DON BOSCO FEST

In unseren Niederlassungen wurden rund um den Gedenktag am 31. Jänner viele Feste gefeiert.

Lesen Sie Berichte über die Veranstaltungen zum Don Bosco Fest rund um den Gedenktag.

17. Jänner 2015, Graz
Pfarrer und Salesianer Pater Helmut Rodosek eröffnete als Don Bosco den Ball.

Danke Don Bosco

Ganz abgestimmt auf das Jubiäumsjahr zum 200. Geburtstag von Don Bosco war die Dekoration im Ballsaal: Ein großes Transparent und drei Rollups sagten „Danke Don Bosco“. Die Nischen im Saal waren mit verschiedenen Don Bosco Porträts gestaltet.

Das Ballkomitee bestehend aus 20 jungen Familien arbeitete seit September 2014 intensiv an den Vorbereitungen für den Ball.

Am Ballabend konnte Pfarrer Pater Helmut Rodosek SDB neben zahlreichen Ehrengästen aus dem öffentlichen Leben 140 Ballbesucher begrüßen. Als Damenspende gab es eine Schokolade mit dem Jubiläumsaufkleber.

Der Ball wurde von neun Paaren der Jugend mit einer exzellenten Polonaise eröffnet. Die „Ortweinband“ brachte Schwung und Begeisterung in den Abend.

Neben der Sektbar und der Cocktailbar gab es ein Glücksrad, Dosenwerfen, ein Schätzspiel und eine Tombola mit 280 Preisen.

In der Mitternachtseinlage begeisterte unser junger Zauberkünstler Levon Strauß durch seine Kunststücke Jung und Alt.

(gdb/red)

18. Jänner 2015, Wien/Stadlau

Schwungvolle Messe in Stadlau

Gut besucht war die Festmesse zu Ehren Don Boscos am 18. Jänner in Stadlau.

Die Messe zelebrierte Pater Andreas Kühne (3.v.r.). Der deutsche Salesianerpater leitet seit Herbst vergangenen Jahres die Ausbildung der jungen Salesianer in Wien.
Der Chor und die Musiker der salesianischen Jugend unter der Leitung von Margot Katzenberger trugen mit schwungvollen Don Bosco Liedern zur gelungenen Messe bei.

Im Anschluss setzten die Gottesdienstbesucher/innen das gemeinsame Feiern im Pfarrkaffee und beim Sozialessen der Pfadfinder fort.

25. Jänner 2015, Wien/Neuerdberg
Die Wiener Pfarre Neuerdberg feiert das Don Bosco Fest.

Startschuss für das Jubiläumsjahr

Mit großer Festlichkeit und jugendlichem Elan, mit Gottesdienst und Frühschoppen, feierten wir am 25. Jänner unseren Pfarr- und Kirchenpatron, den Heiligen Johannes Bosco.

Die Feier war auch unser Startschuss für das Jubiläumsjahr 2015, in dem wir den 200. Geburtstag (16. August 1815) des Ordensgründers feiern. Nicht Personenkult soll das Jubiläum kennzeichnen, sondern es soll ermutigen, die Haltung und die pastoralen Ziele Don Boscos in Erinnerung zu rufen. Diese sind anschaulich dargestellt durch die Statue in unserer Kirche:

  • Don Bosco ist bei und mit uns Menschen (Er steht am Eingang, sieht die vorbeieilenden Menschen ebenso wie jene, die gerade kommen)
  • Don Bosco ist und bleibt der Einladende zu Gott
  • Don Bosco möchte alle Menschen zu Gott führen. (Die gedachte Verlängerung seines einladenden Zeigefingers hin zum Kreuz veranschaulicht dies)

Möge uns alle die Feier dieses Jubiläums näher zu Gott bringen!

(Oswald Mlynski)

25. Jänner 2015, Amstetten
Pater Rudolf Osanger SDB (Bild Mitte) rief in der Predigt zum persönlichen, menschlichen Miteinander auf.

Evviva Don Bosco!

Die Don Bosco Pfarre Herz Jesu Amstetten feierte den 200. Geburtstag des Ordensgründers mit einer bewegenden Festmesse.

Die vielen Besucher, die nicht nur aus Amstetten kamen, füllten die Herz Jesu Kirche bis auf den letzten Platz und ließen sich gleich am Beginn von dem Lied „Evviva Don Bosco!“ mitreißen. Don Bosco wurde vor 200 Jahren geboren, aber sein brennender Wunsch, den Kindern dieser Welt Halt und Ziel zu geben, ist heute aktueller denn je.

Pater Rudolf Osanger SDB, der als Festzelebrant in einer eindringlichen Predigt darauf einging, konnte mit seinem Aufruf zum persönlichen, menschlichen Miteinander die Aufmerksamkeit der Messbesucher/innen fesseln. Er wies auch auf die vielen weltweiten Aktivitäten des Salesianischen Ordens hin, dessen so wichtiges Werk ohne unsere Unterstützung nicht möglich sei.

Auch die Jugend unserer Pfarre zeigte mit viel Einsatz, dass Don Bosco für sie als Leitbild wichtig ist. Und der Spontan-Chor riss mit den Liedern – ein Lob den Sängern und jungen Musikanten! – alle Kirchenbesucher mit, die diese Messe sicher nicht so schnell vergessen werden.

Anschließend gab es im Don Bosco Heim die bewährten „Bosco-Burger“ als deftige und im Pfarrcafé Kuchen und Kaffee als süße Stärkung.

