Beten mit dem Bischof

Den traditionellen Taizé-Abend in St. Valentin gestaltete diesmal der Linzer Bischof Ludwig Schwarz SDB.
Bischof Ludwig Schwarz SDB (re.) am Taizé-Abend in St. Valentin.

Die Pfarre St. Valentin bietet seit Jahren beeindruckende Taizé-Gebetsabende. Für den 16. März luden Pfarrer Hans Zarl, Diakon Manuel Sattelberger und Mitorganisatorin Michaela Lugmaier den Linzer Bischof Ludwig Schwarz SDB für die Gestaltung ein. Der Bischof aus dem Salesianerorden erzählte den vielen Jugendlichen vom Leben und Wirken seines Ordensgründers Don Bosco, der vor 200 Jahren zur Welt kam und dessen Geburtsjubiläum heuer groß gefeiert wird.

Don Bosco habe versucht, die Menschen zur Heiligkeit zu führen, so Bischof Schwarz. Der Jugendseelsorger mit dem großen Charisma aus Turin habe vorgezeigt, was Menschen erreichen, wenn sie zu hundert Prozent in Gott verwurzelt sind. Er habe sich vor allem um junge Burschen gekümmert, die die soziale Not der damaligen Zeit brutal zu spüren bekamen. Besonders zentral seien ihm dabei die Liebe zur Gottesmutter Maria, die Feier der Eucharistie sowie Fröhlichkeit gewesen.

Don Bosco habe zeit seines Lebens aus diesem Kreis unglaubliche 2000 junge Männer dazu motiviert, Priester zu werden. Heute sind die Salesianer Don Boscos weltweit einer der größten katholischen Orden. Detail am Rande: Bischof Schwarz fand viel Aufmerksamkeit bei den Jugendlichen und so überzog er seinen Impuls von zehn auf 50 Minuten.

Der nächste Taizé-Abend ist am Sonntag, 17. Mai, wieder im Pfarrhaus St. Valentin. Anschließend gibt es den traditionellen „Dämmerschoppen“.

(Wolfgang Zarl)

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