Sparen am Rücken der Ärmsten

Apell an künftigen Außenminister: Kürzungen des Budgets für Entwicklungsarbeit verhindern!
Nina Weiss mit ihren Schützlingen beim Auslandseinsatz über "VOLONTARIAT bewegt" in Äthiopien.

Das erfolgreiche Auslandseinsatzprogramm „VOLONTARIAT bewegt“ für Jugendliche, das von Jugend Eine Welt und den Salesianern Don Boscos getragen wird, ist von den drohenden Kürzungen betroffen.

Der Vorsitzende der Partnerorganisation Jugend Eine Welt, Reinhard Heiserer, ortet diesbezüglich gleich doppelten Handlungsbedarf: „Derzeit haben Jugendliche, die sich in entwicklungspolitischen Projekten im Ausland engagieren, keinen Anspruch auf Familienbeihilfe, im Gegensatz zu solchen, die sich für ein Freiwilliges Soziales Jahr in Österreich entscheiden. Insbesondere für Jugendliche aus einkommensschwächeren Familien wird ein Auslandsjahr somit unmöglich. Wir bitten die neue Bundesregierung, im Zuge der geplanten Erhöhung der Familienbeihilfe auch hier nachzubessern.“

Reinhard Heiserer wendet sich auch an die neue Bundesregierung und fordert sie auf, die für 2014 geplanten dramatischen Kürzungen des Budgets für Entwicklungszusammenarbeit zu verhindern: „Es ist zu begrüßen, dass das neue Regierungsprogramm Entwicklungszusammenarbeit als zentralen Auftrag der österreichischen Außenpolitik definiert. Auch der angekündigte Stufenplan zu ihrer Erhöhung sowie die vorgesehene Erhöhung des Auslandskatastrophenfonds sind Schritte in die richtige Richtung. Ein Appell ergeht an Außenminister Sebastian Kurz, ein Sparen auf dem Rücken der Ärmsten der Armen zu verhindern.

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