Ein großes Danke ALLEN (und das waren viele), die bei der Vorarbeit mithalfen, um diese Messe und den Tag so bewegend zu gestalten; die zahlreichen Stunden haben sich gelohnt!

 

25. Jänner 2015, Linz
Der Heilige Don Bosco (1815-1888)

Linz feiert den Heiligen Don Bosco

Am 25. Jänner zelebrierte Bischofsvikar Franz Haidinger in Linz den Festgottesdienst zu Ehren Don Boscos.

Mit begeisternden Worten schilderte er das Leben des Ordensgründers und Sozialpioniers Don Bosco. Die Kindergruppe trug mit selbst gebastelten Blumen, Herzen und Kerzen zum stimmungsvollen Gedenkgottesdiesnt bei.

Im Anschluss gab es ein gemütliches Beisammensein im Don Bosco Saal.

Am 31. Jänner feierte die Don Bosco Pfarre in Linz ein Kinderfest zu dem auch die Eltern geladen waren. Im voll besetzten Pfarrsaal spielten die Buben und Mädchen viele Szenen aus dem Leben Don Boscos nach.

25. Jänner 2015, Linz/St. Severin
Die Chorgemeinschaft „Benedicite“ begeisterte bei der Festmesse mit Musik und Tanz. (Foto:G. Roither)

Don Bosco Fest mit Tanz und Musik

Das Don Bosco Fest am 25. Jänner in Linz/St.Severin verschönerte die Chorgemeinschaft „Benedicite“. Mit Musik und Tanz konnte sie Jung und Alt beim Don Bosco Festgottesdienst begeistern.

Pater Siegi Mitteregger SDB ging in seiner Predigt auf die Erziehungsweise Don Boscos für arbeitslose und verwahrloste Jugendlichen durch Freude an Spiel, Musik und Gesang ein. Ebenso erzählte er von der Musikkapelle unter der Leitung Don Caglieros und auf den Sängerknaben des Oratoriums. Dominikus Savio wurde ja nicht nur der Schutzpatron der Ministranten und der Jungschar, sondern auch der Sängerknaben.

Große Freude wurde bei einem gemütlichen Beisammensein im Pfarrsaal spürbar, wo Kinder und Jugendliche verschiedene Don Bosco-Heftchen erhielten.

(Pater Siegi Mitteregger SDB)

30. Jänner 2015, Klagenfurt

Don Bosco Fest 2015
im Kindergarten der Don Bosco Schwestern

Am 30. Jänner 2015 feierten wir im Kindergarten das Don Bosco Fest. Aus diesem Anlass besuchte uns ein Zauberer, der im wahrsten Sinn des Wortes groß und klein verzauberte.

„Hokus-simsala-pokus“ – mit diesem etwas anderen Zauberspruch, den die Kinder erst lernen mussten, geschahen die erstaunlichsten Dinge. So gab es eine Zaubermünze, die an die Kinder verteilt wurde, jedoch immer wieder zum Zauberer zurückkehrte. Luftballons, die von Kindern festgehalten werden sollten, flogen kreuz und quer durch die Luft. Der Ring einer Kindergartenpädagogin war plötzlich zu einem riesigen Ring geworden; Zaubertücher wechselten ständig ihre Farben und durchgeschnittene Schnüre wurden wieder ganz. Das waren nur einige der Tricks von denen nicht nur die Kinder sondern auch die Schwestern und die Kindergartenpädagoginnen hellauf begeistert waren. Die Zauberei war mit einer riesen Portion Humor versehen, was dazu beitrug, dass über die Kunststücke nicht nur gestaunt, sondern zwischendurch von Herzen gelacht wurde.

Am Sonntag, den 1. Februar 2015 gestalteten die Kindergartenkinder in der Pfarre St. Ruprecht den Gottesdienst. Viele Eltern, Verwandte, Bekannte und Freunde waren gekommen, um gemeinsam das Don Bosco Fest zu feiern.
Würde jemand ein Kind fragen, warum es fröhlich ist, wäre wohl die Antwort an diesem Tag gewesen: „Weil ich zu Don Bosco steh, mit ihm geh und auf ihn seh...“ dies bekräftigten sie in einem der gesungenen Lieder.
Im Anschluss an den Gottesdienst gab es eine Agape bei der sich alle stärken und austauschen konnten, sowie eine Tombola, wo jedes Los gewann.

(Sr. Margit Mader fma)

30. Jänner 2015, Klagenfurt/St. Josef
Basteln, Tanz und Schminken beim Don Bosco Fest in Klagenfurt

Ein Fest für Kinder

Wie jedes Jahr Ende Jänner feierten wir auch heuer in der Klagenfurter Don Bosco Pfarre St. Josef/Siebenhügel unser Don Bosco Kinderfest.

So trafen sich am 30. Jänner mehr als hundert Kinder zu Spiel und Spaß, aber auch um das Leben und Wirken von Don Bosco besser kennen zu lernen.

In besonderer Weise waren die Erstkommunionkinder eingeladen. Die inhaltliche Eröffnung übernahm Pater Fanz Kos SDB, der in anschaulicher, kindergerechter Sprache das Leben des Heiligen zusammenfasste. Danach startete der Stationenbetrieb. Im gesamten Haus verteilt gab es 14 Stationen, an denen die Kinder die unterschiedlichsten Dinge ausprobieren konnten. So reichte das Programm von Bastelangeboten über Bewegungsstationen, Tanz, Schminken bis hin zum Geschichtenlesen.

