Don Bosco Schwestern feiern

Festtagsstimmung bei den Professjubilarinnen der Don Bosco Schwestern am 4. August in Vöcklabruck.

Elf Don Bosco Schwestern aus der Region Österreich feiern am 4. August 2015 ihr Professjubiläum und erinnern damit an ihren Eintritt in den Orden. Der festliche Gottesdienst mit Salesianerpater Hans Schwarzl SDB findet um 10:30 Uhr in der Hauskapelle der Don Bosco Schwestern, Don Bosco Schulen, Linzer Straße 98, in Vöcklabruck statt.

In der Region Österreich wirken 69 Schwestern in fünf Niederlassungen. Sie führen Kindergärten, Horte, Schulen, sozialpädagogische Einrichtungen, ein geistliches Zentrum für Kinder, Jugendliche und Familien und ein Student/innenheim. Die Don Bosco Schwestern sind auch in der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit, in der Arbeit für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, in Pfarren und in der Familienpastoral tätig. Zusammen mit den Salesianern Don Boscos und dem Verein Jugend Eine Welt sind sie Träger des Don Bosco Flüchtlingswerkes.

65 Jahre

Schwester Theresia Quatember FMA
Religionslehrerin, Erzieherin und Bibliothekarin

Sr. Theresia Quatember FMA wurde 1928 in Winitz (Böhmen) geboren und musste von dort mit ihrer Familie 1945 fliehen. Ihre Erste Profess legte sie in Oberhaunstadt (Oberbayern) im Jahr 1950 ab. Nach erfolgreichem Studium in Innsbruck unterrichtete sie an den Hauptschulen der Kreuzschwestern und Ursulinen in Linz und erwarb später in Turin an der ordenseigenen Fakultät für Religionswissenschaft und Pädagogik die Befähigung zum Religionsunterricht sowie das Diplom als Erzieherin. Sie engagierte sich bei der Katholischen Arbeiterjugend, war eine begeisterte Erzieherin und Lehrerin für verschiedenste Fächer, vor allem für Bildnerische Erziehung, Gemeinschaftsleiterin und Provinzdelegierte für den Verband der Ehemaligen der Don Bosco Schwestern. Als sie 1997 in Pension ging, absolvierte sie eine Ausbildung zur Bibliothekarin. Diese Tätigkeit übt sie noch heute ehrenamtlich in der Schulbibliothek der Don Bosco Schulen in Vöcklabruck aus.

Schwester Hildegard Steglehner FMA
Kindergärtnerin mit Leib und Seele

Schwester Hildegard Steglehner  wurde 1928 in Aschbach (NÖ) geboren. Sie feierte  ihre Erste Profess in Oberhaunstadt. Die Befähigungsprüfung für Kindergärtnerin und Hortpädagogin absolvierte sie 1947 in Linz. Sie war mit Leib und Seele Kindergartenpädagogin und Animatorin der Oratorien in Wien, Innsbruck, Bludenz und Stams. Von 1967 bis 1975 übernahm sie die Leitung der  Gemeinschaften in Innsbruck und Linz. Im fortgeschrittenen Alter widmete sie sich noch mit großer Sorgfalt den häuslichen Tätigkeiten. 2005 zog sie sich in Vöcklabruck in den Ruhestand im Wohn- und Pflegestock zurück.

Schwester Juliane Thauerböck FMA
Krankenpflegerin im Dienst der Kinder und der Mitschwestern

Schwester Juliane Thauerböck wurde 1927 in Rechberg (OÖ) geboren. Ihr Noviziat verbrachte sie in Oberhaunstadt. Nach ihrer Ersten Profess war sie zunächst bei den Kindern eingesetzt, bevor sie in Innsbruck die Ausbildung zur Diplomkrankenschwester machte. Diesen Beruf übte sie 26 Jahre lang in den beiden Heilstätten in Viktorsberg aus. Sie war auch einige Zeit Gemeinschaftsleiterin und Mitglied des Provinzrats. 1995 kam sie nach Vöcklabruck und stellte ihr pflegerisches Können in den Dienst der älteren Mitschwestern. Mittlerweile ist sie selber im Ruhestand und verbringt ihre Zeit vor allem mit Lesen und Beten.

