Don Bosco Fest 2019

Schon 17 Berichte aus den Niederlassungen zum Don Bosco Fest sind online.
3.2. Klagenfurt Don Bosco – Fest des Kirchenpatrons
Don Bosco zu Gast in Don Bosco

Am 3. Feber 2019 feierten wir das Fest unseres Kirchenpatrons Don Bosco mit unserer Musikgruppe und der neuen Kindertheatergruppe mit einem Spiel über das Leben und Wirken Don Boscos.

Nach dem Gottesdienst begeisterte der Circus Dimitri Jung und Alt. Mehr als 150 Personen genossen das Mittagessen, Kaffee und Torten. Herzlichen Dank allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Weitere Fotos: www.donboscokirche-klagenfurt.at

 (P. Albert Miggisch SDB)

 

3.2. Stams – Fröhlich sein, Gutes tun ...

Am Sonntag, den 3.2., wurde das Don Bosco Fest in der Stamser Niederlassung der Don Bosco Schwestern gefeiert. Teilnehmerin Alexandra Kleinheinz berichtet:

Der Festsaal war voll. Einer der jüngsten Salesianer, Pater Johannes Haas, reiste extra aus Wien an, um die Messe mit Pfarrer Michael Falkner zu feiern. Alle waren ganz leise und gespannt, sogar die Kleinsten, als anstelle der obilgatotischen Lesung ein kurzes Theaterstück von einigen Kindern aufgeführt wurde. Es erzählte eine Episode aus dem Leben des heiligen Johannes Bosco, wie er leibte und lebte. Ein Mensch, der mit beiden Füßen fest auf der Erde stand und mit dem Herzen im Himmel. Also auf Gott vertraute, in allen Lebenslagen. Pater Johannes stellte dann in der Predigt auch die Kinder in den Mittelpunkt, und stellte so den Bezug zur Bibel her. Er stellte Fragen und die Kinder antworteten kurzerhand und frei. 

Danach konnte es richtig losgehen. Mit den Kindern wurde in Gruppen gebastelt, musiziert und gesungen, geturnt und getobt, da gab es ein Quiz und einen Zauberworkshop, wo aus Zeitungspapier eine Wunderpalme entstand. Wow.

Gemeinsames Beisammensein, essen und trinken, ganz nach dem Motto: „Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen.“

(Alexandra Kleinheinz, SMDB)

3.2. München - 100 Jahre zum Don Bosco Fest
Kardinal Marx gratuliert zum 100er in München. Foto: SDB dt. Provinz

Nicht einmal das dichte Schneetreiben konnte die Münchner Schäffler abhalten, den Salesianern Don Boscos ein Geburtstagstänzchen und -ständchen zu bringen. Vor dem Festgottesdienst in der Pfarrkirche St. Wolfgang gab es dieses besondere Geschenk – sehr zur Freude von Kardinal Reinhard Marx, der die tanzenden Schäffler sozusagen mitgebracht hatte. Der Grund: 100 Jahre Salesianer Don Boscos in München.

Deren besonderes Wirken und die wertvolle Arbeit des Ordens für Kinder und junge Menschen hob Marx im anschließenden Festgottesdienst hervor. „Es ist ein schönes Geschenk zum Jubiläum“, sagte der Kardinal. Der Tanz hätte durch seine humorige Art auch Don Bosco gefallen. Denn der heilige Ordensgründer aus dem 19. Jahrhundert hätte verstanden, worauf es ankäme: Den Menschen in die Mitte zu stellen. Die Liebe Jesus habe er weitergeben – nicht durch eine Methodik, sondern durch das Zugehen auf die Jugendlichen und die Frage, was er für sie tun könne. Kirche müsse deutlich machen für die jungen Menschen: „Sie lebt, was sie sagt.“ Wie Don Bosco. „Ein herzliches Vergelt’s Gott für Ihre Arbeit in den letzten 100 Jahren – und ich hoffe, dass Ihr noch lange hierbleibt“, richtete Marx Worte des Dankes an die Ordensgemeinschaft und ihre Mitglieder.

„Don Bosco, lebe. Die Hoffnung junger Menschen bist du“, sangen die Kinder- und Jugendchöre der Singschule im Festgottesdienst. Dafür stehen die Salesianer Don Boscos in München seit 100 Jahren. Der Direktor der Mitbrüdergemeinschaft in München, Pater Stefan Stöhr, bedankte sich bei allen Beteiligten am Ende des Gottesdienstes.

Bildung, Begegnung und Glaube
Eine Heimat schaffen für die Anliegen von Kindern und Jugendlichen. Wie das gelingen kann, darum ging es bereits zwei Tage zuvor am Festabend mit rund 250 geladenen Gästen im Veranstaltungssaal des Salesianums. Die Münchnerin Carolin Engel nahm die Festgesellschaft zunächst mit auf eine stimmungsvolle Zeitreise durch die vergangenen 100 Jahre, die von den beiden Musikern Felix Volkmann am Piano und Zdenek Bezusek an Klarinette und Saxophon musikalisch begleitet wurde.

