Don Bosco Schüler stoppt Attentäter

Absolvent einer Salesianer-Schule stirbt bei Anschlag auf Kirche in Pakistan.
Mindestens 13 Menschen starben bei Selbstmordanschlägen am 15. März in Pakistan.

Bei Selbstmordanschlägen auf eine katholische und eine protestantische Kirche in der ostpakistanischen Stadt Lahore sind am Sonntag, dem 15. März 2015  mindestens 13 Menschen getötet worden. Zu den Anschlägen bekannte sich eine Splittergruppe der radikalislamischen Taliban.

Unter den Getöteten ist Akash Bashir, ein ehemaliger Schüler der Salesianer in Lahore. Er verhinderte durch seinen Sicherheitsdienst den Tod von mehreren hundert Gläubigen. Durch seinen Einsatz konnten die Selbstmordattentäter nicht in die Kirche eindringen, während die Gemeinde die Sonntagsmesse feierte. Sein Vater erklärte nach dem Attentat: „Akash‘ Mutter hat unseren Sohn einmal gebeten, nicht jeden Sonntag am Kircheneingang zu stehen. Er antwortete, dass ihm die Sicherheit der Menschen wichtiger wäre als sein Leben.“ Akash wurde nur 19 Jahre alt. Sein Tod soll nicht vergessen werden.

Papst Franziskus hat die Anschläge auf die Kirchen verurteilt. Zugleich kritisierte der Papst eine Verdrängung der Christenverfolgung in Pakistan in der Weltöffentlichkeit. Er bitte Gott um "ein Ende dieser Christenverfolgung, welche die Welt zu verbergen versucht".

(KAP/SDB)

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