Schwester Maria Tieber FMA
Chorleiterin, Organistin und Hauswirtschafterin

Bereits seit 65 Jahren ist Schwester Maria Tieber Don Bosco Schwester. Sie wurde 1923 in Rauden/Heiligenkreuz (Stmk) geboren und legte ihre Erste Profess in Oberhaunstadt bei Ingolstadt ab.
In Innsbruck absolvierte sie am Konservatorium die Ausbildung zur Chorleiterin und Organistin. Neben ihren Tätigkeiten im musikalischen Bereich war sie auch in der Garten- und Wäschepflege, in Küche und Verwaltung sowie als Hausmeisterin beschäftigt. Mehrmals übernahm sie auch die Aufgabe der Gemeinschaftsleiterin. Seit 2001 befindet sie sich in Klagenfurt. Bis vor einigen Jahren besorgte sie trotz ihres hohen Alters die Wäsche von Haus, Heim und Kindergarten. Nun widmet sie sich vor allem dem Gebet.

60 Jahre

Schwester Johanna Montag FMA
Schuldirektorin und Frohnatur

Sr. Johanna Montag, geboren 1935 in Gramatneusiedl bei Wien, hat 1955 in Rottenbuch / Deutschland ihre Erste Profess abgelegt.
1958 bekam sie den Auftrag, mit einer Hauswirtschaftsschule in Linz zu beginnen – und legte dadurch den Grundstein der heutigen Don Bosco Schulen in Vöcklabruck.
Bis 2000 war sie in „ihrer“ Schule Lehrerin und Direktorin. Nach einem  dreijährigen Abstecher in die Steiermark und nach Innsbruck kehrte sie wieder in die  Gemeinschaft von Vöcklabruck zurück, wo sie die Funktion der Obfrau für den Absolventenverein übernahm und die Ortsgruppe der Salesianischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter begleitete. Immer noch hält die fröhliche Don Bosco Schwester den Kontakt mit den ehemaligen Schülerinnen aufrecht.
2009 wurde ihr das goldene Verdienstzeichen des Landes Oberösterreich verliehen.

Schwester Maria Wachtler FMA
Missionarin und Krankenschwester

Sr. Maria Wachtler, Missionarin in Venezuela, wird  ihr 60-jähriges Professjubiläum im Amazonasgebiet von Venezuela feiern. Sie erblickte 1935 in Zanegg (im heutigen Ungarn) das Licht der Welt und legte 1955 in Rottenbuch ihre Erste Profess ab. Nach neun Ordensjahren in Österreich ist sie seit 50 Jahren in der Mission in Venezuela – genauer am Alto Orinoco bei den Yanomami-Indianern mitten im Urwald. Dort kümmert sie sich gemeinsam mit Mitschwestern, Salesianern und Laien vor allem um die medizinische Versorgung und die Schulbildung der indigenen Volksgruppe.

50 Jahre

Schwester Margarete Keil FMA
Kindergärtnerin mit einem Herz für die Mission

Sr. Margarete Keil FMA ist eine waschechte Wienerin und wurde 1939 geboren. Nachdem sie 1965 ihre Erste Profess abgelegt hatte, war sie fast ihr ganzes Ordensleben als Kindergartenpädagogin tätig. Unermüdlich eingesetzt hat sie sich auch immer für Jungschargruppen und die Dreikönigsaktion, denn ihr Herz schlägt für die Missionen. Seit 2011 lebt Sr. Margarete in Wien im Studentenheim Pfeilgasse 3A, wo sie aktiv präsent ist und in der Pfarre Maria Treu mitarbeitet. Vor allem aber pflegt sie  lebendigen Kontakt mit den Salesianischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Wien Hasenleiten.