Auch für die Politik sei das Wirken des katholischen Ordens wichtig, betonte die bayerische Sozial- und Familienministerin Kerstin Schreyer in ihrem anschließenden Grußwort. „Die Salesianer setzen bei der Ausganssituation der jungen Menschen an. Sie motivieren die Jugendlichen, ihr Leben selbstverantwortlich und erfüllend zu gestalten“, sagte die Ministerin und gratulierte zum Geburtstag. 

Auf die Ursprünge Don Boscos ging der Provinzial der Salesianer Don Boscos in Deutschland, Pater Reinhard Gesing, in seinem Grußwort ein. Er fragte, was den Campus Don Bosco zu dem Bildungsort gemacht habe, der es heute ist. Dabei seien u.a. die vier „Qualitätskriterien“ prägend gewesen, die den Salesianern von ihrem Gründer Don Bosco her mit auf den Weg gegeben worden seien. Jede Einrichtung müsse demnach ein Zuhause, eine Schule, ein Spielhof und ein Ort des Glaubens sein, wo junge Menschen einander begegnen, wachsen und wo sie die Freude des Glaubens erfahren können.

Campus Don Bosco
Auf rund 30 000 Quadratmetern sind auf dem Gelände Einrichtungen verschiedener sozialer und kirchlicher Träger angesiedelt, etwa ein Kinderhaus mit Kinderkrippe, Kindergarten und Hort, eine Schülertagesstätte, ein Jugendgästehaus und zwei berufliche Schulen. Herzstück bildet das Salesianum. In der Einrichtung kommen rund 450 Jugendliche unter. Die meisten machen entweder eine Ausbildung oder gehen zur Schule und werden mal mehr, mal weniger umfassend pädagogisch betreut.

www.campus-donbosco.de

31.1. Klagenfurt Schülerheim - 100% Rauschfrei
Angeheiterte Gäste zum Don Bosco Fest - ganz ohne Alkohol

Leicht angeheitert verließen dutzende SchülerInnen des Don Bosco Schülerheims und Gäste anderer Jugendeinrichtungen Klagenfurts den Pfarrsaal in St. Ruprecht. Grund dafür war nicht etwa das Getränkeangebot beim Don Bosco Fest, nein vielmehr der Besuch von Josef Burger mit seinem Kabarettprogramm 100% rauschfrei.

In humoristischer und zugleich ergreifender Weise hielt Burger den Besucherinnen und Besuchern einen Spiegel zum Umgang mit Alkohol vor. Selbst jahrelang abhängig, erzählte er von seiner Zeit auf der Straße und der Rückkehr ins reale Leben ohne die Droge.

„Die Vorbildwirkung der Erwachsenen wird leider oftmals vergessen. Kein Wunder also, warum die Jugend es uns nachmacht. Traurig, dass eine Gesellschaft ohne Alkohol scheinbar keine Feste feiern kann.“

Fakten und jede Menge Witz
Lustig aber seine Herangehensweise an dieses oft verharmloste Thema. Kein Moralisieren, kein erhobener Zeigefinger, nur Fakten und jede Menge Witz. So macht Prävention so richtig Spaß! Auch bekennende Gelegenheitstrinker im Publikum konnten Burgers Programm zustimmen.

Ein herzliches Dankeschön gilt der Plattform Prävention der Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee, der wir diesen Kabarettabend verdanken. Und die katholische Jugend Kärntens versorgte uns mit köstlichen alkoholfreien Cocktails – einfach lecker!

(Gerald Holl) 

31.1. Kloster Benediktbeuern - Erfrischung an der Quelle
Innsbrucker Bischof Glettler in Benediktbeuern © Martin Blösl, Benediktbeuern.

Am 31. Jännner kam Hermann Glettler, der Bischof aus der Nachbardiözese Innsbruck, ins Kloster Benediktbeuern, um mit den Salesianern das Don Bosco Fest zu feiern.

Der dort erst vor kurzem zum Bischof Berufene hatte die Einladung mit „großer Freude“ angenommen, wie er während des Festgottesdienstes in der Hauskapelle des Klosters die Anwesenden, Salesianer, Mitarbeiterschaft und Freunde des Klosters sowie die vielen Gästen aus Politik, Kultur, Gesellschaft und Kirche wissen ließ.

Bischof Glettlers Predigt war lebendig, mit Beispielen angereichert, dadurch sehr anschaulich und außerdem auch heiter. An diesem „wunderbaren Fest“ eines Heiligen mit so großer Ausstrahlung an einem Ort, der mit der Religionspädagogik, Sozialpädagogik und Jugendpastoral ebenfalls eine so große Ausstrahlung habe, setzte er sein geistliches Wort unter das Motto der Erfrischung an der Quelle.

Die Frische der Heiligen wie eines Johannes Bosco, die Frische der Berufung und des Evangeliums in den Vordergrund zu rücken, sei auch ein wichtiges Anliegen von Papst Franziskus. Es gehe dabei um das jugendliche Gesicht der Kirche, darum, sich vom Geist Gottes inspirieren zu lassen und selbst wieder jugendlich zu werden „und zwar unabhängig vom Alter“.

