Don Bosco Fest 2017

Alle aktuellen Berichte über die Feiern zum Gedenktag unseres Jugendheiligen.

Die Don Bosco Familie lädt rund um den 31. Jänner in Erinnerung an ihren Gründer Johannes Bosco zum Mitfeiern ein. Die Festberichte fassen wir hier zusammen. Viel Freude bei der Rückschau auf die Don Bosco Feste 2017.

5.2., München-Casa Don Bosco, Salesianum

Casa Don Bosco, Du wunderschönes Haus

„Casa Don Bosco, Du wunderschönes Haus, da gehen alle Kinder ein und aus ...“ – lange mussten die Mädchen und Buben des „Hauses für Kinder“ St. Wolfgang auf diesen Moment warten. Zur Grundsteinlegung hatten sie das eigens für die neue „Casa Don Bosco“ komponierte Lied zum ersten Mal gesungen.

Fast zwei Jahre Bauzeit und neunzig Minuten Festgottesdienst später war es am Sonntag, dem 5. Februar wieder soweit: Ihr neues Haus, die „Casa Don Bosco“, wurde im Rahmen des Don Bosco Festes offiziell eingeweiht. Mit kräftiger Stimme und vor Freude strahlenden Augen begleiteten die Mädchen und Jungen die Segnung der kleinen Holzkreuze, die künftig in Krippe, Kindergarten und Hort hängen werden, und zogen singend und begleitet von ihren Erzieherinnen und zahlreichen Eltern von der Pfarrkirche St. Wolfgang hinüber in ihr neues, „wunderschönes Haus“.

Dass die „Casa Don Bosco“ ein Gewinn sei, darüber waren sich am Freitagabend nicht nur die Podiumsteilnehmer einig. Auch der Provinzial der Salesianer Don Boscos, Pater Josef Grünner, gratulierte – in besonderer Form: Er überreichte den „Don Bosco Spatz“, eine Auszeichnung, die die Salesianer Don Boscos in München jährlich an Menschen und Institutionen verleihen, die sich in besonderer Weise im Geist Don Boscos für junge Menschen stark machen, an die „Casa Don Bosco“. Bei der Preisverleihung verwies er auch auf die hervorragende Zusammenarbeit vieler engagierter kirchlicher Partner in der Erziehungs- und Bildungsarbeit, die den Standort „St.-Wolfgangs-Platz“ in besonderer Weise prägen und auszeichnen. „Diese gute Vernetzung wird nun durch die neue Casa Don Bosco weiter gestärkt und bietet beste Bedingungen für ein pädagogisch-pastorales Arbeiten im Geist Don Boscos“, so Grünner.

200 Festgäste am Freitagabend, über 700 Gottesdienstbesucher und über den Tag verteilt fast 1.000 Menschen bei den Führungen und Aktionen auf dem Gelände des Salesianums am Festsonntag – das Don Bosco Fest 2017, es war ein Fest der Begegnung ganz im Sinne Don Boscos.

Für die Kinder steht eins aber heute bereits fest: „Die Casa Don Bosco, sie ist ein wunderschönes Haus“.

Casa Don Bosco – das Haus für Kinder

Die katholische Kirchenstiftung St. Wolfgang als künftiger Betreiber der „Casa Don Bosco“ ist Träger des bisherigen „Hauses für Kinder St. Wolfgang“. Die Einrichtung gehört zur Erzdiözese München und Freising und ist staatlich anerkannt. Auf insgesamt 4.300 Quadratmeter Nutzfläche bietet die neue „Casa Don Bosco“ künftig einer Kinderkrippe mit vier Gruppen und 48 Kindern, einem Kindergarten mit vier Gruppen und 100 Kindern sowie einem Kinderhort mit drei Gruppen und 75 Kindern Platz bieten.

Die neue „Casa Don Bosco“ will Kindern ab dem ersten Lebensjahr bis zum Abschluss der Grundschule eine Begleitung anbieten, bei der Förderung und Kreativität, Erfahrung und Lernen, Deuten und Handeln das alltägliche Miteinander bestimmen. Sie ist Lebens- und Begegnungsraum.

(presse sdb deutsche provinz)

3.2., Unterwaltersdorf

Don Bosco wanderte durch alle Klassen!

Mit einem fulminanten Don Bosco Fest am 3. Februar 2017, mit vielen Projekten in den Klassen und einem wunderbaren Gottesdienst, ging die Don Bosco Festwoche zu Ende und die Schülerinnen und Schüler wurden in die Semesterferien entlassen.