Schwester Stefanie Priebernig FMA
Lehrerin und geistliche Begleiterin

Sr. Stefanie Priebernig FMA wurde 1943 in Siegelsdorf im Lavanttal in Kärnten geboren. Nach ihrer Ersten Profess 1965 war sie zuerst als Kindergartenpädagogin tätig. An der Universität Innsbruck absolvierte sie das Lehramtstudium für Philosophie, Pädagogik, Psychologie, Geschichte und Sozialkunde und unterrichtete dann bis ins Jahr 2000 diese Fächer an den Don Bosco Schulen in Vöcklabruck. Parallel dazu  übernahm sie für einige Jahre die Leitung der Schwesterngemeinschaft  und die letzten drei Jahre vor ihrer Pensionierung auch die Leitung der Höheren Lehranstalt für Wirtschaftliche Berufe. Danach übte sie die Funktionen der Leiterin der Schwesterngemeinschaft in Klagenfurt sowie die der Provinzsekretärin in Salzburg aus. 2011 kam sie nach Wien, wo sie im Studentenheim in der Pfeilgasse wohnt. Sie engagiert sich mit ehrenamtlichen Diensten im Seniorenheim der Malteser als geistliche und psychologische Begleiterin.

Schwester Maria Schmiedberger FMA
Köchin und Hildegard-von-Bingen-Expertin

Sr. Maria Schmiedberger FMA hat 1941 in Rechberg/OÖ das Licht der Welt erblickt und 1955 in Casanova ihre erste Profess abgelegt. Sr. Maria war in ihren 40 Ordensjahren hauptsächlich als Köchin tätig. Außer in der Küche hat sie sich auch immer gern im Oratorium und im Garten betätigt. Zurzeit gehört Sr. Maria zur Gemeinschaft von Klagenfurt. Ihre Vorliebe gilt vor allem den Elixieren, Gewürzen und  Kräutern sowie den Hausmitteln nach Hildegard.

40 Jahre

Schwester Johanna Götsch FMA
Erfahrene Begleiterin junger Menschen

Sr. Johanna Götsch, FMA ist 1953 in Pettneu/Tirol zur Welt gekommen. Nach ihrer Ersten Profess in Castelgandolfo/Italien war sie in Österreich als Pädagogin tätig und absolvierte das Lehramtsstudium für Theologie und Germanistik. Ab 1993 war sie mitverantwortlich in der Ordensausbildung sowie Leiterin der Gemeinschaften in Wien und Baumkirchen. Nun widmet sie sich vor allem der Begleitung von Jugendlichen,  jungen Erwachsenen und Familien, die Exerzitien im Alltag,  Urlaubs- und Freizeitangebote im Winter und Sommer, Einzelbegleitung und Referententätigkeit umfasst.
In den letzten Jahren setzte Sr. Johanna mit anderen Mitschwestern all ihre Kräfte ein, um das Schloss Wohlgemutsheim in Baumkirchen/Tirol zu renovieren und in ein geistliches Zentrum für Exerzitien- und Besinnungstage, Seminare und Tagungen, Orientierungs- und Projekttage sowie für Urlaub und Freizeit zu verwandeln.

25 Jahre

Schwester Sylvia Steiger FMA
Musikerin und Pädagogin

Sr. Sylvia Steiger FMA kam1966 in Vöcklabruck zur Welt. Ihre Kindheit und Jugend verbrachte sie mit ihrer Familie in Lenzing. Mit den Don Bosco Schwestern kam sie in der Einjährigen Haushaltungsschule in Vöcklabruck in Kontakt. Diese Verbindung besiegelte sie 1990 durch ihre Erste Profess bei den Don Bosco Schwestern in Vöcklabruck. 1997 erwarb sie das Diplom für Sozialpädagogik. In Klagenfurt und Innsbruck war sie im Geist Don Bosco als Erzieherin tätig, nun leitet sie seit einigen Jahren den Hort in Stams.
Sr. Sylvia besitzt musikalische Talente, die sie am Konservatorium in Innsbruck und im praktischen Einsatz für Kinder und junge Menschen im Internat und Hort immer weiter entfaltet. Aus Anlass der Feier des 200. Geburtstages Don Bosco hat sie das Drehbuch für das Musical „Giovanni Bosco live for youth“, geschrieben, das im Juli in Hartberg aufgeführt wurde.

Die Professjubilarinnen der gesamten Deutschsprachigen Provinz der Don Bosco Schwestern finden Sie hier.

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