In drei Gedanken veranschaulichte Bischof Glettler diese Grundgedanken: In Bezugnahme auf das Tagesevangelium (Matthäus 18,1-5) ging er als erstes der Antwort auf die Frage nach, wer der Größte sei. In einer Zeit des unheilvollen, da krankmachenden Zwangs zur „Competition“ biete das Evangelium eine wichtige und heilsame Alternative: In der Verbundenheit mit Jesus Christus, der sich selbst klein gemacht hat, sind die Verhältnisse von Groß und Klein verkehrt und zwar bis dahin, dass für Gott brauchbar ist, wer nicht ganz dicht sei – eine der humorvollen, da mehrdeutigen Pointen, die der Bischof setzte. Die Gefahr gehe nämlich von Menschen aus, die „ganz dicht“, also verschlossen sind, weil sie eben nicht mehr offen sind.

Als zweite Spur ging er dem Geheimnis der Wertschätzung nach, das er als ein Allheilmittel, auch und gerade im Blick auf das psychische Wohlbefinden veranschaulichte. Nun brauche es schon zum Ausdruck der Wertschätzung, zum „Loben“, Kreativität, aber noch mehr davon, um ein ausgesprochenes Lob auch zu begründen. Mit dem Ausdruck der Wertschätzung, gerade Jugendlichen gegenüber, partizipiere man am Interesse Gottes an ihnen.

Schließlich und drittens ging Bischof Glettler dem Sinn des Arbeitens nach. Sinnvoll arbeiten bedeute für ihn am Sinn arbeiten und unterscheide sich deutlich von Pseudobeschäftigungen. Er illustrierte diesen Aspekt anhand von Jubiläen von zwei Sozialvereinen, von denen der erste sich selbst feierte, der zweite aber anlässlich eines Jubiläums ein Paten-Projekt für arbeitslose Jugendliche durchführte. „Das Jahr vergeht – sagen Sie mir bitte, welcher Sozialverein neue Mitglieder gewonnen hat?“ …

(jürgen werlitz/red)

1.2. Don Bosco Gymnasium Unterwaltersdorf: Europa quo vadis?
Große Diskussionsrunde über Europa

Diskussion im Don Bosco Gymnasium Unterwaltersdorf: Europa quo vadis?
Wohin entwickelt sich die Europäische Union?

Minister Gernot Blümel, Universitätsprofessor Matthias Beck, Johannes Hiller, Direktor des BORG Neulengbach und AHS-Sprecher des Österreichischen Jugendrotkreuzes sprachen anlässlich des Don Bosco Festes am 1. Februar 2019 gemeinsam mit dem Provinzial der Salesianer Don Boscos, Pater Petrus Obermüller SDB über die Entwicklung der Europäischen Union.

Unter der Moderation von ORF-Journalist Michael Roscher, wie Minister Blümel und Pater Obermüller Absolvent des Don Bosco Gymnasiums, wurden prinzipielle Haltungen zur Europäischen Union formuliert. Ausgehend von Fragen der Schülerinnen und Schüler der 6. – 8. Klassen bekannten sich alle vier zum gemeinsamen Europa, wenn auch mit unterschiedlicher Sichtweise.

„Wer kümmert sich um die Armutsfrage?“
Bei Pater Petrus Obermüller überwiegt die Dankbarkeit für die soziale Dimension in einem vereinigten Europa. Darüber hinaus will er das globale Denken, besonders bei der Jugend fördern. In Projekten wie dem internationalen Volontariat machen junge Erwachse lebensbereichernde und für ihre Zukunft richtungsweisende Erfahrungen. Hier gelte es zu investieren. Pater Obermüller wünscht sich zusätzlich mehr Zivilcourage für weltweite Gerechtigkeit und er fragt: „Wer kümmert sich um die Armutsfrage?“ Die Kirche gebe hier heute mehr Antworten als die Politik.

In die Agenda von Minister Gernot Blümel fällt auch die EU, die für ihn immer Heimat war. Er ist optimistisch, was die Zukunft der EU anbelangt. Es sei aber wichtig, die richtigen Schlüsse aus dem Brexit zu ziehen. Zu den stärksten Motiven der Menschen, die für den Austritt gestimmt hatten, zählten Angst vor Migration und Wohlstandsverlust. Gerade in diesen Bereichen würden sich die Menschen, Lösungen durch die EU erwarten. „Es ist daher entscheidend, dass die EU diese Erwartungen erfüllt und Antworten für die Herausforderungen liefert, die nur von allen gemeinsam gelöst werden können.“, so EU-Minister Gernot Blümel.

