Der Palmsonntag kann kommen

In Inzersdorf Neustift bereiten die Erstkommunionkinder Palmbuschen vor.

Auch dieses Jahr haben unsere Erstkomunionkinder ihre eigenen Palmbuschen gebunden. Mit viel Elan und ausreichend Grünzeug wurde gewerkt und die mit den selbst mitgebrachten Palmkätzchen tolle Gebinde gefertigt. So sind die Kinder nun mit ihren bunten Buschen bestens auf das Fest vorbereitet. Der Palmsonntag kann kommen!

Wissenswertes zu Palmkätzchen
Neben den Tieren sind jedoch auch Pflanzen fest in das Osterfest integriert, allen voran die Palmbuschen oder Palmwedel. Der christliche Brauch geht darauf zurück, dass Jesus laut den biblischen Berichten auf einem Esel als "Friedenskönig" in die Stadt Jerusalem einzog. Das Volk jubelte ihm dabei mit Palmzweigen zu, die im Judentum als Zeichen der Huldigung und des Sieges galten. In Erinnerung daran, werden am Palmsonntag die Palmbuschen geweiht. In manchen Gemeinden besteht noch der Brauch, bei der Palmprozession einen lebensgroßen Esel aus Holz, auf dem eine Christusfigur sitzt, mitzuführen.

Auch ohne direktem Bibelverweis hat sich der Osterstrauch in unseren Breiten eingebürgert. Bestehend aus Weidenkätzchen, Kirsche oder aus den usprünglich aus China stammenden goldgelben Forsythien, werden die Zweige traditionell mehrere Tage vor dem Osterfest abgeschnitten und ins Haus gestellt, um zu Ostern zu blühen oder grüne Blätter auszutreiben. Sie gelten damit als Symbol der Fruchtbarkeit, des über die Kälte siegenden Frühlings und des aufblühenden Lebens. Ausgeblasene, gefärbte und oft auch kunstvoll verzierte oder geritzte Eier werden an ihm aufgehängt.

(pedro widler/kathpress)

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