Danke für euren Einsatz

Die Jubilare der Salesianer sind seit 25, 40, 50 und 60 Jahren im Dienst für die Jugend tätig.

Mit Freude erinnern die Salesianer an die jahrelange Treue ihrer Mitbrüder zur Ordensgemeinschaft. Mit ihrer Entscheidung vor 25, 50 und 60 Jahren Teil der Gemeinschaft der Salesianer Don Boscos zu werden, haben sie sich für einen Weg im Glauben entschieden. Sie haben durch ihre jahrzehntelange Arbeit an verschiedenen Orten und in vielen Arbeitsbereichen gezeigt, dass sie für ihre Mitmenschen da sind. Ob als Lehrer, Missionar oder Bischof, ob in Wien, in Klagenfurt oder in Brasilien – alle Jubilare haben ihr Leben an dem Vorbild des Turiner Jugendheiligen Johannes Bosco orientiert, dessen 200. Geburtstag in diesem Jahr weltweit gefeiert wird. 

Erinnert wird an die Erste Profess, durch die die Kandidaten Mitglieder der Ordensgemeinschaft werden. Sie legen das Gelübde ab, gehorsam, arm und ehelos zu leben. Traditionell haben viele Salesianer in Österreich ihre Erste Profess am 15. August abgelegt, dem Hochfest Maria Himmelfahrt.

Im August feiert die Provinz die nächsten Professen: Die ewigen Gelübde von drei Salesianern, die zeitlichen Gelübde eines Mitbruders sowie die Aufnahme eines Novizen in die Gemeinschaft mit der Ersten Profess. 

60 Jahre

Alois Kothgasser SDB
Der volksnahe Professor und Erzbischof

Erzbischof Alois Kothgasser SDB wurde 1937 in St. Stefan im Rosental/Steiermark geboren.  Mit 15 Jahren kam er in das Aufbaugymnasium der Salesianer in Unterwaltersdorf und legte 1955 seine Erste Ordensprofess ab. Philosophie studierte er in Unterwaltersdorf und Klagenfurt, Theologie in Turin, wo er am 1964 zum Priester geweiht wurde. Alois Kothgasser promovierte 1968 in Rom zum Doktor der Theologie und war ab 1969 a. o. Professor für Dogmatik an der Päpstlichen Salesianeruniversität (PTH)in Rom, von 1982–1988 Rektor.  Außerdem lehrte er an an der Salesianerhochschule in Benediktbeuern, wo er ebenfalls viele Jahre Rektor war.

1997 wurde Kothgasser zum Bischof der Diözese Innsbruck ernannt. 2003 folgte der Ruf zum Erzbischof von Salzburg. Mittlerweile emeritiert, lebt Erzbischof Kothgasser im Haus der Don Bosco Schwestern in Baumkirchen. Er ist eine stark von der Spiritualität Don Boscos geprägte Persönlichkeit. Einfachheit, Klarheit und Volksnähe zeichnen ihn aus.

Pater Franz Ruthofer SDB
Ein Seelsorger mit Herz

P. Franz Ruthofer SDB wurde 1934 in Perchtoldsdorf/Niederösterreich geboren. 1952 kam er in die Schule der Salesianer nach Unterwaltersdorf. 1955 legte er die Erste Profess ab. Nach der Matura in Unterwaltersdorf folgten ein Erzieherpraktikum im Wiener Salesianum, das Theologiestudium in Benediktbeuern und 1965 die Priesterweihe in Unterwaltersdorf.

Als Salesianerpriester wirkte P. Ruthofer wieder im Salesianum als Erziehungs- und Heimleiter und von 1980 bis 1986 als Direktor in Wien-Unter St. Veit, dann als Heimleiter im Lehrlingsheim in Wien 3. Seit September 1999 ist Pater Ruthofer in Oberthalheim, zunächst als Aushilfsseelsorger, dann in der Verantwortung für die Pfarre Lenzing tätig. Mittlerweile pensioniert, ist er weiter mit ganzem Herzen Seelsorger.

 

50 Jahre

Pater Alfred Haidler SDB
Von der Donau an den Mato Grosso

Pater Alfred Haidler SDB, gebürtig aus Linz im Jahr 1947, kam als 13-Jähriger in das Don Bosco Gymnasium Unterwaltersdorf. 1965 legte er seine Erste Profess ab und war 1975 bei der Aussendung zum 100 Jahr-Jubiläum der Salesianischen  Missionen mit dabei. P. Haidler kam nach Brasilien in die Provinz Campo Grande und arbeitete mit viel Freude und Einsatz in den Indianderreservaten der Bororos und Xaventes. Er war Pfarrer in der Kleinstadt Lins im Gebiet von Mato Grosso und arbeitet jetzt als Pfarrer in Araçatuba im Bundesstaat São Paulo. Pater Haidler schreibt über seine Jahre in der Mission: „Unsere Aufgabe ist es, die Fernstehenden, die Zweifelnden, die Unwissenden und die Kranken zu suchen. Das traditionelle Werk kann mit vorbereiteten Laien gut weitergeführt werden. Es ist wunderschön, Salesianer zu sein.“

Pater Herbert Meißl SDB
Zielstrebig und den Menschen nahe

Pater Herbert Meißl SDB kommt aus dem Weinviertel in Niederösterreich, wo er 1945 in Oberkreuzstetten geboren wurde. 1956 lernte er Don Bosco im Schülerwohnheim Unter St. Veit kennen. 1965 wurde er Salesianer. Es folgten Erzieherpraktika und das Theologiestudium in Benediktbeuern und 1965 die Priesterweihe. Pater Meißl arbeitete in Wien – Neu Erlaa und Linz, St. Severin und mehr als 20 Jahre mit viel Freude als Pfarrer in Klagenfurt-St. Ruprecht. Pater Meissl hat auch gerne Pilgerreisen organisiert und ist für seinen Schwung beim Tischtennis bekannt. Jetzt ist er als Kaplan in Graz Don Bosco tätig.