Zum Abschluss fand noch die beliebte Fotoshow und die Verlosung einiger „Don Bosco Preise“ statt. Nach einem fröhlichen Nachmittag löste sich dann die Festgemeinschaft auf.

Ein besonderer Dank gilt den vielen ehrenamtlichen Helfern, ohne die das Fest nicht zustande gekommen wäre.

(Petra Gocht)

30. Jänner 2015, Unterwaltersdorf
Das Don Bosco Fest in Unterwaltersdorf war auch ein Abschied von Pater Bernhard Maier SDB, der Ende März die Schulleitung abgeben wird.

Gedenkfest und Abschied in Unterwaltersdorf


Am letzten Schultag des Wintersemesters, dem 30. Jänner 2015 feierte die Schulgemeinde den 200. Geburtstag des Heiligen Johannes Bosco.

Schuldirektor Pater Bernhard Maier SDB zelebrierte die Festmesse, die von der Schulband musikalisch stimmungsvoll begleitet wurde. Pater Maier betonte in seiner Predigt, dass der 31. Jänner auch der Tag der Straßenkinder sei, die unter dem besonderen Schutz Don Boscos stehen.

Mit schwungvollen Melodien der Schulband ging es in den zweiten Teil des Festes.

Der Bürgermeister von Ebreichsdorf Wolfgang Kocevar übereichte Pater Bernhard Maier für sein langjähriges Wirken im Don Bosco Gymnasium die Ehrenbürgerschaft der Stadtgemeinde Ebreichsdorf. In seiner Ansprache betonte er, dass Pater Maier immer wieder ein Brückenbauer in der Gemeinde war und sprach ihm Dank und Anerkennung aus.

Mit Freude Wertschätzung bedankte sich Pater Maier für die Verleihung und lud die geladenen Gäste aus Kirche, Politik, Elternverein und Presse zur Agape in den Speisesaal ein.

Die Schülerinnen und Schüler und auch der Elternvereinsvorstand gratulierten Pater Bernhard Maier ganz besonders herzlich zu dieser schönen Ehrung; Ende März übergibt der Pater nach 20 Jahren die Schulleitung an Beatrix Dillmann und wird eine neue Aufgabe im Orden übernehmen.

Viele Projekte, von den Lehrern gut vorbereitet, machten den weiteren Vormittag für die Schüler zu einem besonderen Schultag – ganz nach ihrem Geschmack – mit Spannung, Action, interessanten Erfahrungen und vielen Informationen. „Ein schöner Einstieg in die Semesterferien und ein fröhliches Don Bosco Fest“, darin waren sich alle einig.

(Edith Gerstbauer)

31. Jänner 2015, Salzburg

Don Bosco Fest in Salzburg

Don Bosco Fest mit den Jugendlichen des Don Bosco Flüchtlingswerkes

Vom Aufruf, an die Ränder zu gehen - zu denen, die uns wirklich brauchen – und unsere Herzen nicht zu verschließen vor der Not der jungen Menschen unserer Zeit, war das Don Bosco Fest in Salzburg Liefering geprägt.

Unter dem diesjährigen Motto „Fiaß am Bodn, Herz im Himml“ stand auch das Kinderprogramm, mit dem wir uns auf den Festgottesdienst einstimmten. Die Kinder dekorierten den Kirchenraum mit ihren Fußabdrücken und mit vielen bunten Herzen, auf denen sie Herzenswünsche für Kinder aller Welt schrieben.

Die Einladung Don Boscos, uns für die Benachteiligten einzusetzen, ging uns besonders dadurch ganz „nahe“, dass die Burschen des Don Bosco Flüchtlingswerks mit ihren Betreuerinnen unter uns waren. P. Rudi Osanger gelang es durch seine Worte und seine Lieder sichtlich, Begeisterung für die Sache Jesu zu wecken. Auch wir sind heute eingeladen, auf die jungen Menschen mit dem Herzen des „Guten Hirten“ zuzugehen.

Nach dem Festgottesdienst unterhielten sich Jugendliche der Pfarren St. Martin und Liefering mit Jugendlichen aus Afghanistan, Somalia, Syrien und anderen Ländern, aus denen sie flüchten mussten. Dass man sich trotz verschiedener Sprachen so gut verstehen kann, hätten sie sich nicht erwartet. Großen Anklang fanden der Trommelworkshop mit Prof. Petzel und Schülern des Herz-Jesu-Gymnasiums und die Kampfsportübungen mit einem Firmling unserer Pfarre.

Für die Erwachsenen gab es den neuen Don Bosco Film „Der Streetworker Gottes“ zu sehen und einen Info-Workshop zum Don Bosco Flüchtlingswerk mit Barbara Svec, der Leiterin der Wohngemeinschaft Noemi in Wien.

„Don Bosco war wirklich dabei!“, sagte mir jemand nach dem Fest. Das war spürbar durch die Begeisterung der Kinder, den Spaß der Jugendlichen, den Dank für Don Bosco und seine unzähligen Werke für die Jugend und schließlich auch durch den großartigen Beitrag der Salesianischen Mitarbeiter und vieler Freiwilliger zum Gelingen dieses Festes!

