Auf den Spuren Don Boscos nach Turin und Becchi

Reisebericht über eine besonders gelungene Dankes-Wallfahrt
Unter tausenden Pilgern nahm man an der feierlichen Maria-Hilf-Prozession teil.

Schwester Johanna Götsch berichtet:

Nach dem Abschluss unserer Bauarbeiten in Baumkirchen, wurde unsere Pilgerreise – vom 23. bis 25. Mai 2014 – zu einer kurzen, aber sehr intensiven Reise. Mit dabei waren Mitglieder unseres Freundeskreises, Salesianische Mitarbeiter/innen und Freunde Don Boscos. Zu unserer besonderen Freude nahm auch unser Bauleiter Architekt Michael Gostner teil und bereicherte unsere Gemeinschaft mit seinen Liedern und Instrumenten.

Mit dem bewährten Zoller-Reisen-Chef Klaus, waren wir im Nu in Turin und konnten nach einer Siesta im Hotel die „Camerette“ – die Wohn- und Arbeitsräume des hl. Johannes Bosco – die Pinardi Kapelle, die von ihm erbaute Franz-von-Sales-Kirche und die für die Don Bosco Familie wichtige Maria-Hilf-Basilika besuchen. In ihr befinden sich auch die Grabstätten „unserer“ drei Heiligen: Johannes Bosco, Maria Mazzarello und Dominikus Savio.

Am Samstag, dem Hochfest Maria Hilfe der Christen, besuchten wir die Turiner Wallfahrtskirche „Consolata“. Sie ist ein Barock-Juwel in der schon Don Bosco mit seinen Buben gebetet hat. Der hl. Don Cafasso, Don Boscos geistlicher Begleiter, ist hier bestattet.

Beeindruckend war auch der schlichte Dom, der seit 1578 eine der kostbarsten Reliquien der Christenheit birgt, das Turiner Grabtuch „la Sindone“. Ein Kurzfilm im Dom über die Geschichte des Tuches half zur Sammlung und lud zum stillen Gebet ein.

Nach einem Bummel durch den Turiner Markt fuhren wir nach Becchi, dem Geburtsort Don Boscos und ließen uns zunächst im „Ristorante Mamma Margherita“ verwöhnen, sangen und tanzten mit argentinischen Pilgern.
Am Colle Don Bosco besichtigten wir das ärmliche Haus, in dem Don Bosco aufwuchs, die sogenannte „Traumwiese“, die Rosenkranzkapelle und feierten Messe in der kleinen Marienkirche mit P. Stanislaus SDB aus Rom die Hl. Messe.

Anschließend besuchten wir die moderne, ganz mit Holz ausgestattete große Basilika, die über der Geburtsstätte Don Boscos errichtet wurde.

Der Höhepunkt war nach dem Abendessen in Turin die feierliche Maria-Hilf-Prozession durch die Straßen von Valdocco, die Don Boscos „Arbeitsfeld“ waren. Ein Danke an Martin Juen, der in letzter Minute noch ein „Don Bosco Austria“-Transparent kreierte. Tausende Menschen pilgerten mit, singend und betend. Und auch wir durften wieder einmal mehr erfahren, wie wertvoll es ist, den Glauben mit anderen zu teilen. 

So gestärkt an Leib und Seele traten wir die Heimreise an. In Baumkirchen angelangt wurden alle Pilger/innen abschließend noch von Erzbischof Kothgasser gesegnet.

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