„Informiert euch!“

Der Medizinethiker Matthias Beck (auch katholischer Priester) plädiert dafür, dass sich die Kirche für die Armen, aber auch für die Unternehmer einsetzt. Wirtschaft und Bildung müssten Hand in Hand gehen. Dabei erklärte Professor Beck dem Kapitalismus eine klare Absage: „Sozial Benachteiligte dürfen gesellschaftlich nicht auf der Strecke bleiben.“ Die Aufgabe der Politik sei es, der Bevölkerung keine Angst zu machen und die Menschen gut auszubilden. Seine Ermutigung an die Schülerinnen und Schüler zur Förderung des eigenständigen Denkens lautet daher knapp: „Informiert euch!“

Johannes Hiller unterstützt in dieser Richtung besonders den Religionsunterricht in den Schulen, denn das Wissen über die gemeinsame europäische Kulturgeschichte und zentrale christliche Werthaltungen ist wichtig: „Nur wer das eigene kennt, kann Fremdem offen und ohne Angst begegnen.“

(pdb)

31.1. Don Bosco Haus - Drei Höhepunkte zum Don Bosco Fest
Gratulation zur Reihe "Weltreligionen"

Zum Don Bosco Fest erinnerte das Don Bosco Haus an den von den Nazis ermordeten Hans-Georg Friedmann, zur Veranstaltungsreihe „Weltreligionen“ erschien ein Buch und Pater Johannes Haas zelebrierte erstmals die Festmesse.

Ein Geschenk für Helene & Helene
Anlässlich des Don Bosco Festes erhielten Helene Hornich und Helene Spitalsky (Mitte) die ersten beiden Exemplare der gedruckten Zusammenfassung ihrer Veranstaltungsreihe „Exkursion Weltreligionen“. Die beiden organisieren seit zehn Jahren mit viel Herzblut die erfolgreiche Veranstaltungsreihe. 80 waren es bisher, viele weitere sind in Planung. Unter den Gratulanten war auch Hietzings Bezirksvorsteherin Silke Kobald (Foto links).

Stellt ein Kind in die Mitte
„Gott begegnet uns auf seine Weise“, das sagte Pater Johannes Haas in seiner Predigt zur Festmesse. Es war für ihn als Verantwortlichen Salesianer für die Salesianische Jugendbewegung die erste Festmesse im Wiener Don Bosco Haus, der er als Zelebrant vorstand. Das pädagogische Team des Hauses und die Salesianische Jugend gestalteten einen schwungvollen Gottesdienst. Zum Ausklang gab es ein Buffet, Getränke an der Cocktailbar sowie Musik der Gruppe AVE.
„Evviva Don Bosco!“

Die 13 Krimis des Hans Georg Friedmann
Durch eine Kooperation der VHS Hietzing, der Österreichischen Janusz Korczak Gesellschaft und dem Don Bosco Haus wurde die Geschichte von Hans Georg Friedmann wieder lebendig. Anlass war der Tag des Gedenkens an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz und das Don Bosco Fest am 31. Jänner.

Hans Georg Friedmann stammte aus einer jüdischen Familie und wohnte in der Sankt-Veit-Gasse, ein paar Häuser vom Don Bosco Haus entfernt. Er begann als Zehnjähriger zu schreiben und verfasste zwischen 1938 und 1942 13 Abenteuerkrimis rund um den Superdetektiv Tom Lasker. Hans Georg starb im März 1945 im Konzentrationslager Kaufering.

Studentinnen und Studenten der Universität Wien (Proseminar Germanistik „Hans Georg Friedmann – eine Spurensuche“ mit Professorin Andrea Motamedi) stellten die von ihnen erarbeiteten Unterrichtskonzepte und -materialien zum selben Thema vor. Diese wurden durch die Ausstellung „Der Tod hat nicht das letzte Wort“ 2016 in der VHS Hietzing inspiriert, sind für jugendliche Schülerinnen und Schüler gedacht und sollen in absehbarer Zeit nach ihrer Präsentation Schulen für den Unterricht angeboten werden.

Bei der Veranstaltung wurde auch ein Film über den ersten Krimi von Friedmann, „Einer von uns“, gezeigt, gespielt von Kindern der 4. Klasse Volksschule am Campus Oberlaa.

Die Kooperation zwischen der VHS Hietzing und dem Don Bosco Haus hatte bereits bei der Enthüllung der Gedenktafeln für Hans Georg Friedmann im September 2018 vor seinem Wohnhaus in der Sankt-Veit-Gasse 15 eine neue Dimension erreicht.

(presse don bosco/vhs)

31.1. Vatikan - Papst Franziskus sagt: "Priester sollten freudig wie Don Bosco sein."
Papst Franziskus beim Weltjugendtag in Panama. Foto: ANS

Freudig wie Johannes Bosco sollten Priester ihren Dienst versehen: An dem Tag, an dem die Kirche des beliebten Heiligen gedenkt, dreht sich auch die Predigt des Papstes in seinem Vatikandomizil Santa Marta rund um die Figur des Ordensgründers, der als Symbol für erfolgreiche und zugewandte Jugendarbeit gilt.