(Sr. Ulrike Weiss und Don Bosco Schwestern Salzburg)

 

 

 

31. Jänner 2015, Stams

Don Bosco Fest in Stams

Dieses Jahr fand das Don Bosco Fest in verkürzter Form statt. Das Kinderprogramm am Nachmittag musste aus verschiedenen Gründen entfallen. Wir arbeiten ja an einem Don Bosco Circus Musical. Bis 31. Jänner 2015 war es nicht zu schaffen, so wird die Aufführung am 1. und 2. Mai 2015 sein. Zur feierlichen Abendmesse waren alle Stamser, Mitarbeiter und Freunde eingeladen. Zu unserer Freude feierte P. Herbert Salzl SDB mit uns, der mit seinem Schwung und einer gekonnten Predigt alle begeisterte. Heuer waren viele junge Ordensleute mit dabei, neben Salesianer und Don Bosco Schwestern unterstützten uns die Zisterzienser, ein Prämonstratenser und ein Priester aus Afrika, der im Canisianum studiert. Nach der Messe konnten sich die Erwachsenen im Speisezimmer stärken und miteinander ins Gespräch kommen, die Kinder hingegen durften sich noch eine gute Stunde im Saal bei Actionspielen austoben. Die Spenden dieses Tages kommen unserem Solidaritätsprojekt Damaskus zugute.

(von Sr. Sylvia Steiger)

 

31. Jänner 2015, Wien/Don Bosco Haus
Bischof Maximilian Aichern bei der Festmesse im Don Bosco Haus

Das eigene Leben froh gestalten

Am Abend des 31. Jänner feierten die Salesianer Don Boscos mit zahlreichen Gästen im Don Bosco Haus den Gedenktag ihres Ordensgründers.

Bischof Maximilian Aichern betonte in seiner Predigt, dass Güte, Vertrauen und Friede von Don Bosco gelebt wurden und diese Werte heute so aktuell seien wie damals, um das eigene Leben froh gestalten und engagiert leben zu können.

Viel Mut und Engagement brauchen auch die Menschen, die heute im Geist Don Boscos Kinder und Jugendliche weltweit begleiten. Das zeigte der neue Film von Marcel Bauer über die Arbeit der Salesianer und Don Bosco Schwestern.

Das "Wohnzimmerensemble" begleitete die Festveranstaltung mit einer gelungenen musikalischen Darbierung.

31. Jänner 2015, Deutschland/Benediktbeuern
Erzbischof em. Alois Kothgasser in Begleitung von Pater Claudius Amann (l.) inmitten von jungen Menschen (Foto:Martin Blösl)

Ein Blick nach Benediktbeuern

Auch die deutsche Ordensprovinz feierte den Gedenktag Don Bosco. Am 31. Jänner erinnerte das Kloster Benediktbeuern an den Todestag des Heiligen. Beim Festgottesdienst begrüßte Klosterdirektor Pater Claudius Amann SDB neben mehreren hundert Gottesdienstbesucher/innen den Hauptzele­branten Alois Kothgasser, emeritierter Erzbischof von Salzburg.

Den Anfang der Predigt widmete Erzbischof Kothgasser dem „Vater und Lehrer der Jugend“, wie Papst Johannes Paul II. Don Bosco einmal genannt hatte, gab Einblicke in das Leben und den Weg des Heiligen.

Daraufhin legte er die alttestamentliche Lesung und das Evangelium aus, ausgerichtet auf das, was den großen Erzieher ausgemacht hatte und bis heute weiterwirkt. Die Realisierung des Hirtenbildes durch Don Bosco illustrierte er an einem der Briefe des Heiligen an seine Mitbrüder: Darin legt er diesen nahe, ihre Arbeit für die Jugendlichen in Liebe zu tun, getragen vom Gedanken, bei ihnen die Elternstelle zu vertreten, in einer Liebe, die Zorn und Drohungen unterdrückt und auf Strafen verzichtet, stattdessen sich bemüht, die Jugendlichen „fest und freundlich zu ertragen und so zu bessern.“

Liebe, Ehrfurcht und Hingabe, die Don Bosco in seinem Zugang zu den Kindern und Jugendlichen getragen haben, seien für die Salesianer Erbe und Auftrag. Erzbischof Kothgasser gab abschließend der Hoffnung Ausdruck, dass nach 200 Jahren der Auftrag für die Salesianer, vor allem die Hirtensorge, mindestens noch weitere 200 Jahre bestehen bleiben möge.

Im Anschluss an die Messe begaben sich an die 200 geladene Gäste zum feierlichen Mittagessen in den Speisesaal, den ehemaligen Bibliothekssaal des Klosters. Da der Platz dort nicht ausreichte, wurden über 50 Personen außerdem im Aktionszentrum verköstigt.

Für alle, die anschließend den Weg ins Zentrum für Umwelt und Kultur fanden, rundete sich die Veranstaltung noch auf besondere Weise ab. Im dortigen Allianzsaal präsentierte der Bichler Kinder- und Jugendchor unter der Leitung von Katharina Pössenbacher und Margit Klein das Don-Bosco-Musical „Ich lass dich nicht im Regen stehen“.

31. Jänner 2015, Deutschland/Passau
Pater Stefan Oster SDB wurde 2014 zum 85. Bischof der Diözese Passau geweiht.

Don Bosco - ein "Berufungs-Erwecker"

Der Passauer Bischof Stefan Oster SDB hielt am 31. Jänner eine Predigt zum Fest Heiligen Don Bosco in der Passauer Kirche Maria Hilf.