Die 1. Klassen lernten mit der Don Bosco Rallye Don Bosco besser kennen, in zwei vierten und den beiden fünften Klassen machte der ehemalige Schuldirektor Pater Bernhard Maier die Schüler/innen mit der Don Bosco Mission der Salesianer bekannt. Weitere Klassen widmeten sich einem Sprachprojekt oder wurden selbst in "Zirkus macht Schule" zu Artisten. Selbstverständlich gab es auch wieder eine gesunde Jause mit köstlichen Aufstrichbroten und Don Bosco "wanderte" in Form eines Bildes durch die Klassen.

Wir freuen uns schon auf das Don Bosco-Fest im nächsten Jahr!

(Rosemarie Merl)

31.1., Rom, Generalat

Meine lieben Jugendlichen, seid Ihr dem Blick Jesu, des Herrn, begegnet? 

Liebe Jugendliche der ganzen salesianischen Welt,

ich grüße Euch als Freund, Bruder und Vater und im Namen Don Boscos, während ich anlässlich des Festes unseres geliebten Vaters „an die Türen Eures Lebens klopfe“.

Vor einigen Tagen hat Papst Franziskus, anlässlich der Vorstellung des Vorbereitungsdokuments der 15. Ordentlichen Generalversammlung der Bischofssynode im Oktober 2018, einen Brief an die Jugend geschrieben. Am Anfang dieses Briefes sagt der Papst zu Euch, dass er wolle, „dass Ihr im Zentrum des Interesses steht, da [er] Euch im Herzen trage.“ Ich weiß aus eigener Erfahrung gut, was es bedeutet, Euch im Herzen zu tragen, und wünsche Euch alles Gute, auch wenn ich noch nicht in allen Häusern die Möglichkeit hatte, Euch persönlich zu begrüßen.

Darf ich Euch etwas anvertrauen? Wenn ich Euch junge Menschen in den verschiedenen Teilen der Welt treffe und zu Euch spreche, frage ich mich oft, was Euch wohl Don Bosco im Namen Jesu sagen würde.

Ich bin mir Eurer großen Verschiedenheit entsprechend den Ländern und Kontinenten, wo Ihr lebt, bewusst; der Verschiedenheit in Bezug auf die Kulturen, der Verschiedenheit durch eure unterschiedliche Vorbereitung auf das Leben, durch unterschiedliche Berufsausbildung oder Qualifizierung für die Arbeitswelt oder durch das Universitätsstudium. Es ist mir bewusst, dass die Situation desjenigen, der über die menschlichen und ökonomischen Ressourcen verfügt, um seine Talente zu entwickeln, sich von den Bedingungen desjenigen unterscheidet, der weniger Möglichkeiten hat, usw. Ich bin dennoch überzeugt, dass Eure jungen Herzen sehr vieles gemeinsam haben und, trotz der Unterschiede, sehr ähnlich sind. Deswegen glaube ich, dass ich an Euch eine gemeinsame Botschaft schicken darf, egal wo und in welcher Situation Ihr Euch befindet.

Meine heutige Botschaft steht in vollkommener Harmonie mit dem, was Papst Franziskus zu verschiedenen Anlässen von Euch gefordert hat: „Liebe Jugendliche, ich habe volles Vertrauen in Euch und ich bete für Euch. Habt den Mut, gegen den Strom zu schwimmen!“

Viele Erwachsene haben volles Vertrauen in Euch. Ich bin einer von ihnen, liebe Jugendliche, und ich lade Euch ein, in Eurem Leben mutig zu sein. Ich ermuntere Euch, die Kraft zu haben, „gegen den Strom“ zu schwimmen, wenn im Innersten Eures Herzens eindringlich der Ruf erklingt, Euch selbst und Jesus treu zu sein.

Die heutige Welt braucht Euch. Sie braucht die großen Ideale, die Eurer Jugend und Euren jugendlichen Träumen zu eigen sind. Die Welt braucht heute mehr als je zuvor junge Menschen voller Hoffnung und Mut, die keine Angst haben, zu leben, zu träumen und jene tiefe authentische Glückseligkeit zu suchen, durch die Gott in Eurem Herzen wohnt. Sie braucht junge Menschen, die die Lust verspüren, sich zu engagieren, und die bereit sind, sich zu einzusetzen und zu lieben, „bis es weh tut“, wie es die inzwischen heiliggesprochene Mutter Teresa gesagt hat. Und sie braucht junge Menschen, die in ihrem Engagement bereit sind, ihre Zeit zu schenken und auch sich selbst zu geben.

