Die Töchter Josefs

Theatergruppe der Pfarre Graz Don Bosco begeistert ihr Publikum.

Im Frühjahr konnten die Grazer Theatergruppe Don Bosco erneut ihr Publikum begeistern. Ort der turbulenten Handlung war diesmal eine gemütliche Bauernstube, die die Schauspieler gekonnt mit Leben füllten.

Da wären zunächst der neue Knecht und die neue Magd, die dem in die Jahre gekommenen Bauern und seinem Vater zur Hand gehen. Weiters die seit langem treue Haushälterin Zenz und die nicht immer sehnlich herbeigewünschte Verwandtschaft.Hinzu kommt Agath, die Schwester der verstorbenen Bäuerin, und ihr neuer Mann in dritter Ehe, Josef.

Agath ist dabei, alles in die Wege zu leiten, damit ihr der Hof übergeben wird. Laut eigener Aussage verkomme dieser zwar an allen Ecken und Enden, dennoch lässt sich so ein Hof zu Geld machen. Dem Bauern aber ist es wichtig, dass der Hof in der Familie bleibt. So wünscht er sich seinen lange nicht gesehenen Sohn an die Seite, der ohne sein Wissen bereits am Hof lebt. Der Altbauer ist es, der unter dem Vorwand einer Wallfahrt die Familienangelegenheiten regelt, damit der Stammbaum wieder schlüssig ist. Bei näherer Recherche wird für ihn die Familie immer interessanter und er stellt fest, dass Josef überhaupt keine Töchter hat.

Innerhalb von sechs Aufführungen ging die Theatergruppe Don Bosco der berechtigten Frage nach, warum „Die Töchter Josefs“ nicht die sind, für die sie gehalten werden und wem der Hof am Ende zusteht. Dem Publikum wurde eine vergnügliche Abendgestaltung in gewohnt gemütlicher Atmosphäre geboten, bei der es viel zu lachen gab.

(Bianca Strauss)

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