Alles Gute, Pater Rodosek!

Unser Jubilar feiert am 9. Mai den 70. Geburtstag.
Als Wort des Lebens habe ich mir gewählt: "Habt Vertrauen; ich bin es, habt keine Angst!" (Mt. 14,27)

Helmut Rodosek SDB: Mein Lebensweg

Wenn ich in mein Leben hineinschaue, dann darf ich sehr dankbar sein für viele Menschen und viele Begegnungen, die Gott mir geschenkt hat.

Außer meinen Eltern und den Familienangehörigen, waren es an den verschiedenen Stationen meines Lebensweges einzelne Personen und Gemeinschaften, die mich geprägt haben. Von meiner Jugendzeit möchte ich besonders meine "Chefleute" nennen, ( ich war als Lehrling und dann auch als Geselle in einem Maschinenbaubetrieb in Graz-Straßgang tätig), die mir praktisches Christsein vorgelebt haben.

Auf der anschließenden Wegsuche bot mir immer wieder der bereits verstorbene Priester Pfarrer Peter Schinnerl und heute noch Pfarrer i.R. Josef Pircher geistliche Heimat, Hilfe und Orientierung.

Mein Weg führte mich dann zu den Salesianern nach Unterwaltersdorf, wo ich unter den gleichgesinnten "Spätberufenen" und bei den Don Bosco Salesianern Unterstützung und Begleitung erfuhr. Ich begeisterte mich für Don Bosco und sein Werk und wurde selber Salesianer. Es folgten Jahre der Ausbildung zum Ordensleben und für die erzieherische Tätigkeit in Deutschland und in Österreich. Wichtige "Lernorte" waren für mich das Lehrlingsheim Don Bosco in Linz, das Schülerheim in Landeck, Tirol und das Julius Raab-Lehrlingsheim in Graz.

Salesiansche Direktoren begleiteten behutsam meine Berufung und so machte ich die theologische und religionspädagogische Ausbildung. Anfangs war ich in Graz-Mariahilf und dann in der Volksschule Graz-Neuhart und in der Haupt-und Realschule Graz-Webling als Katechet tätig. Dort unterrichte ich nach wie vor. Die Priester-und Lehrerpersönlichkeit Prof.Dr.Albert Höfer hat mein katechetisches Arbeiten stark geprägt. Sehr viele Jahre war ich auch als Besuchsschullehrer (Mentor) für die Relgionspädagogische Akademie Graz-Eggenberg tätig. Viele Kontakte zu ehemaligen Schülern bzw. Studenten und Lehrlingen blieben erhalten bzw. vertieften sich im Laufe der Jahre.

Ein wichtiger Abschnitt in meinem Leben war die Weihe zum Diakon durch Bischof Johann Weber 1979 in der Pfarre Graz-Don Bosco. Diese Pfarre ist nun seit 1985 mein zuhause und mein Arbeitsfeld. Hier lebe, bete und arbeite ich zusammen mit meinen salesianischen Mitbrüdern. Als Religionslehrer, als Mitarbeiter und später auch als Leiter des offenen Kinder- und Jugendzentrums, als geistlicher Betreuer der Salesianischen Mitarbeiter Don Boscos und der Pfadfinder und Pfadfinderinnen in der Steiermark, als Priester seit 2002 und als Pfarrer seit 2013 vor allem durch das aufmerksame Zuhören in Gesprächen mit Menschen jeden Alters.

Ich bin Gott dankbar für seine Führung, ich bin den Menschen dankbar für die Begegnungen, für die Offenheit und ihren Einsatz in dieser unserer Kirche. Ich werde Priester, damit ich noch besser den Menschen dienen kann. Vor allem den jungen Menschen möchte ich helfen, für sie da sein und beitragen, damit ihr Leben gelingt.

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