Priester, so wiederholte der Papst in seiner Frühmesse eine gern genutzte Forderung, sollten keine „Kirchenfunktionäre" sein, sondern den „Mut haben, mit den Augen eines Menschen und Gottes auf das Volk zu schauen“, ganz nach dem Beispiel des heiligen Don Bosco. Denn dieser habe die Wirklichkeit mit dem Herzen eines Vaters und Lehrers wahrgenommen, interpretierte Franziskus mit Blick auf das Tagesgebet. Dieser Blick habe ihm den Weg gewiesen: die jungen mittellosen Menschen von der Straße zu holen und ihnen Möglichkeiten zu eröffnen, in einer Welt, in der Priester wenig galten und „der Arme wirklich arm war, Ausschuss“, erinnerte der Papst.

„Er hat mit den Augen eines Menschen geschaut, eines Mannes, der gleichzeitig Bruder und Vater ist, und hat gesagt: ,Nein, das kann so nicht sein! Diese jungen Menschen werden am Galgen enden, das geht nicht!‘ Er hat Mitleid als Menschen gehabt und als Mensch hat er begonnen, nach Wegen zu suchen, wie er diese jungen Menschen aufwachsen lassen könne. Menschliche Wege. Und dann hat er den Mut gehbat, mit den Augen Gottes zu schauen und zu Gott zu gehen und zu sagen: ,Das ist ungerecht! Du hast diese Menschen für die Fülle geschaffen und sie sind wirklich in Schwierigkeiten…‘ Und so, indem er die Wirklichkeit mit der Liebe eines Vaters betrachtete – Vater und Lehrer, wie die Liturgie von heute sagt – und indem er Gott mit den Augen eines Bettlers ansieht, der um ein wenig Licht bittet, fängt er an vorwärts zu gehen.“

Mit den Augen eines Menschen und mit den Augen Gottes schauen
Ein Priester müsse also diese beiden Pole besitzen, die Wirklichkeit „mit den Augen eines Menschen“ und „mit den Augen Gottes“ schauen. Und dies bedeute, „viel Zeit vor dem Tabernakel zu verbringen.“

Auf diese Weise zu schauen hat ihm den Weg gewiesen, denn wenn er nur mit dem Katechismus und dem Kreuz losgezogen wäre, und Anweisungen erteilt hätte, dann hätten die jungen Menschen ihm gesagt: ,Gute Nacht, wir sehen uns morgen…‘ Nein, er ist nahe zu ihnen gekommen, mit ihrer eigenen Lebendigkeit. Er hat sie spielen lassen, eine Gruppe gebildet, wie Geschwister… Er ist hat ihren Weg geteilt, hat mit ihnen gefühlt, mit ihnen gesehen und mit ihnen geweint und er hat sie so vorwärts gebracht. Der Priester, der menschlich auf die Menschen blickt, der immer bereit steht.“

Priester, so mahnte der Papst die Teilnehmer an seiner Frühmesse, dürften keine „Funktionäre“ oder „Angestellte“ sein, die nur zu einer festen Uhrzeit Sprechstunde halten. Es gebe viele Menschen, die einen solchen Dienst auf anerkennenswerte Weise leisteten, schränkte der Papst ein, doch ein Priester müsse seinen Dienst eben nach anderen Kriterien leisten. Das bedeute auch, den Mut zu haben „mit Gott zu streiten“ um das, was man als richtig erkannt habe, genauso wie man sich gegen Anfeindungen von außen erwehren und Leiden ertragen müsse, ermunterte der Papst, der daran erinnerte, dass Don Bosco selbst bereits im jungen Alter für seinen eigenen Broterwerb hatte sorgen müssen. Dies habe ihn befähigt, selbst zu erkennen, was „Mitleid“, die „wahre Wahrheit“ sei. Dieser Mann hatte, so schloss Franziskus seine Predigt, das große Herz eines Vaters und Lehrers.

Das große Herz eines Vaters und Lehrers
„Und was ist das Zeichen dafür, dass ein Priester seinen Dienst gut versieht, die Wirklichkeit mit den Augen eines Mannes und mit den Augen Gottes erblickt? Die Freude. Wenn ein Priester keine Freude in sich findet, dann muss er sofort innehalten und sich nach dem Grund dafür fragen. Und die Freude Don Boscos ist allseits bekannt: er ist der Meister der Freude, oder? Denn er bereitete den anderen Freude und war selbst froh. Und er litt selbst. Bitten wir den Herrn heute, dank der Fürsprache des heiligen Don Bosco, um die Gnade, dass unsere Priester freudig seien. Freudig, weil sie den wahren Sinn dafür haben, die Pastoralfragen anzusehen, das Volk Gottes mit den Augen des Menschen und mit den Augen Gottes [anzublicken].“

(vatican news)

27.1. Wien Hasenleiten - In jedem jungen Menschen gibt es einen Punkt, wo er dem Guten zugänglich ist.
Es ist schön, gemeinsam zu feiern.

Am Sonntag, 27.Jänner 2019 fand das Don Bosco Fest in der Wiener Pfarre Hasenleiten mit den Salesianischen Mitarbeitern statt. 