Es gibt aber auch viele Jugendliche, die „müde, gelangweilt oder enttäuscht“ sind, oder junge Menschen, die sich noch nie für irgendetwas begeistert haben, schwache und zerbrechliche Jugendliche. Diese jungen Menschen brauchen andere Jugendliche, sie brauchen Euch, damit Ihr ihnen durch Eure Erfahrungen und mit einer Sprache, die aus dem Leben kommt, zeigt, dass es andere Wege und Möglichkeiten gibt. Sie brauchen junge Menschen, die ihnen dabei helfen, wirklich zu verstehen, dass die Flucht vor den Herausforderungen des Lebens keine Lösung ist. Sie brauchen junge Menschen, die ihnen als wahre „missionarische Jünger“ dabei helfen, Jesus in ihrem Leben zu entdecken und an Ihn zu glauben, und zwar einen Jesus, der natürlich „keine Illusionen verkauft“, sondern der das Leben anbietet, authentisches Leben, sein eigenes Leben, ja sich selbst.

Ich denke, liebe Jugendliche, dass an diesem 31. Januar 2017 Don Bosco Euch in heutiger Sprache etwas so Einfaches gesagt haben könnte, wie der Papst in seinem Brief: „Habt keine Angst... Eine bessere Welt wird auch aufgebaut dank Euch, dank Eures Willens zur Veränderung und dank Eurer Großzügigkeit. Habt keine Angst, auf den Hl. Geist zu hören, der Euch zu mutigen Entscheidungen drängt, bleibt nicht stehen, wenn das Gewissen Euch einlädt, ein Wagnis einzugehen, um dem Herrn zu folgen.“

Ich wünsche von ganzem Herzen, dass es für Euch so sei: dass Ihr bereit seid, ein Wagnis einzugehen, wenn es in Eurem Leben um Jesus und Gottvater geht. Seine Gegenwart im Heiligen Geist möge Euch niemals fehlen. Möge sie die Sicherheit für Euren menschlichen Weg der Glückseligkeit sein.

Ich grüße Euch mit ehrlicher Zuneigung und wünsche Euch ein glückliches Don-Bosco-Fest und den immerwährenden mütterlichen Schutz Mariens, der Helferin der Christen.'

(Don Ángel Fernández Artime SDB, Generaloberer)

31.1., Wien Don Bosco Haus
Der Verein der Freunde des Don Bosco Hauses Wien freute sich über erste Beitrittserklärungen

30 plus 1 Jahre: Weiter im Don Bosco Haus

Zum traditionellen Don Bosco Fest am 31. Jänner im Wiener Don Bosco Haus begrüßten die Salesianer als Festprediger Petrus Pilsinger, Abt des Benediktinerstiftes Seitenstetten/Niederösterreich.
Er war jahrelang als Informatik- und Religionslehrer tätig und zeigte in seiner Predigt viel Kenntnis über die Pädagogik Don Boscos: „Es ist gut, dass es dich gibt, das gilt vor allem für schwierige Schüler!“ Abt Petrus erinnerte außerdem: „Alles Wesentliche im Leben wie Liebe, Geborgenheit und auch den Himmel gibt es nur geschenkt. Danken wir dafür, was uns geschenkt wurde.“

Zweiter Höhepunkt war eine historische Rückschau mit der Vorstellung der neuen Infobroschüre „Weiter mit Don Bosco: 30 plus 1 Jahre“ und des neu gegründeten „Vereins der Freunde des Don Bosco Hauses Wien“. Vereinsziel es ist, Projekte und Angebote im Haus zu fördern. Der Vorstand freute sich bereits am Don Bosco Festabend über erste Beitrittserklärungen und lädt herzlich zur Mitgliedschaft ein.
Weitere Informationen: HIER

Ein dritter Höhepunkt: Die Gemeinschaft des Hauses hatte Pater Rudi Osanger gebeten, den Abend mit seiner neue „Misse die misericordiae“ musikalisch zu gestalten. Für den Jugendchor gab es einen extra Applaus – ganz wie es zum Don Bosco Fest passt.

(red)

31.1., Fulpmes Schülerheim Don Bosco

Ein verzaubertes Don Bosco Fest

Es ist eine alte Tradition, den Festtag Don Boscos in unserem Haus zu feiern. Heuer begeisterte der Zauberkünstler „Zink“ mit seinem Programm „Schrott“ unsere Jugendlichen. Faschingskrapfen gehörten in dieser Jahreszeit natürlich auch dazu.