Liebe Schwestern und Brüder im Glauben,
es gibt eine Geschichte von Don Bosco, eine kleine Episode, die uns hilft, etwas von dem zu verdeutlichen, worum es uns in unserem Umgang mit jungen Menschen gehen kann. Wir sind in Turin im Jahr 1848. Don Bosco geht in einen Friseurladen, um sich rasieren zu lassen. In einer Ecke des Ladens sieht er den Lehrling stehen, der offensichtlich noch recht jung und am Anfang seiner Ausbildung ist. Don Bosco sieht den Burschen und sagt zum Meister laut: „Einmal rasieren bitte, aber vom Lehrling!“ Der Meister zuckt zusammen und der Lehrling erst recht. Der Meister sagt: "Sie wissen nicht, was Sie da verlangen, Hochwürden! Der Junge hat noch nie ein Rasiermesser in der Hand gehabt". Don Bosco sagt nur: "Einmal muss er ja anfangen, nicht wahr?“ Und dann zu dem Jungen: „Auf geht's! Frisch ans Werk und nicht gezittert! Nur die Nase musst du mir dran lassen.“

Unter dem sorgenvollen Blick des Chefs und behutsam von Don Bosco angeleitet, macht sich der Junge daran, seinen Gast einzuseifen und zu rasieren. Sicher, am Ende gibt es die eine oder andere kleinere blutige Stelle, aber fürs erste Mal eigentlich ganz passabel. Don Bosco hat den jungen Mann anschließend gemessen an seinen Fähigkeiten ehrlich gelobt. Und ich meine, er hat so sicher seinen Teil dazu beigetragen, dass aus dem Burschen später ein guter Friseur und Barbier wurde.

Diese Episode, Schwestern und Brüder, ist äußerlich gesehen eigentlich belanglos. Eine kleine Begebenheit und doch könnte es sein, dass gerade mit so einer geringfügigen Geste für den Jugendlichen etwas richtig Bedeutendes passiert ist. Vielleicht denken Sie einmal an Ihr eigenes Leben zurück, an Ihre eigene Kindheit oder Jugend. Haben Sie jemanden in Ihrem Leben gehabt, der Sie gemocht hat und der Ihnen deshalb etwas zugetraut hat – und sei es vielleicht äußerlich noch so unbedeutend? Ich kann mich jedenfalls für meine Jugend an Situationen erinnern, in denen immer wieder mal wohlmeinende Menschen mit dem Herz am rechten Fleck mir etwas zugemutet und zugleich zugetraut haben. Sie haben herausgefordert und doch nicht überfordert. Sie haben ermutigt, aber nicht frustriert. Sie haben mit dem Herzen gesagt: „Ich glaub, Du kannst das. Versuch es mal.“ Und im Probieren habe ich dann selbst gespürt: „Ja, es geht. Das ist gut!“ Und ich darf ehrlich sagen: Solche Momente waren bisweilen Wegmarken in der Frage, wohin der Weg meines Lebens gehen kann. Sie haben mir immer wieder geholfen, ein Stück klarer zu sehen.

Wir sagen ja zurecht: Wer einen anderen Menschen mit dem Herzen anschaut, der erkennt mehr. Das heißt, wenn uns ein Mensch mit dem Herzen anschaut, dann kann es auch sein, dass er manchmal mehr über uns erkennt, als wir selbst in uns sehen. Die Herzensschau erspürt nämlich manchmal, was ein Mensch in sich hat, was er hervorbringen könnte, was aus ihm werden könnte. Etwas, das der Angeschaute selbst bei sich vielleicht noch gar nicht sieht, aber was in ihm steckt. Und wenn es dann im Leben eines jungen Menschen einen anderen Menschen gibt, Eltern, Lehrer, Erzieher, gute Freunde, Menschen, die einem Jugendlichen etwas zutrauen – und zwar deshalb, weil sie etwas in ihm erahnen und spüren, was da an Potential sein könnte – wenn es solche Menschen gibt, dann ist es möglich, dass ein junger Mensch zu etwas Neuem bewegt wird, was aber zugleich zutiefst zu ihm gehört. Er erlebt sich als fähig, als wertvoll, er erlebt, dass er etwas in sich hat, was er beitragen und einbringen kann in sein Leben und in das der Anderen. Er erlebt bewusst oder unbewusst: „Es ist gut, dass ich da bin.“ Er erlebt ein inneres Ja zu seinem Leben.

