Zwei Salesianer ermordet in Venezuela

Minderjährige überfielen die Don Bosco Schule in Valencia.

„Erzbischof Reinaldo Del Prette L. von Valencia bringt in Gemeinschaft mit seinen Brüdern im Priesteramt und mit den Ordensleuten und Laien seines Bistums den tiefen Schmerz und das große Entsetzen der ganzen kirchlichen Gemeinschaft über den Mord an Don Jesus Plaza SDB und Bruder Luis Sanchez  SDB, und über die Aggression zum Ausdruck, deren Opfer sie wurden“, heißt es in einer Verlautbarung der Erzdiözese Valencia (Venezuela) zum gewaltsamen Tod eines Priesters und eines Laienbruders und der Gewalt gegen andere Mitglieder der Salesianer Don Boscos.

„Die Salesianer sind seit mehr als 100 Jahren ein wichtiger Teil unserer Ortskirche und dieses schreckliche Ereignis schmerzt und erschreckt uns sehr“, heißt es in der Verlautbarung.

Zu dem Überfall kam es am Samstag, dem 15. Februar 2014, als zwei Jugendliche in die Schule der Salesianer eindrangen, um dort einen Diebstahl zu verüben, wobei es zur Gewalt gegen die Ordensleute kam. Wie aus ersten Ermittlungen hervorgeht, soll es sich bei den Tätern um zwei Minderjährige im Alter von 13 und 15 Jahren handeln. Bei dem bewaffneten Raubüberfall wurden auch Don José Luis Salazar und Don David Marin schwer verletzt, die derzeit im Krankenhaus behandelt werden.

„Don Jesus Plaza (80 Jahre) und Bruder Luis Sanchez (84 Jahre) haben nicht überlebt“, so der Provinzial der Salesianer in Venezuela, Don Luciano Stefani. Don Fernando Santana, Direktor des Hauses der Salesianer von Don Bosco in Guaparo am Stadtrand von Valencia, betont, die Tat zeige, „wie groß die Unsicherheit in unserem Land ist“.

Der Generalobere der Salesianer, Don Pascual Chavez, twittert in einem Kommentar zu der Tat: „Lasst uns für den Frieden in diesem Land beten“.

(Zenit/ANS/red)

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