Das Festessen, zubereitet in unserer Küche, kam für viele Jugendlichen gelegen. Den Abschluss fanden unsere Feierlichkeiten mit dem Festgottesdienst in unserer Hauskapelle.

(sdb fulmpes)

31.1., Benediktbeuern
Vor dem Bild „Der Puppenspieler“ von Sieger Köder: Weihbischof Wolfgang Bischof inmitten der Salesianer (v. l.) Pfarrer P. Heiner Heim, Klostervikar P. Dr. Lothar Bily, Klosterdirektor P. Reinhard Gesing, Pfarrer P. Karl Bopp und Prof. P. Dr. Bernhard Von

Don Boscos Bild

Weihbischof Wolfgang Bischof aus München  setzte in seiner freien, ungezwungenen und sehr direkt ansprechenden Predigt ein mit der Bedeutung des heiligen Johannes Bosco für sich persönlich und übertrug diese dann auf die aktuelle Situation in der Kirche und der Gläubigen. Klosterdirektor P. Reinhard Gesing konnte neben dem Hauptzelebranten der Festmesse rund 250 Gäste aus Politik, Gesellschaft, Kirche und Kloster in der Hauskapelle begrüßen.

Seit seiner Studienzeit – so Weihbischof Wolfgang Bischof in seiner Predigt – sei ihm erinnerlich, dass er ein Bild des Salesianerheiligen auf seinem Schreibtisch habe. Das Motiv habe sich über die Jahre verändert, gegenwärtig sei es das Bild von Sieger Köder, das Don Bosco als Puppenspieler zeigt. Dieses Bild mit seiner doppelten Darstellung des Heiligen „vor und hinter den Kulissen“ deutete der Weihbischof auf die aktuelle Situation der Kirche und der Menschen in ihr. Es gelte auch heute, überall zu dem zu „stehen, was wir glauben“, und dabei dem Vorbild Don Boscos folgend der Trennung der beiden Bereiche privat und öffentlich entgegenzuwirken. Kirche dürfe sich nicht hinter die Kirchenmauern zurückziehen und den öffentlichen Bereich „vor den Kulissen“ anderen überlassen. 

Dafür, das Vorder- und das Hintergründige in Verbindung zu bringen, wünschte er allen Gottesdienstbesuchern viel Vertrauen, viel Gemeinsames und viel Bereitschaft, nämlich Zeuge für das Evangelium zu sein wie Don Bosco.

(bb)

29.1., Baumkirchen

"The Magic Priest" be- und verzauberte Jung und Alt.

Er begeisterte Jung und Alt beim diesjährigen Don Bosco Fest am Sonntag, 29. Jänner 2017, in Baumkirchen: der bekannte zaubernde Priester („The Magic Priest“) Gert Smetanig, Pfarrer in Mauerkirchen und Burgkirchen sowie Dekan von Braunau in Oberösterreich.

Eingeladen hatten den Zauberpriester die Don Bosco Schwestern in Baumkirchen. Schon in der Festmesse, die auch Alt-Erzbischof Alois Kothgasser mitzelebrierte, gab „The Magic Priest“ eine Kostprobe seines Könnens. In seiner Predigt erinnerte er daran, dass der heilige Don Bosco mit seinen Zauberkünsten die Herzen der Menschen für Jesus erobern konnte. Das versuche auch er.

Seine Predigt widmete Smetanig dem Thema „Teilen macht nicht arm, sondern reich“. Und immer wieder, wenn er diesen Satz sagte, leerte er einen Krug und schüttete das klare Wasser in eine Glasschale. Die Mitfeiernden staunten, schien es doch, als habe er den Krug mehrmals vollständig geleert. Und sie nahmen mit Verwunderung zur Kenntnis, als am Schluss mehr Wasser in der Schale war als der Krug zu fassen schien.

„Du lügst ja“
Nach der traditionellen Würsteljause bezauberte „The Magic Priest“ Jung und Alt in einer einstündigen Show im Gemeindesaal. Immer wieder holte er Kinder und Jugendliche auf die Bühne und lud sie ein, ihm beim Zaubern zu helfen. Und er war geradezu verblüfft, als ihm ein kleines Mädchen nach einer Zaubernummer lautstark zurief: „Du lügst ja!“ Schallendes Gelächter im Saal. Und die Reaktion des zaubernden Priesters: „Das ist für mich als Priester und Zauberer eine Premiere. Dass mir jemand vorwirft: Du lügst!“

Smetanigs Zauberbuch für Kinder „Mein ganz geheimes Zauberbuch“, erschienen im Verlag Breitschopf, fand reißenden Absatz. Mit dem Erlös aus dem Verkauf unterstützt Smetanig eine Zauberschule der Salesianer für Straßenkinder in Südafrika.