Liebe Schwestern und Brüder, ich bin überzeugt, dass es im Leben von jungen Menschen von größter Wichtigkeit ist, ein solches Ja zu ihrem Leben immer neu spüren zu dürfen. Es geht dabei nicht einfach nur um äußere Anerkennung. Die kann sehr schnell zur Eitelkeit verführen und innerlich hohl oder danach süchtig machen. Es geht viel mehr darum, dass eine Bejahung durch andere uns mit einer tiefen Wirklichkeit in unserer Seele in Berührung bringt. Es ist eine Wirklichkeit, die wir oft nicht wahrnehmen, nicht realisieren, von der wir uns selbst oft genug abschneiden. Es ist die Wirklichkeit in uns, die selbst ein einziges, großes, tiefes, lauteres Ja zu uns Menschenkindern ist. Und zwar trotz alledem, was diese Welt auch an Verneinung für uns hat. Wir leben zum Beispiel in einer Leistungsgesellschaft und in einer Konsumbefriedigungsgesellschaft, in einer Gesellschaft, die dem äußeren Schein viel zu viel Bedeutung gibt. Wir leben in einer Gesellschaft, die unaufhörlich vergleicht; wir leben in einer Gesellschaft, in der es Neid gibt, falschen Ehrgeiz, Lüge, Egozentrik und Bosheit. Alles das gibt es und vieles mehr. Und alles das ist geeignet, uns zweifeln zu lassen an der Tatsache, dass es ganz tief in uns ein unfassbar klares, liebevolles Ja zu uns gibt. Ein Ja, das zu jedem Einzelnen von uns sagt: „Es ist gut, dass Du da bist. Du bist mein geliebtes Kind. Ich habe Dich geschaffen. Ich habe Dich erlöst und will Dich immer neu erlösen, ich will Dich an mich ziehen, damit Du aus meiner Freude und aus meiner Gegenwart lebst, voll Vertrauen, wie ein Kind. Geh nur, Du kannst aus meinem Ja, aus meiner Zusage leben.“

Liebe Schwestern und Brüder, als Christinnen und Christen sind wir die Erstberufenen, dieses Ja einander und jedem Menschen zuzusprechen. Wir sind berufen, uns gegenseitig zu zeigen, dass wir unvergleichliche, geliebte Kinder Gottes sind. Wir sind berufen, mit unserem Leben in eine Antwort aufzubrechen, die aus diesem Ja lebt, das Gott zu uns spricht.

Mein Ordensvater Don Bosco war ein Meister darin, vor allem jungen Menschen dieses Ja zuzusprechen. Er war ein Meister der Herzenserkenntnis. Er war innerlich so bei den jungen Menschen, dass sie gespürt haben: „Der meint es gut mit mir. In der Gegenwart Don Boscos kann ich selbst entdecken, dass ich gewollt bin, dass ich gut bin, dass ich etwas kann; dass das Leben wert ist, entdeckt zu werden und bejaht zu werden.“ Don Bosco kannte zutiefst das Geheimnis der Freude, von der in der Lesung aus dem Philipperbrief die Rede war. Paulus ruft darin die Philipper mehrmals auf: „Freut euch!“ „Freut euch zu jeder Zeit!“. Warum? Die Antwort: „Der Herr ist nahe.“ Don Bosco lebte aus der Nähe des Herrn. Er lebte aus dem ganz großen Ja, das Gott in sein Leben hinein gesprochen hat. Er wusste, dass der Vatergott dieses Ja durch seinen Sohn ein für alle mal und unverlierbar von neuem in die Welt hinein gesprochen hat. Und er wusste, dass die Mutter dieses Sohnes ebenfalls immer neu zur Seite stand, als Helferin der Christen, um das große innere Ja zu seinem Leben nicht mehr zu verlieren, - sondern im Gegenteil immer mehr zu vertiefen. So konnte Don Bosco selbst zu einem Menschen werden, der das Ja im anderen und die Freude am Leben im anderen wecken, bekräftigen und vertiefen konnte. Er selbst hatte durch Jesus das Geheimnis der Gotteskindschaft in seinem eigenen Leben zutiefst verinnerlichen dürfen; Kind des Vaters, Kind der Mutter Gottes. Und er konnte so getragen den übrigen Menschenkindern zeigen, zu wem sie auch in der Tiefe ihres Herzens gehören. Er war deshalb im besten Sinn des Wortes auch ein Berufungserwecker. Denn es ist bei ihm fast ein und derselbe Vorgang, sich als Kind Gottes erfahren zu dürfen und dabei immer mehr auch zu verstehen, welchen Weg der Vater mit seinem Kind gehen will. Im Evangelium haben wir gehört, wie Jesus die Kinder in die Mitte stellt und dabei die Menschen lehrt: „Wenn ihr nicht umkehrt und wie die Kinder werdet, könnt ihr nicht in das Himmelreich kommen.“ Und Jesus sagt schon im nächsten Satz: „Wer ein solches Kind um meinetwillen aufnimmt, der nimmt mich auf.“

Für Don Bosco war auch beides im Grunde ein einziger Vorgang: einerseits selbst an der Seite Jesu zu lernen immer mehr ein Gotteskind zu werden und andererseits zu lernen, die Kinder und jungen Menschen gern zu haben. Weil er sich selbst so sehr als Kind Gottes bejaht wusste, konnte er die jungen Menschen so tief bejahen, sie aufnehmen und sich von ihnen immer neu herausfordern lassen. Wie oft hat er sich bei den Jugendlichen bedankt, obwohl doch eigentlich gerade sie ihm so viel verdankten. Aber Don Bosco hat gewusst: die Jugendlichen haben ihm geholfen, ein Liebender zu werden. Er hat sich von Gott zu ihnen gesandt gewusst und er hat sich von ihnen herausfordern lassen, sie zu lieben. Und so ist er im Herzen immer jung, immer Kind Gottes geblieben, damit die jungen Menschen in seinem jung gebliebenen Herzen so viel Raum einnehmen konnten.