Pater Albert Miggisch SDB
Der Mühlviertler in Klagenfurt

P. Albert Miggisch SDB,geboren 1947 in Peilstein/ Oberösterreich, folgte 1958 seinem älteren Bruder Alfons nach Unterwaltersdorf.  Wie sein Bruder ging auch er in das Noviziat der Salesianer und legte 1965 seine Erste Profess ab. Nach dem Studium in Benediktbeuern und der Priesterweihe 1975 war P. Miggisch Erzieher und Religionslehrer in Fulpmes und von 1977 an Jugendheimleiter in Klagenfurt St. Josef. Er wurde 1983 Leiter der Sprengelgemeinde Don Bosco. Hier ist der humorvolle und umgängliche Pater Miggisch mit Leib und Seele seit mehr als 30 Jahren mit viel Engagement und Schwung für die Menschen tätig. 

Pater Hans Schwarzl SDB
Einfühlsam den Menschen zugewandt

Pater Hans Schwarzl SDB, geboren 1945 in Föllim im niederösterreichischen Weinviertel kam als Zwölfjähriger in das Don Bosco Gymnasium nach Unterwaltersdorf. 1965 legte er seine Erste Profess ab. Nach der Matura folgten zwei Jahre Erzieherpraktikum in Klagenfurt, das Theologiestudium und die Priesterweihe 1975 in Benediktbeuern.

Sein erster Einsatzort als Priester war Wien-Stadlau als Kaplan und Jugendseelsorger. Es folgten Jahre in Unterwaltersdorf und die Arbeit als Beauftragter für die Jugend- und Berufungspastoral. Mit der Eröffnung des Don Bosco Hauses in Wien 13 gehörte P. Schwarzl zum ersten Team des Jugendbildungshauses. Mit seiner einfühlsamen und herzlichen Art, seiner musischen Begabung und seiner spirituellen Tiefe konnte er viele Jugendlichen ansprechen. Von 1998 bis 2010 war P. Schwarzl Kaplan in Wien Stadlau. Seither ist er Pfarrer in Herz Jesu Amstetten.

25 Jahre

Bruder Josef Asanger SDB
Freundlich und zuverlässig

Bruder Josef Asanger stammt aus Hellmonstödt/Oberösterreich, wo er 1960 geboren worden ist. Zunächst lernte er den Beruf des Drehers bei der VÖST-Linz, bevor er 1989 das Aufbaugymnasium in Horn mit der Matura abschloss. Hier lernte er die Salesianer kennen und legte 1990 die Erste Profess ab. Seither hat er seinen Lebensmittelpunkt im Don Bosco Gymnasium Unterwaltersdorf, wo er derzeit als Verwalter für alle organisatorischen Fragen im Haus verantwortlich ist. Josef Asanger wird geschätzt für seine Freundlichkeit und für seine Geduld und Zuverlässigkeit, mit der er Aufgaben erledigt.

Bruder Günter Mayer SDB
Kaufmann, Missionar und Theologe

Salesianerbruder Günter Mayer ist gebürtiger Linzer, Jahrgang 1964. Der gelernte Einzelshandelskaufmann legte 1990 seine Erste Profess ab. Er arbeitete in Österreich in Klagenfurt und im Linzer Lehrlingsheim. 1997 ging Bruder Günter nach Ghana, wo er als Missionar unter den ersten Salesianern vor Ort tätig war und ein Berufsausbildungszentrum aufgebaut hat. Viele Volontäre aus Österreich sind seither bereits in Ghana gewesen. Bis Anfang des Jahres war Br. Günter wirtschaftlicher Leiter der Salesianerprovinz in Ghana. Seit dem Frühjahr ist er wieder zurück in Österreich und widmet sich seiner seelsorglichen Ausbildung.

Pater Herbert Salzl SDB
Vom Ufer des Neusiedlersees in die Berge Tirols

Herbert Salzl, Jahrgang 1970, gebürtig aus Illmitz/Burgenland, lernte die Salesianer als Schüler im Internat in Wien 3 kennen. Die Erste Profess legte er 1990 ab. Seine Studien der Sozialpädagogik und Theologie führten ihn an die Ordenshochschule der Salesianer in Benediktbeuern. Die Priesterweihe empfing Pater Salzl 1999. Er war in Wien Stadlau Diakon und Kaplan, bevor er im Don Bosco Gymnasium als beliebter Lehrer Religion unterrichtet hat. Die nächsten Aufgaben wartete im Wiener Don Bosco Haus, wo P. Salzl Pädagogischer Leiter und Beauftragter für die Jugendseelsorge wurde. 2014 siedelte er nach Tirol, zunächst ins Schülerheim nach Fulpmes. Seit Anfang des Jahres ist er Leiter des Seelsorgeraums Fließ, wo er die Natur der Tiroler Alpen genießt. P. Salzl hat eine gute Singstimme, sodass er bereits bei Schülermusicals Rollen übernommen hat – einmal sogar als Ordensgründer Don Bosco. 

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