Abschied von Schwester Barbara Aspalter

Am 5. Juni verstarb in Vöcklabruck Sr. Barbara Aspalter im Alter von 80 Jahren.
Sr. Barbara Aspalter

Am Pfingstdienstag, 10. Juni 2014, beten wir um 9:30 Uhr in der Aufbahrungshalle Maria Schöndorf/Vöcklabruck den Seelenrosenkranz. Anschließend findet dort die Beisetzung im Grab der Don Bosco Schwestern statt. Das Requiem wird danach in der Hauskapelle der Don Bosco Schwestern in Vöcklabruck/Linzer Straße 98, gefeiert.

Sr. Barbara wurde am 8. November 1933 als zweites von sechs Kindern in Großraming (OÖ) geboren. Dem Beispiel ihrer Eltern folgend, wählte sie schon als Kind die Muttergottes zu ihrer ständigen Begleiterin. Auch zwei ihrer Geschwister, Franz und Judith, fanden den Weg ins salesianische Ordensleben. Mit zehn Jahren verließ Barbara ihr Elternhaus, um bei Verwandten auf einem Bauernhof zu leben und dort fest bei der Arbeit mit anzupacken.
Zur ersten Begegnung mit Don Bosco Schwestern kam es, als Barbara ihren Bruder bei den Salesianern in Unterwaltersdorf besuchte. Die Mädchen, die dort in der Küche arbeiteten, machten einen sehr glücklichen Eindruck auf sie, so dass sie dachte: Wenn ich Schwester werden sollte, gehe ich zu diesen Schwestern.

Am 4. Dezember 1956 begann sie die Orientierungszeit in Stams. Das Noviziat verbrachte sie in Linz/Don Bosco, wo sie am 5. August 1959 ihre erste Profess ablegte. Bis 1970 blieb sie in der Gemeinschaft von Linz, wo ihr die Pflege des Gartens anvertraut war. Ab 1968 unterrichtete sie Religion in einer öffentlichen Volksschule.
Viele Jahre hindurch organisierte Sr. Barbara Ferienkinderaktionen in Großraming. Bis zuletzt erzählte sie gern Episoden aus dieser Zeit.

1970 übersiedelte sie nach Mailand, um dort an einer Don Bosco Schule Deutschunterricht zu erteilen. 1972 kehrte sie nach Österreich zurück und fand ihre neue Wirkungsstätte in Innsbruck. Sie absolvierte eine kaufmännische Ausbildung und half zunächst in der Buchhaltung mit. Von 1977 bis 1991 war sie Provinzökonomin, eine Funktion, die sie auch 2006/2007 noch einmal innehatte. Über mehrere Jahre hinweg war sie auch Provinzsekretärin und Provinzrätin. Sie war in der Kinder- und Jugendarbeit und in der Pfarre engagiert, wo sie den Arbeitskreis Mission leitete und die Gemeinschaft im Pfarrgemeinderat vertrat. Alle Aufgaben nahm sie mit großem Gottvertrauen an und übte sie mit hoher Verantwortlichkeit und viel Fleiß aus.
In ihrer Zeit als Provinzökonomin betreute sie mit viel Umsicht, Exaktheit und praktischem Sinn die erforderlichen Umbauten in Stams und Klagenfurt. Die Architekten und das Baupersonal schätzten sie sehr. Mit einigen stand sie bis zuletzt noch in Verbindung.

Nach ihrer langjährigen Tätigkeit als Provinzökonomin war sie noch bis 2005 für die wirtschaftlichen Belange der Niederlassungen Innsbruck und Vöcklabruck zuständig. Dann wechselte sie nach Salzburg in das neu erbaute Provinzialat. Haus, Garten, Pfarre und Ökonomat gehörten auch dort wieder zu ihren Arbeitsfeldern.
2010 wurde sie völlig unerwartet mit der Diagnose Krebs konfrontiert. In der Folge musste sie sich mehreren Bestrahlungen und Chemotherapien unterziehen. Sie blieb stets zufrieden, jammerte nie und vertraute auf Gott. Auch die Übersiedlung in die Wohn- und Pflegegemeinschaft nach Vöcklabruck im November 2013 nahm sie vertrauensvoll an.
Kennzeichnend für Sr. Barbara waren ihre seelische Stärke, ihr Gottvertrauen und ihr Vertrauen auf die Fürsprache Mariens. Ihre Naturverbundenheit zog sie immer wieder in die Berge. Sie war bescheiden, diskret und erfüllte ihre Aufgaben mit einem hohen Maß an Verantwortungsbewusstsein.

Um das Gebet für Sr. Barbara bitten
die Don Bosco Schwestern und alle Verwandten

Anstelle von  Kranz- und Blumenspenden, bitten wir um einen Beitrag für den Wohn- und Pflegestock der Don Bosco Schwestern. Bankverbindung: Sparkasse Vöcklabruck, IBAN: AT21 2032 0061 0000 7186

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