Demokratischen Republik Kongo und auf Madagaskar. Der Salesianer ist ein großer Verehrer des Schutzpatrons der Leprakranken, Pater Damian de Veuster, der 2009 heiliggesprochen wurde. Außerdem ist es Pater Salesny ein Herzensanliegen, die Schriften des verstorbenen Bischofs von Aachen, Klaus Hemmerle, mit dem er gut befreundet war, vielen Menschen zugänglich zu machen und widmet sich unermüdlich mit Leserbriefen und Kartenzusendungen seinem Schriftenapostolat.

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