Auf den Spuren Don Boscos

Jugendliche aus Schardenberg und Freinberg reisten Ende August zu den Wirkungsstätten Don Boscos in Italien.
Jugendliche am Colle Don Bosco

Ende August brach eine bunt gemischte Gruppe Jugendlicher aus Schardenberg und Freinberg auf, um die Wirkungsstätten Don Boscos nahe Turin zu besuchen.

Nach einer anstrengenden und langen Anreise mit einer Panne auf der Autobahn und dem einen oder anderen Abenteuer auf dem Abschleppwagen und dem Parkplatz, auf dem wir uns gegen Mitternacht mit Knabbernossi stärkten und die Zeit mit Ballspielen vertrieben, kamen wir schließlich müde und erschöpft im alten Landhaus von Tiziana, unserer italienischen Ersatzmama, an.

Während der fünf Tage führte uns Johannes Haas SDB, selbst Schardenberger und Salesianer, zu den wichtigsten Wirkungsstätten Don Boscos und brachte uns Lebensweise und Denken des großen Heiligen näher, wobei er uns dessen Leben spannend und um viele Anekdoten angereichert erzählte.

Colle Don Bosco
Am ersten Tag wurde eine italienische Messe in der wunderschönen Colle-Don-Bosco-Kirche gefeiert. Danach picknickten wir, vertrieben uns die frühen Nachmittagsstunden mit Spielen, die alle Aufmerksamkeit der umstehenden Besucher auf uns zogen, und besuchten die Geburtsstätte sowie die Orte, wo der kleine Johannes Bosco aufgewachsen war. Hier bekamen wir einen ersten Eindruck von den bescheidenen Verhältnissen und der Lebensweise des jungen Giovanni.

Chieri
Am Montag machten wir uns zur Stadt Chieri auf, wo der heilige Johannes Bosco gelernt, gearbeitet und gelebt hat. Zusätzlich fuhren wir noch in das Freibad nach Asti, wo wir die Rutschen des Aquaparks genossen.

Turin
Am Tag darauf fuhren wir in die Hauptstadt des Piemont, Turin. Wir sahen das „Mutterhaus“ Don Boscos, wo er die ersten Jugendlichen, die er von der Straße holte, gelehrt und ausgebildet hat. Großen Eindruck auf uns hinterließen die einfache Wohnung und die Grabstätte des Heiligen. Anschließend ging es noch in den Turiner Dom, und abends stand dann ein bunter Abend mit selbstgemachter Pizza, Spielen und Singen auf dem Programm.

Ein Tag am Meer
Am Mittwoch, dem vorletzten Tag unserer Reise, kündigte sich noch einer der  Höhepunkte der Woche an, der uns an die Küste Liguriens brachte: das Meer. Wir fuhren nach Varazze, zu einem Strand der Don Bosco Schwestern. Das traumhafte Wetter und das azurblaue Wasser mit seinen schäumenden Wellen bildeten schließlich noch den perfekten Abschluss unserer Jugendreise.

In diesen fünf Tagen haben wir viel über Don Bosco gehört und erfahren; doch am wichtigsten: Er war ein Mensch, der die Jugend verstand, und das alles ereignete sich nicht etwa vor langer Zeit, nein, Don Bosco und seine Ideen, die er in die Welt gesät hat, sind nach wie vor aktuell: Nächstes Jahr jährt sich sein Geburtstag erst zum 200. Mal. Zu diesem Anlass beginnen ja bereits heuer die Feierlichkeiten.

Doch wollen wir versuchen, das, was Don Bosco gelebt hat, auch selbst im Alltag erfahrbar zu machen, und der Jugend mit ihren Talenten, Fähigkeiten und Stärken eine Chance zu geben.

Insgesamt blicken wir alle sehr zufrieden auf eine schöne Reise der ganz besonderen Art zurück, in der das Spielen, das Singen, die langen Abende, der Spaß sowie die vielen, anregenden Gespräche das Miteinander gestärkt haben und die Gruppe stetig zusammenwachsen ließen.

(Eva, Rafael)

Beim Eisessen ich Chieri, wo Johannes Bosco gelernt, gearbeitet und gelebt hat.
Fünf Tage verbrachten die Jugendlichen an den Wrkungsstätten Don Boscos.

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