Stellungnahme des Don Bosco Hauses

Rufschädigender Artikel in der Kronenzeitung vom 10.3.2014

Am Montag, dem 10. März 2014, ist in der „Kronenzeitung“ unter dem Titel „Salafisten in katholischem Haus“, ein rufschädigender Artikel erschienen, in dem auf eine im Don Bosco Haus eingemietete Veranstaltung Bezug genommen wird.

Darin wird erklärt, dass diese Veranstaltung ein „Spenden-Event“ gewesen sein soll, bei dem Geld für den „Heiligen Krieg“ gesammelt worden ist. Organisatoren seien „der selbst ernannte Ansaar Düsseldorf“. Im Beitrag wird weiter behauptet, dass „ein berüchtigter Hassprediger“ bosnischer Herkunft bei dieser Veranstaltung aufgetreten sei, der ein Bindeglied zur Salafisten-Szene in Deutschland sei.

Faktenlage

Das Wiener Don Bosco Haus ist seit mehr als 25 Jahren ein Zentrum für Jugend- und Erwachsenenbildung der katholischen Ordensgemeinschaft der Salesianer Don Boscos. Neben den Eigenveranstaltungen ist es möglich, als Einzelperson, als Firma oder als Verein Räumlichkeiten zu mieten. Der Raum für die Veranstaltung am 9. März wurde von einer Einzelperson gebucht und nicht vom Verein „Ansaar Düsseldorf“.

Die im Artikel genannte Veranstaltung wurde dem Don Bosco Haus gegenüber als „Mädchentag“  deklariert.

Die Veranstalterinnen baten als Muslima darum, dass keine männlichen Angestellten des Hauses im Raum anwesend seien, was seitens des Don Bosco Hauses respektiert worden ist.

Eine Mitarbeiterin des Don Bosco Hauses war zweimal im Raum. Ihr ist weder aufgefallen, dass Spenden gesammelt worden wären, noch hat sie einen Mann bei der Veranstaltung gesehen. Wie angekündigt seien Stationen zum Schminken, Friseur, Schmuck und Kleidung vorbereitet gewesen.

Laut Auskunft der Kontaktperson zur Veranstaltung, an der 200 Muslima teilgenommen haben, war kein Mann anwesend. Spenden wurden beim Buffet gesammelt für humanitäre Hilfe des Vereins „Ansaar international“. Die Veranstalter überlegen rechtliche Schritte gegen die Urheber des Artikels.

Die Fotos der dargestellten „Prediger“ sind mit Sicherheit nicht im Don Bosco Haus entstanden.

Die Salesianer Don Boscos distanzieren sich von jeder Gruppe extremistischer Gesinnung aller Glaubensrichtungen. Das Don Bosco Haus wird die Mieteinnahmen aus der Veranstaltung den Salesianern in Syrien für humanitäre Hilfsprojekte zur Verfügung stellen.

 

Rückfragen
Mag. Sophie Lauringer
Öffentlichkeitsarbeit Salesianer Don Boscos
St. Veit-Gasse 25, 1130 Wien
ÖSTERREICH
Tel.: +43/1/878 39-520
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