(Franz Stocker)

29.1., Klagenfurt Don Bosco

Ein runder Geburtstag zum Don Bosco Fest

Zum Gedenken an den Todestag von Johannes Don Bosco am 31. Jänner 1888 feierte die Don Bosco Kirche in Klagenfurt ihren Kirchenpatron. Da Pater Albert Miggisch SDB vor kurzem seinen 70. Geburtstag gefeiert hat, wurde das bei diesem Don Bosco Fest von der Pfarrgemeinde gefeiert.

Beim Festgottesdienst übernahm die Musikgruppe unter der Leitung von Karl Fellner die musikalische Gestaltung. Den Gesang unterstützten die „Don Bosco Kirchenmäuse“ und „Sing Together“ unter der Leitung von Lisa-Christina Fellner.

In einem Spiel von Jugendlichen unter der Anleitung von Daniela Fellner-Beer wurde ein Ausschnitt aus dem Leben und Wirken Johannes Bosco aufgeführt. Darin kam besonders zum Ausdruck wie sehr sich Don Bosco für das Wohl der Kinder und Jugendlichen eingesetzt und mit viel Liebe und Beharrlichkeit gewirkt hat. P. Miggisch wurde von den Kindern mit einer „Schatztruhe“ beschenkt.

Provinzial Pater Petrus Obermüller SDB hob in seiner Predigt besonders Don Boscos Engagement für die Jugendlichen hervor. Anknüpfend an die Texte der Lesung von den Schafen und dem guten Hirten, wurden von ihm die Wesensmerkmale sowohl von den Schafen, als auch vom Hirten erklärt. Und dieses Bild könnte man auch auf P. Miggisch als einen guten Hirten übertragen. Seit 40 Jahren wirkt er nun schon in Klagenfurt und ist seit 1983 Rektor der Don Bosco Kirche. Als Geschenk überreichte der Provinzial dem Jubilar ein Bild von Sieger Köder mit einer aussagekräftigen Don Bosco Darstellung.

Mehr als 170 Personen sind der Einladung gefolgt und haben dabei einige Stunden bei Gesprächen und Fröhlichkeit in den Kellerräumlichkeiten verbracht. Für Jung und Alt gab es eine vergnügliche Vorstellung vom kleinsten Zirkus der Welt – „Cirkus Dimitri“.

Zusammenfassend konnte man erfahren, dass der Geist Don Bosco auch heute noch lebt, wie es auch im Eröffnungslied des Gottesdienstes gesungen wurde: „Heute, Don Bosco heut noch lebst du in unsrer Welt – du bist ein Strahl der Hoffnung dort, wo die Liebe fehlt.“

(klagenfurt don bosco/red)

29.1., Salzburg

Kinder sind wie Edelsteine

Mit einem Familiengottesdienst in der Pfarre St. Martin, hier sind die salzburger Don Bosco Schwestern im Pfarrdienst aktiv, startete man am 29.1. in Salzburg den Gedenktag Don Boscos. Pfarrer Josef Brandstätter griff in seiner Predigt das Festmotto „Kinder sind wie Edelsteine“ auf. Er lehnte sich dabei – ganz so wie es Don Bosco an dieser Stelle getan hätte – an Jesus Christus an, der die besondere Stellung unserer Kinder immer wieder betonte. Dies brachte der Pfarrer – unterstützt von „Gastdiakon“ Wolfgang Habersatter und Schwester Ulrike Weiss – auch bei der Kindersegnung zum Ausdruck.

Einen weiteren kleinen Höhepunkt fand das Fest, als Schulkinder der benachbarten Volksschule eine Szene aus Don Bosco Leben nachstellten.

Gäste und Begleiter zugleich war die Vitalispatzen, ein Chor der gleichnamigen Pfarre. Sie begleiteten nicht nur den Gottendienst musikalisch, sondern boten auch bei der anschließenden Feier Lieder dar. Bei Kinderspielen, Kaffee und Kuchen klag das Don Bosco Fest aus.