Sie alle wissen, dass ich Salesianer Don Boscos bin und Sie alle wissen auch, dass wir uns in der Kirche oft nicht leicht tun mit den jungen Menschen. Sie leben halt ganz oft nicht mehr so, wie wir als Kirche uns das vorstellen. Aber das macht zuerst mal gar nichts. Wir sollen und dürfen uns trotzdem zuerst einmal an ihre Seite stellen mit Geduld, mit Liebe, mit Vernunft, mit Vertrauen. Gott steht ja auch schon an dieser Seite und wir müssen den jungen Menschen erst einmal zeigen, dass sie bejaht sind, dass es gut ist, dass es sie gibt. Und wenn sie sich dann von dieser Liebe einmal tatsächlich berühren lassen, dann hat der Heilige Geist schon begonnen, in ihnen zu wirken. Dann werden sie wie von selbst auf die Spur ihres großen Ja finden, das Gott zu ihnen gesprochen hat und dann werden sie auch die Kraft bekommen immer mehr so zu werden, wie Gott sie gedacht hat. Die Liebe liebt im anderen hervor, was in ihm schon da ist. Und sie geht mit und hilft bei diesem Geburtsprozess hinein in ein Leben, das in der Lage ist, den Willen Gottes zu hören und ihm zu folgen. Das ist nach meiner Überzeugung das wichtigste Geheimnis der Pädagogik Don Boscos. Und das können wir alle immer neu von ihm lernen. Heiliger Don Bosco, bitte für uns. Amen.

1. Februar 2015, Deutschland/München
Beim Festgottesdienst am 1. Februar würdigte der Münchener Kardinal Reinhard Marx die Arbeit der Salesianer Don Boscos mit Kindern und Jugendlichen.

Münchener Kardinal Marx: Don Bosco ist eine faszinierende Gestalt der Kirchengeschichte

Im Rahmen eines Festaktes zum Auftakt der Feierlichkeiten am Freitagabend hatten die Salesianer Don Boscos zu einer Gesprächsrunde zum Thema „Bildung – Berufung – Begeisterung“ und einer anschließenden Preisverleihung der „Don Bosco Spatzen – Dasein für Kinder und Jugendliche“ in den Pfarrsaal der Münchener Pfarrgemeinde St. Wolfgang eingeladen. Rund 180 geladene Gäste aus Gesellschaft, Politik, Kirche und Orden, aber auch viele junge Menschen, ehemalige wie aktuelle „Don Bosco Volunteers“, waren der Einladung gefolgt.

Festgottesdienst am Sonntag mit Kardinal Reinhard Marx
Im Rahmen des Festgottesdienstes am Sonntag würdigte der Münchener Kardinal Reinhard Marx die Arbeit der Salesianer Don Boscos mit Kindern und Jugendlichen.

Johannes Don Bosco sei eine „faszinierende Gestalt der Kirchengeschichte“. Er hebe die oft verborgenen Schätze des Evangeliums und bringe sie neu zum Strahlen, betonte der Kardinal und Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz. Pädagogik heute bedeute nicht, Kinder zu entfremden oder sie nach „unserem Bild“ zu erziehen. Vielmehr gelte es zu entdecken, was Gott mit einem Menschen vorhabe. So habe Don Bosco liebevoll auf die Potenziale der jungen Leute geschaut. „Don Bosco ist auf die Menschen zugegangen, ganz wie es Jesus vorgelebt hat. Er hat Menschen ermutigt, ihre Kräfte zu fördern, lebendig werden zu lassen mit Hilfe der Kraft des Glaubens und mit einer unendlichen Liebe, die die Menschen nicht niederdrückt und klein macht, sondern sie ermutigt ihren Weg zu gehen“, so Marx.

Musikalisch gestaltet wurde der festliche Gottesdienst von der Kinder-, Jugend- und Chorgemeinschaft St. Wolfgang unter Leitung von Stefan Ludwig. An der Orgel saß Prof. Andreas Puhani, die Trompete spielte Martin Hoffmann.

Nach dem Mittagessen im mit über 600 Gästen voll besetzten Veranstaltungssaal des Salesianums und anschließendem Kaffee und Kuchen fanden die Feierlichkeiten mit einem „Bunten Nachmittag“ ihren Abschluss. Der Kinder- und Jugendchor erfreute die Festgemeinde mit weiteren Liedern aus ihrem Repertoire. Der angekündigte Zirkus „Jaloschum“ vom Staffelsee konnte wegen einer akuten Erkältungswelle nicht auftreten. Dafür sprang kurzfristig Istwan aus Rumänien ein, der im Salesianum gerade seine Sprachkenntnisse verbessert und der sein Talent als Zauberer zum Besten gab. Als künstlerischer Höhepunkt traten Mitarbeiter/innen und Jugendliche des Jugendwohnheims Salesianums auf. Sie hatten hierfür eigens beleuchtete Kostüme kreiert. In einer Choreografie im dunklen Veranstaltungssaal zeigten sie eine beeindruckende Licht-und-Schatten-Choreografie.

1. Februar 2015, Timelkam
Beim Spatzen-Basteln am Don Bosco Fest in Timelkam.

Clownerie und Zauberei in Timelkam

Die Pfarre Timelkam feierte am 1. Februar eine Don Bosco Messe.

In seiner Predigt ging Pfarrer Josef Kramar auf jene Dinge ein, die Don Bosco den Menschen vermitteln wollte: Freude, die durch das ganze Leben trägt, die das Leben heller und wärmer, schöner und liebenswerter macht; Sorglosigkeit aus dem Vertrauen, dass Gott selbst Sorge für den Menschen trägt; Mut auch das Risiko zu wagen, in dem Wissen, dass die Liebe Gottes wie ein Netz ist, das auffängt; die Kunst, das Spielerische des Lebens neu zu entdecken und das Leben leicht zu nehmen, gelassen zu sein – auch in Schwierigkeiten, Sorgen und Leid, in der festen Zuversicht, dass Gott da ist und von ihm her alles einen Sinn hat.

