(D)ein Platz von Gott

Juliane Windsperger berichtet über das Confronto Wochenende in Munderfing.
Pater Rudolf Osanger SDB beim Confronto in Munderfing

Rund 40 Jugendliche trafen sich am 21. und 22. März bereits zum zweiten Mal in Folge in Munderfing (Innviertel), um dort ein gemeinsames Confronto zu erleben.

Mit einem Team, das seit dem Vorjahr aufs Doppelte angewachsen ist, und vielen neuen Gesichtern, die mit entsprechender Neugier zum ersten Mal Bekanntschaft mit Don Bosco machten, startete das Event pünktlich um 15 Uhr.

Dieses Jahr wurde zusätzlich zum Confronto-Jahresthema „Evita la Vita“ das Motto „(D)ein Platz von Gott“ gewählt. Das Thema zielte insbesondere auf die individuelle Berufung und somit zugleich auf urphilosophische Fragen ab: „Wo sehe ich meinen Platz im Hier und Jetzt?“, „Worin bestehen meine Aufgaben im Leben?“, „Welchen Platz möchte ich im Verlauf meines Lebens endgültig besetzen?“, „Was ist Sinn und Zweck meiner persönlichen Existenz?“.

Die Teilnehmer/innen begaben sich während des Wochenendes in den verschiedensten Einheiten auf die Suche nach der Beantwortung dieser Fragen.

Anfangs gab es ein Video zum Confrontomotto, das später mittels eines Theaterstücks am Samstagabend eine Klammer um das ganze Thema entstehen ließ.

Wer während der Pausen genau hinsah, bemerkte auch eine Art Vernissage an den Wänden des Saals, die Bilder von Plätzen, oder was man mit dem Wort „Platz“ sonst noch assoziiert, von überall auf der Welt zeigte. Mit deren Hilfe wurde auch in Form von Wortspielen die wochenendliche Thematik verdeutlicht und veranschaulicht.

Seinen Höhepunkt fand das Thema schließlich am Sonntagvormittag mit dem Vergraben einer Zeitkapsel: Die Jugendlichen bekamen Zeit und Gelegenheit einen Brief an sich selbst zu adressieren - sich in kreativer Art und Weise zu schreiben, zu malen und zu zeichnen.
Sicher aufbewahrt werden die Briefe in zehn Jahren ihren Weg zu allen Teilnehmer/innen finden.

Mit viel Liebe zum Detail wurde den Jugendlichen vermittelt, worauf es im Leben ankommt: Wenn man das Streben nach Glück als wesentlichen Lebenssinn akzeptiert, so stellt sich dieser Zustand am ehesten dadurch ein, dass man die scheinbar unbedeutenden, weil nicht materiellen Dinge schätzt und ihnen viel mehr Bedeutung beimisst.

(Juliane Windsperger)

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