Der Festgottesdienst wurde zelebriert von Pater Simplice Tchoungang SDB. Die Predigt war geprägt von zwei Aussagen:

  • Die eine aus dem Johannesevangelium: "Das ist mein Gebot, dass ihr euch untereinander liebet, wie ich euch geliebt habe."
  • Pater Simpice betonte, dass alle Kinder geliebt werden müssen und verband dies mit einer Aussage von Don Bosco: "In jedem jungen Menschen gibt es einen Punkt, wo er dem Guten zugänglich ist." Diesen Punkt zu finden ist unser aller Aufgabe, sei es als Erzieher, Priester oder als Salesianischer Mitarbeiter. Er betonte aber auch die Aufgabe und Verantwortung der Eltern und deren Fürsorge für die Kinder.

Der Gottesdienst war gut besucht. Die Gemeinde konnte auch Don Bosco Schwestern und die Leiterin des Pfarrkindergartens begrüßen. Wie immer gab es für die Jüngsten nach dem Gottesdienst ein Geschenk, dieses Mal waren es bunte Softbälle.

(Helmut Angel SMDB/red)

26.1. Klagenfurt St. Josef - Don Bosco Kunstwerke beim Kinderfest
Es ist schön, gemeinsam zu feiern.

Am 26. Jänner 2019 feierten rund 130 Kinder das diesjährige Don Bosco Kinderfest. Es wurde gesungen und getanzt, es gab ein Schätzspiel und eine Vernissage mit großartigen Don Bosco Kunstwerken der Erstkommunionkinder.

Spielerisch Talente entdecken
In den verschiedenen Werkstätten konnten sich die Kinder im Schauspielen, Zaubern, Basteln, Jonglieren, Musizieren und Spielen unter der fachkundigen Anleitung unserer vielen Helfer erproben, und so manches Kind entdeckte ganz neue Talente an sich. Zur Stärkung gab es Pizza, Saft und Kuchen.

Viele haben mitgeholfen
Vielen Dank an alle, die mitgeholfen haben, dass das Fest so gut über die Bühne gehen konnte, vielen Dank an unsere vielen Firmlinge, die uns mit viel Begeisterung unter die Arme gegriffen haben, vielen Dank an unsere Pizzabäckerin und an alle Kuchenspender und -spenderinnen.

Das größte Dankeschön geht an euch Kinder, die ihr uns Erwachsenen gezeigt habt, wie schön es ist gemeinsam zu spielen und zu lachen.

(Corinna Guggenberger-Holl)

27.1. Graz Don Bosco feierte den Namenspatron
Die Grazer Pfarre wurde als erste Gemeinde nach der Heiligsprechung im Jahr 1935 Don Bosco geweiht.

Mit Pater Raphael Fuhrmann O.Cist. aus Stift Rein feierte eine große Gottesdienstgemeinde das Fest ihres Namenspatrons am Sonntag, dem 27. Jänner 2019.

Pater Raphael, der in der Pfarre Don Bosco in Graz aufgewachsen ist, erzählte begeistert von seinen Kindheits-und Jugendtagen, die er im Jugendzentrum der Pfarre bei Spiel und sportlicher Betätigung, z.B. bei der Fußballmannschaft der "Don Bosco Boys" verbracht hat.

Nach dem Studium der Elektrotechnik änderte sich ganz plötzlich mit 30 Jahren seine Lebensplanung und er erkannte seine Berufung zum Priester und trat in das Zisterzienserstift Rein bei Graz ein. Vor vier Jahren wurde Pater Raphael zum Priester geweiht.

Neben Pater Raphael gibt es noch einen weiteren Zisterzienser der aus der Pfarre Don Bosco in Graz stammt und in Stift Lilienfeld als Priester tätig ist, Pater Raymund Vidonya. Zwei Ordensfrauen und sechs weitere Priester stammen ebenfalls aus der Grazer Don Bosco Pfarre, die 1935 gegründet wurde. Unter den Salesianern ist Hausdirektor Pater Franz Kos SDB aus der Gemeinde gebürtig, ebenso wie die jetzige Provinzleiterin der Don Bosco Schwestern, Maria Maul FMA.

(pfarre graz don bosco/red)

 

27.1. Baumkirchen - Feiern mit dem Bischof

Bischof Hermann Glettler feierte am 27. Jänner in der Pfarrkirche von Baumkirchen einen lebendigen Gottesdienst. Ihm zur Seite standen Erzbischof Alois Kothgasser und Dekan Franz Angermayer. Die Kinder des Kindergartens brachten zur Gabenbereitung „Das große Buch über Don Bosco“ zum Altar. Dieses Unikat, das in Eigenproduktion entstanden ist, enthält Gemälde der Kinder und zeigt Don Bosco unter anderem beim Fußballspielen, beim Zaubern und Seiltanzen. Sr. Martina Nießner sorgte mit einigen sangesfreudigen Baumkirchnerinnen und Baumkirchnern für die musikalische Gestaltung. Ein Klarinettenquartett der Musikkapelle ergänzte mit einfühlsamen Melodien. 