(red.fma)

29.1., Wien-Stadlau
Weihbischof Turnovszky (Mitte) in Stadlau

Es geht um die innere Einstellung

"Welches Kind hier in der Kirche ist das jüngste?" – Mit dieser Frage begann Weihbischof Stephan Turnovszky seine Predigt am 29. Jänner 2017 bei der Festmesse zu Ehren Don Boscos in der Salesianerpfarre Stadlau. Was meinte Jesus im gerade gehörten Evangelium, als er sagte: "Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen" (Mt 18,3)? - Es geht nicht darum, wieder zum Baby zu werden, sondern um die innere Einstellung.

Konkret zeigte er drei Punkte auf:

1. In Kontakt sein mit Gott: Das tägliche Gebet und die heilige Messe am Sonntag.
2. Gutes tun und andere damit „anstecken“.
3. Unterscheiden: Was kann ich ändern? Was muss ich hinnehmen?

Diese Gedanken verglich Turnovszky mit Don Boscos Leben und Wirken.
Zum Dank für sein Kommen und die zeitgemäße Auslegung des Evangeliums überreichte Pfarrer P. Siegfried M. Kettner SDB dem Bischof das Buch von Lene Mayer-Skumanz „und die Spatzen pfeifen lassen“: Ein Ausspruch von Don Bosco, auch für Erwachsene.

Beim anschließenden Rundgang durch das Pfarrhaus und einem Besuch im Pfarrcafe stellte der Weihbischof mit Freude fest, dass es hier sehr lebendig zugeht. Er hatte für jeden und jede ein offenes Ohr und sorgte für interessante Gespräche auch abseits der Messe.

(Pfarre Stadlau)

29.1., Wien-Hasenleiten

Don Bosco mittendrin

Wie immer zu Jahresbeginn ist das Highlight in unserer Pfarre das Don Bosco Fest. Nicht nur die zahlreich anwesende Kirchengemeinde, sondern auch viele Ehemalige und Freunde DB wollten bei diesem traditionellen Familienfest zu Ehren des Heiligen Johannes Bosco mitfeiern und Freunde treffen.

Eine große Freude, dass Pater Rudi Osanger gekommen war und gemeinsam mit unserem Pfarrer Jan Soroka und Diakon Leo die Messe zelebrierte.
Der Altarraum glänzte mit unzähligen kleinen Plakaten, die das ganze vielfältige Werk Don Boscos
aussagekräftig hervorhoben. In der Mitte ein großes Poster mit dem diesjährigen Jahresleitgedanken : „ Wir sind eine Familie“ Darauf platziert zahlreiche Fotos, die unsere Pfarrfamilie bei vielen Feierlichkeiten und Begegnungen zeigten.

Der Kinderchor „Die Goldkehlchen“ stimmte mit dem schwungvollen Lied „ Don Bosco mittendrin“ - komponiert und getextet von Carina Baumgartner von der Salesianischen Jugendbwegung - fröhlich tanzend und singend auf das Fest ein. Für den zusätzlichen musikalischen Rahmen sorgte der Chor „The Spirits“ mit Band. 

So war die Abrundung die Predigt von Pater Rudi Osanger, der die besondere Bedeutung der Familie, nicht nur der eigenen, sondern auch in anderen Gruppierungen thematisierte.  Als abschließenden Höhepunkt präsentierte der Chor erstmalig „A Hymn to Don Bosco“ - ursprünglich von Bischof Patricio Buzon, SDB Philippinen, komponiert und getextet.

Traditionell wurden die Kinder beim Kirchenausgang mit einem kleinen Geschenk überrascht und der gemütliche Teil des Festes ging beim Buffet  und vielen Gesprächen weiter, ganz nach dem Motto: "Evviva Don Bosco – es lebe Don Bosco".

(Marita Pitterle/red)

28.1., Stams
Theaterspiel während der Messe: Mama Margerita gibt den Kindern ein Zuhause und betet mit ihnen.

Ein Fest auf Augenhöhe

Am Samstag, den 28. Jänner 2017, luden die Don Bosco Schwestern aus Stams das Dorf ein, um wie jedes Jahr mit ihnen Don Bosco zu feiern.

Um 18 Uhr kamen die Kinder vom Chor (Ministranten und Hortkinder) und erwachsenen Chorsänger, die uns schon letztes Jahr unterstützen. Nach der Lied- und Szenenprobe gab es eine Stärkung mit Würstl, Gebäck und Saft.

Gegen 19:30 Uhr begann die Messe. Zu unserer Freude zelebrierte P. Bernhard Vondrasek SDB die Messe, der extra aus Benediktbeuern angereist kam. Er verstand es, die Kinder und Erwachsenen – mit einfachen aber starken Botschaften und indem er sich auf Augenhöhe mit ihnen begab – anzusprechen. Die Kinder waren ganz begeistert von „so einem Pfarrer“.

