Alle Auslandsvolontäre zurück in Österreich

Erfolgreiche Rückholaktion von Volontariat bewegt

Abrupter Abschied von einer neu gewonnen zweiten Heimat

Die Initiative "Volontariat bewegt" hat alle ihre mehr als 30 im Ausland ihren Dienst leistenden Volontärinnen und Volontäre
zurück nach Österreich geholt. Anlass war die Entscheidung des Außenministeriums, die Sicherheitstufen weltweit anzuheben, erläuterte Geschäftsführerin Julia Nösterer gegenüber "Kathpress". Für die Volontäre sei dieser abrupt
vollzogene Abschied von einer neu gewonnen zweiten Heimat eine große Herausforderung. "In dieser kommenden Zeit versuchen wir, sie so gut es geht weiterhin zu unterstützen."

Angst vor eingeschleppten Corona-Infektionen gebe es kaum, denn zum Zeitpunkt der binnen drei Tagen erfolgte Rückholung der Volontäre vor mittlerweile bereits drei Wochen sei das CoronaVirus in ihren jeweiligen Einsatzländern weitestgehend ein Randthema gewesen, so Nösterer. "Heute, wo sich auch in den Einsatzländern ein zusehends angespanntes Bild zeichnet, und wo der internationale Flugverkehr praktisch zum Erliegen gekommen ist, sind wir froh über unser rasches Handeln."

1993 ist die erste Gruppe junger Erwachsener für ein Sommervolontariat in ein Don Bosco-Projekt aufgebrochen; seither sollen laut "Volontariat bewegt" mehr als 650 Volontäre einen Freiwilligendienst in Ländern des globalen Südens geleistet haben. Letztes Jahr waren es 17 junge Erwachsene, die zu dem meist einjährigen Einsatz aufgebrochen sind.

(kap)

 

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