Die zahlreich gekommenen Gäste setzten die Feier im Schloss Wohlgemutsheim fort. Sie genossen das gemütliche Zusammensitzen bei einer köstlichen Stärkung. Die Kinder eroberten die Räume des Kindergartens und fühlten sich dort wie zu Hause. 

Am frühen Nachmittag versammelte sich eine lebendige Schar von Großen und Kleinen zur Kindersegnung. Vor der Statue des hl. Johannes Bosco, der von Kindern umringt ist, standen bald zwei (Erz-)Bischöfe und legten jedem Kind die Hand zum Einzelsegen auf. Ein berührender Moment auch für die Erwachsenen. 

Dank vieler freiwilliger Helferinnen und Helfer konnte wieder ein wunderbares Don Bosco Fest gefeiert werden!

(Sr. Maria Maxwald)

27.1. Klagenfurt St. Josef - Don Bosco is back
Ein guter, neuer Platz in St. Josef. Foto: Norbert Cech

Eine Don Bosco Reliquie wurde unter der Statue des Jugendheiligen bei der Festmesse am Sonntag, dem 27. Jänner 2019 eingesetzt.

Als die Salesianer die Pfarre St. Martin betreuten, brachten sie auch eine Reliquie Don Boscos mit. Im Juli 1992 verließ der letzte Salesianerpater Friedrich Sailer St. Martin. Zurück blieb die Reliquie.

Auf Initiative von Pfarrer Gerhard Simonitti wurde diese jetzt in die Don Bosco Pfarre St. Josef Siebenhügel in einer feierlichen Prozession gebracht.

Bei der Messe feierte auch Provinzial Pater Petrus Obermüller mit der Gemeinde das Don Bosco Fest zu diesem schönen Anlass.

Mehr in der Fotogalerie von Norbert Cech: Don Bosco kommt nach St. Josef

(pfarre st. martin/red)

24.1. Salesianum Wien - Wir feiern Don Bosco
Applaus für die Akrobatik des Zirkus Giovanni.

Festprediger war Pater Johannes Haas und der Zirkus Giovanni präsentierte eine Akrobatikshow.

Am 24. Jänner wurde im Wiener Salesianum das Don Bosco Fest gefeiert. Studierende gestalteten den Gottesdienst musikalisch. Dem Festgottesdienst stand Pater Johannes Haas vor.

Anhand eines Biretts, der damaligen priesterlichen Kopfbedeckung, und von Jonglierbällen ermutigte er wie Don Bosco mit Gottvertrauen und Fröhlichkeit zu leben. Unter den 60 Mitfeiernden waren Studierende, die im Haus wohnen, junge Erwachsene, die sich im „Sale für Alle“ und bei „Don Bosco für Flüchtlinge“ engagieren, Freunde des Hauses und die Salesianer der Hausgemeinschaft.

Der Zirkus Giovanni, der jeden Mittwochabend im Salesianum trainiert, sorgte mit einigen Einlagen für Staunen und Applaus. Bei der anschließenden Jause im Speisesaal war Zeit für Gespräche und Begegnung.

(pater peter rinderer sdb)

Zum Jahresleitgedanken für die Don Bosco Familie 2019
Sujet: SDB dt. Provinz

Damit meine Freude in euch ist. Joh 15,11

Don Bosco gab seinen Jugendlichen, den Mitbrüdern und den Mitarbeitern am Neujahrstag immer einen prägenden Gedanken für das kommende Jahr mit auf den Weg, die sogenannte „Strenna“. 

Zum Jahresleitgedanken 2019: MEHR ERFAHREN

Don Bosco Meditationzu einem Don Bosco Relief in St. Paulus/Innsbruck
Don Boscos Blick geht in die Weite, fast nachdenklich.

Don Bosco versprüht seinen Geist

Fährt man in Innsbruck durch den Stadtteil Reichenau, kommt man an einer großen, modernen Kirche mit markantem Turm vorbei, direkt an der Reichenauerstraße gelegen. Die Pfarrkirche St. Paulus wurde erst in den letzten Jahren renoviert und präsentiert sich hell und einladend. 

An einem Seitenaltar dieser Kirche befindet sich ein Relief, das den heiligen Johannes Bosco darstellt. In dieser Pfarre wirkten nie Salesianer, Don Bosco Schwestern waren in einem andern Stadtteil von Innsbruck angesiedelt, und doch ist in dieser Kirche Don Bosco groß zu sehen.

Wie gut passt Don Bosco nach Reichenau
Als im Stadtteil Reichenau die Pfarre gegründet und die Kirche erbaut wurde, erkannte man, wie wichtig hier Jugendarbeit ist. Es war ein junger Stadtteil mit vielen Kindern und Jugendlichen. Welcher Heilige würde besser hierher passen, als Don Bosco? So bekam er seinen Platz am zweiten rechten Seitenaltar, neben der Muttergottes und versprüht durch die viele Jugendarbeit seinen Geist. Ein Werk des Tiroler Bildhauers Karl Obleitner aus bemalten und gebrannten Keramikplatten.

