Dialog für Eine Welt

Wie der Brückenbau in einer polarisierten Welt passiert.
Thema des Nachmittags war die Polarisierung als Phänomen, das das Zusammenleben immer mehr auf die Probe stellt. Foto: Lukas Korosec

Am 17. März 2018 fand im Don Bosco Haus zum fünften Mal der „Dialog für Eine Welt“ statt, zu dem Weltkirche-Engagierte, Volontäre und Mitglieder verschiedener Religionsgemeinschaften kamen

Im Mittelpunkt des Dialognachmittags, stand die Polarisierung als Phänomen, das das Zusammenleben in kultureller und religiöser Vielfalt immer mehr auf die Probe stellt.

Workshopangebote widmeten sich der Frage, wie ein Zusammenleben in kultureller und religiöser Pluralität gelingen und wie man konstruktiv mit sich verstärkenden Interessenskonflikten umgehen kann.

Ermutigende Projekte
So berichtete Salesianerpater Rafael Bejarano aus Medellín vom Projekt „Ciudad Don Bosco“ in Kolumbien. Mehr als 320 Mitarbeiter der Salesianer Don Boscos kümmern sich dort um die psychische und physische Heilung von Straßenkindern und Kindersoldaten.

Ermutigend ist auch die Initiative eines jungen Volontärs, der an seiner Schule ein Benefiz-SchülerInnenkonzert organisiert. Ebenso wie jene von jungen SyrerInnen und ÖsterreicherInnen, die die interreligiöse Plattform „Ambassadors for Peace in Syria“ (www.syria-peaceambassadors.org) gestartet haben: „Unsere Botschaft ist Frieden und Versöhnung. Handeln wir gemeinsam und stoppen wir den Krieg in Syrien."

Mit einem interreligiösen Gebet und einem Fest fand die Veranstaltung ihren Grenzen überschreitenden, verbindenden Ausklang.

Das Echo der TeilnehmerInnen bekräftigte: „Ich habe sehr viel Spaß und Freude am Weg nach der Suche nach friedlichem Dialog und Barmherzigkeit gehabt.“, „Für mich als aktive und weitgereiste Katholikin war es eine hoffnungsgebende Erfahrung zu sehen, dass wir unabhängig von Alter, Herkunft, Religion und Nationalität eine gute Zeit hier miteinander auf der Erde haben können.“

Organisiert wurde die Veranstaltung vom Referat für Weltkirche der Erzdiözese Wien gemeinsam mit EZA- und Volontariats-Organisationen, Kirche im Dialog sowie der Islamischen Glaubensgemeinschaft und der Buddhistischen Religionsgesellschaft.

Mehr über das Projekt "Ciudad Don Bosco": HIER
Zur Website der "Ambassadors for Peace in Syria": MEHR

(Christian Zettl/red)

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