Eine Gruppe der Hortkinder spielte eine kurze Szene aus dem Leben Don Boscos und Mama Margeritas, als nämlich die ersten Waisenkinder an ihre Tür klopften und wie sie auf diese Not Antwort gaben.

Im Anschluss an den Gottesdienst konnten es sich die Erwachsenen im Speisesaal bei Tee und Kuchen gemütlich machen, während die Kinder nach einer Krapfenpause im Saal lustige Spiele spielten.

Es war eine schönes und bewegtes Don Bosco Fest für Jung und Alt.

(Sr. Sylvia Steiger)

22.1., Herz Jesu Amstetten

Wieviel Gutes geschieht durch ein einziges Wort

Dass die Herz-Jesu-Kirche als Don-Bosco-Pfarre unseren Kirchenbesuchern wichtig ist, ließ sich wieder einmal am Besuch der Festmesse am 22. Jänner 2017 erkennen.

Pfarrer Pater Schwarzl stellte in seiner Predigt die Liebe Gottes zu den Kindern in den Mittelpunkt, ein Anliegen, das auch Elisabeth Siegl, seit 13 Jahren Don Bosco Schwester und Lehrerin, mitträgt. Über ihr Leben befragt, sprach sie aus, was für sie so wichtig ist: „Ideen mit Gott im Rücken verwirklichen – er hält immer zu dir!“

Ein selbst komponiertes Lied bringt es auch zum Ausdruck mit dem Refrain „… das ist der Blick mit den Augen Gottes, für dich, für mich!“ So gilt dies für jeden von uns, egal, welchen Alters… Der Spontan-Chor begleitete mit Sr. Elisabeth sehr stimmig die Feier, auch die Firmlinge trugen mit Texten und Plakaten das Ihre zum Berühren der Herzen bei.

Wie Don Bosco sagte „ Steht mit den Beinen auf der Erde und wohnt mit dem Herzen im Himmel.“ Es war eine Messe, gestaltet von der Jugend - für uns alle!

Nach dem Gottesdienst gab es im Don Bosco Heim köstliche Don Bosco Burger, die das Team des Heimes zubereitete und im großen Pfarrsaal das beliebten Pfarrcafé.

(Elisabeth Schimak)

21.1., Tschechische Gemeinde/Don Bosco Haus Wien
Eintritt in die Vereinigung der Salesianischen Mitarbeiter Don Boscos

Aufnahme zum Don Bosco Fest

Wir, die Tschechische Gemeinde, ein noch provisorisches Ortszentrum der Salesianischen Mitarbeiter Don Boscos (SMDB), feierten am 21. Jänner 2017 im Don Bosco Haus unser jährliches Don Bosco Fest und gleichzeitig auch zwei SMDB– Aufnahmen, weil wir hier gemeinsam den Wert der Zugehörigkeit zur salesianischen Gemeinschaft erfahren haben.

Kveta Apolin und Silvia Löschnig Tratner legten innerhalb der heiligen Messe ihr Apostolisches Versprechen vor Gott und der anwesenden Gemeinde ab. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben es als sehr schön empfunden, dass es zuerst in tschechischer und dann in deutscher Sprache vorgetragen wurde. Es hat die Eucharistiefeier zu einem spannenden Erlebnis werden lassen.

Gegen Ende der Feierlichkeiten sahen wir ein kleines Schauspiel von Viktor Kraus SMDB, das uns ein prägendes Ereignis aus dem Leben Don Boscos gezeigt hat - eine spannende Erfahrung!

Silvia Löschnig Tratner SMDB

18.1., Wien-Salesianum

Mit dreifachem Vertrauen zu einem geglückten Leben

Jugendbischof Stephan Turnovszky feiert das Don Bosco Fest im Salesianum.

Bereits am 18. Jänner – also noch vor der anstehenden Prüfungszeit – wurde im Wiener Salesianum das Don Bosco Fest begangen. Unter den 80 Mitfeiernden waren Studierende, die im Haus wohnen, junge Erwachsene, die sich im „Sale für alle“ und bei „Don Bosco für Flüchtlinge“ engagieren, Freunde des Hauses und die Salesianer der Hausgemeinschaft.