Don Bosco Schwester Silvia Steiger schrieb jetzt dazu ihre Gedanken, die zum Don Bosco Fest veröffentlich wurden: ZUR MEDITATION

20.1.: Amstetten Herz Jesu - Ein ganzes Jahrhundert
Bürgermeisterin Puchebner würdigte das Engagement der Salesianer.

Die Salesianer Don Boscos wirken seit 100 Jahren in Amstetten.


Seit 100 Jahren wirken die Salesianer Don Boscos in der Pfarre Amstetten Herz Jesu für die Jugend, das stellte man kürzlich nach Sichtung von Dokumenten fest. Am 20. Jänner wurde diese Jubiläum im Rahmen des Don Bosco-Festes - sein Gedenktag ist der 31. Jänner - mit einem Festgottesdienst gefeiert, an dem auch Bürgermeisterin Ursula Puchebner teilnahm. Festprediger war Pater Hans Randa, ein gebürtiger Amstettner. Hier sei die Kirche noch voll, freute sich Randa. Ihm sei ganz wichtig: "Hier geschieht Herzensbildung im Sinne Don Boscos." Musikalisch umrahmt wurde die Festmesse von JAM, den Jungen Amstettner Musikanten, viele Jugendliche sowie Pfadfinder nahmen teil. Es wurden auch der 70. Geburtstag von Pater Randa und der 85. Geburtstag von Pater Josef Pucher gefeiert.

Bürgermeisterin lobt Zusammenarbeit

Bürgermeisterin Puchebner lobte in ihrer Ansprache das Wirken der Ordensgemeinschaft in Amstetten. Sie seien nicht nur ein "Meilenstein" für die Katholiken geworden, sondern für ganz Amstetten. Das Don Bosco Heim und die Salesianer würden sich für alle Jugendlichen einsetzen: unabhängig von Geschlecht oder Herkunft. Dafür würde ein großes Team an Ehrenamtlichen der "Don Bosco Familie" mithelfen. Sie sage danke für die Arbeit und sie schätze die langjährige Hilfe für Jugendliche aus ärmeren Verhältnissen. Puchebner fasste zusammen: "Die Salesianer von Amstetten arbeiten zukunftsorientiert, wertschätzend und friedensstiftend - und sind immer freundlich!" Hier würden Werte vermittelt sowie soziale Kompetenz und Lebensfreude an Jugendliche vermittelt - und das immer in Gemeinschaft. Sie danke für 100 Jahre wertvolle Arbeit in Amstetten.

Geschichte des Wirkens in Amstetten

Schon 1917 erklärte sich der damalige Provinzial P. August Hlond bereit, die im Bau befindliche „Kaiser Jubiläumskirche“ zu übernehmen. Zuvor hatte der damalige Bischof Johannes Baptist Rößler um die Salesianer geworben. 1918 wurde der Übergabevertrag für Kirche und Grundstück unterzeichnet.

Wegen der schwierigen Nachkriegszeit verzögerte sich der Weiterbau der Kirche. Erst als 1925 Pater Karl Kranner nach Amstetten kam, konnte mit Unterstützung des Kirchenbauvereins und vieler Wohltäter der Kirchenbau abgeschlossen werden.

Zentrales Anliegen ist es den Salesianern, dass das Leben junger Menschen gelingt. Die Idee des von Bosco gegründeten Ordens lebt. Pfarrer Pater Hans Schwarzl: „Viele fühlen sich in Amstetten von Don Boscos Sendung zur Jugend und seiner Spiritualität angesprochen.“ Als Sympathisanten, ehrenamtliche Mitarbeiter, Freunde und Förderer stehen sie mit der Don Bosco Familie in Beziehung und arbeiten im Geiste Don Boscos an einer gerechteren Welt für junge Menschen mit oder unterstützen als Wohltäter durch ihr Gebet und ihre Spenden das heutige Werk für die Jugend. In Amstetten ist das bekannte Don Bosco Heim eine Anlaufstelle für viele Jugendliche. Nach dem Zweiten Weltkriegt wurde es in wirtschaftlich schwierigen Zeiten von vielen ganz besonders geschätzt. Auch heute schätzen viele junge Amstettner und Migrantenkinder das tolle Angebot zum Spielen und Lernen.

In der Pfarre freut man sich, dass offensichtlich auch die Provinz den Standort schätzt, sichtbares Zeichen ist das "Betreute Wohnen", in dem ältere Salesianer ihren Lebensabend genießen können. Gleichzeitig erleben sie am Don Bosco Fußballplatz und am Spielplatz das, was ein salesianisches Herz erfreut: eine junge, bunte, fröhliche Kirche. Auch die Senioren der Pfarre und die Ehemaligen Don Boscos sind lebendige Gruppen mit einem umfangreichen Veranstaltungsangebot.

(Wolfgang Zarl)

 

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