Passend zu Don Boscos Motto „Fröhlich sein, Gutes tun, und die Spatzen pfeifen lassen“, durften die Kinder während der Predigt Spatzen basteln, die auch Zuhause noch an Don Boscos Leitsatz erinnern sollen.

Nach dem Gottesdienst bot Frederick Fred Feuerstein ein unterhaltsames Programm für Jung und Alt: Mit Clownerie, Zauberei, Jonglieren und Musik brachte er die Menschen zum Staunen und Lachen.

(Barbara Leitner/red)

1. Februar 2015, Graz
Der Stadtpfarrer von Kapfenberg, Giovanni Prietl, zelebrierte die Don Bosco Festmesse in Graz.

Wem gehörst du?

"Wem gehörst du?“ – Diese Frage stellte der Festzelebrant Giovanni Prietl, Stadtpfarrer von Kapfenberg in seiner Predigt beim Don Bosco Festgottesdienst am 1. Februar in der Pfarrkirche Graz Don Bosco.

„Du bist von Anfang an geliebtes Kind Gottes und bleibst es ein Leben lang“, lautete die Antwort.
Der Festgottesdienst wurde vom Don Bosco Chor sehr ansprechend gestaltet, Jugendliche trugen die Lesung und die Fürbitten vor, der Kameradschaftsbund Don Bosco rückte aus und die Ministranten verteilten Herzen mit dem Spruch „Wer sich geliebt weiß, liebt wieder“.

Im  Miteinander beim Gottesdienst und bei der anschließenden Agape im Don Bosco Saal war der Familiengeist Don Boscos spürbar.

(Pater Helmut Rodosek SDB)

1. Februar 2015, Baumkirchen
Sr. Maria Victoria beschreibt in einem Vortrag die Arbeit im Straßenkinderprojekt Laura Vicuna.

„Happy Birthday, Don Bosco“

„Happy Birthday, Don Bosco“ schallte es am vergangenen Sonntag, 1. Februar 2015, fröhlich durch die Niederlassung „Wohlgemutsheim“ der Don Bosco Schwestern in Baumkirchen. Die Schwestern hatten zum diesjährigen Don Bosco Fest geladen. Es stand heuer ganz im Zeichen der Feier des 200. Geburtstages des großen Priesters, Erziehers und Ordensgründers, den die Don Bosco Schwestern und die Salesianer Don Boscos heuer begehen. Johannes Bosco (1815-1888) stand mit seinem unermüdlichen und segensreichen Wirken für arme und verwahrloste Kinder in Turin, Italien, am Beginn einer Bewegung, die heute weltweit tätig ist.

Das Kind in der Mitte
Die Festmesse zum Don Bosco Fest feierte heuer mit den Gläubigen Alt-Erzbischof Alois Kothgasser, selbst Salesianer Don Boscos. Er wohnt bei den Schwestern in Baumkirchen. 
In seiner Predigt rief Kothgasser dazu auf, wie Jesus und der hl. Don Bosco „das Kind in die Mitte“ zu stellen. Es gelte, den Kindern und Jugendlichen mit „Hochachtung, Liebe, Ehrfurcht und Hingabe“ zu begegnen. Es gelte, mit ihnen in Familie und Gesellschaft ein Leben zu leben, das geprägt sei von „Vernunft, Religion und Liebenswürdigkeit“. Den Kindern und Jugendlichen sollte vorgelebt werden, was es heißt, ein Gott und den Mitmenschen zugewandtes, ehrliches, gerechtes, wahrhaftiges, treues, vertrauensvolles und vernünftiges Leben zu leben.

Straßenkinderprojekt in Manila
In der Eingangshalle des Wohlgemutsheimes konnten die Schwestern den Festteilnehmern eine neue Don-Bosco-Statue vorstellen. Der Grödner Schnitzer Helmut Perathoner hatte sie zum 200. Geburtstag Don Boscos angefertigt.
Die Kinder hatten auf dem Don Bosco Fest ausreichend Gelegenheit zum Spielen. Ein Zauberer zog sie ganz in Bann.

Eine sehr ernste und gleichzeitig nachhaltig berührende Note erhielt das Fest durch einen Vortrag der Don Bosco Schwester Maria Victoria Palomo Sta. Ana. Sie leitet in der philippinischen Hauptstadt Manila das Straßenkinderprojekt Laura Vicuna Foundation. Sr. Maria Victoria brachte zum Vortrag die heute 21-jährige angehende Lehrerin C. mit. C. schilderte – zum Teil unter Tränen – ihr erschütterndes Leben als Straßenkind, das Jahre hindurch täglich ums Überleben kämpfen musste und auch sexuell missbraucht wurde. Die Don Bosco Schwestern von Baumkirchen beschlossen, alle Spenden, die sie zum Fest erhielten, der Laura Vicuna Foundation zur Verfügung zu stellen.

(von Franz Stocker)

 

 

Zurück zur Übersicht

Um die volle Funktionalität unserer Website zu gewährleisten bzw. unser Angebot zu optimieren, setzt unsere Website Cookies. Weiterlesen …