Gast war in diesem Jahr Weihbischof Stephan Turnovszky, der mutmachende Worte fand: „Don Bosco hat uns ein dreifaches Vertrauen vorgelebt: Vertrauen zu Gott, Vertrauen zu den Mitmenschen und Vertrauen zur Kirche. Das war Don Boscos Weg zu einem geglückten Leben.“ Der Jugendpatron habe es in besonderer Weise verstanden, jungen Menschen zu vertrauen. So habe er ihnen geholfen, selbstbewusster zu werden und mutige Schritte in ihrem Leben zu setzen, so Turnovszky

(Peter Rinderer SDB)

17.1., Wien-Salzburg
Mittendrin bei der Jugend: Die Don Bosco Schwestern und die Salesianer begleiten junge Menschen auf ihrem Glaubensweg wie den Confronto-Treffen.

Glaube ist etwas Schönes

Die Don Bosco Familie lädt rund um den 31. Jänner in Erinnerung an ihren Gründer Johannes Bosco zum Mitfeiern ein. Alle Festtermine in Österreich finden Sie: HIER

Das Anliegen Don Boscos, die jungen Menschen ernst zu nehmen, ihre Nöte und Bedürfnisse zu sehen, ihnen eine Stimme zu geben und eine Möglichkeit, ihr Leben selbst zu gestalten, ist 2017 so wichtig wie zur Zeit der Gründung der Salesianer und der Don Bosco Schwestern Mitte des 19. Jahrhunderts.

Bildung ohne Religion ist unvollständig
Was ist der Don Bosco Familie dabei wichtig? „Bildung ohne Religion ist unvollständig, Religion ohne Bildung ist gefährlich“, wissen Schwester Maria Maul, Provinzleiterin der Don Bosco Schwestern, und Pater Petrus Obermüller, Provinzial der Salesianer.

Die Don Bosco Familie konzentriert in diesem Zusammenhang ihren erzieherischen und seelsorglichen Blick besonders auf die Familie: „Soweit das möglich ist, wollen wir dazu beitragen, in den Familien Freude der Liebe zu pflegen und zu fördern und dabei auch Gott zu erkennen und zu lieben.“ Es soll auch eine Möglichkeit sein, den Wert der Schöpfung zu respektieren. Dazu zählen Verantwortung gegenüber der Umwelt und das Bewusstsein, dass Armut entsteht, wenn man sich nicht um einen gerechten Ausgleich kümmert. Pater Petrus und Schwester Maria betonen weiter: „Dazu braucht es auch die Berufungsbegleitung der jungen Menschen, Angebote zur Spiritualität und zum Glauben als Sinn des Lebens.“

Glaube ist etwas Schönes
Die beiden Ordensgemeinschaften blicken optimistisch auf ihre künftigen Aufgaben und laden herzlich dazu ein, das Charisma Don Boscos näher anzusehen. Das zeigt der neue Trailer über den jungen Salesianer Praveen Antony SDB, der seine Lebensberufung so ausdrückt: „Ich will ein fröhlicher Salesianer werden“. Zum VIDEO

9.1., Graz - Don Bosco

Selbstlos und total

Bischofsvikar Hermann Glettler feierte mit der Pfarrgemeinde den festlichen Gottesdienst zu Ehren des Pfarrpatrons Don Bosco.

Ausgehend von den fünf großen „E“ die einen Narzissten definieren - nach dem Psychiater Reinhard Haller -  nämlich Egozentrik, Eigenlob, Empfindlichkeit, Empathiemangel, Entwertung baute dann der Bischofsvikar eine Brücke hin zum heiligen Don Bosco, der sich selbstlos, total und mit großer Hingabe für die jungen Menschen, besonders für die Bedürftigen eingesetzt hat.

Dabei schonte er sich nicht und setzte alle seine Kräfte ein, um für die Kinder und Jugendlichen da zu sein. "Verliert keine Zeit. Tut Gutes, tut viel Gutes“, sagte er immer wieder, führte der Bischofsvikar in seiner Predigt aus. 

Der Pfarrgemeinde von Graz-Don Bosco wünschte der Bischofsvikar, dass die Menschen Freude und Hoffnung erfahren. Das Pfarr-und Jugendzentrum sollen Orte sein, wo der Glaube gelebt und an die Kinder und Jugendlichen weitergegeben wird. Die Don Bosco Pfarre ist eine Zukunftspfarre mit einem guten Konzept, führte er aus und deshalb soll die Pfarre zuversichtlich in die Zukunft blicken.

Den Gottesdienst gestalteten die Firmlinge und der Don Bosco Chor mit. Anschließend an den Gottesdienst waren alle Gottesdienstbesucher zu einer Agape und Begegnung im Pfarrcafe und im Don Bosco Saal eingeladen.

(pfarre don bosco)

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