Schutz für Menschen auf der Flucht

Don Bosco Flüchtlingswerk erinnert am Tag des heiligen Martin von Tours Menschen auf der Flucht zu helfen.
(Aquarell von Bernhard Heindler)
Das Don Bosco Flüchtlingswerk begrüßt am Gedenktag des heiligen Martin von Tours (+397) die Stellungnahme der Österreichischen Bischofskonferenz anlässlich der Herbstvollversammlung, Menschen auf der Flucht vor Verfolgung zu schützen.

Mutig für die Armen
„Wir erinnern am Feiertag des heiligen Martin an die Aufgabe, sich der ärmsten Menschen in unserer Gesellschaft anzunehmen. Der Heilige teilte sein Eigentum mit einem armen, unbekleideten Mann, ohne nach dessen Schuld zu fragen. Er spendet, weil der Bettler friert und hungert“,  sagt Floridus Kaiser, Geschäftsführer des salesianischen Jugendhilfswerkes.

Martin von Tours hat sich als Bischof mutig für die Armen in seiner Diözese und unserer Gesellschaft stark gemacht. „Diese Armen sind heute jugendliche Flüchtlinge, die gequält, misshandelt und schwer traumatisiert ohne Begleitung von Angehörigen oder ihren Eltern in Europa stranden. Sie haben die Flucht überlebt”, erklärt Kaiser. Der heilige Martin gilt getauften Christen als Vorbild, Not zu erkennen und konkret zu helfen.

Unterstützung für die Jugendlichen
Das Don Bosco Flüchtlingswerk benötigt finanzielle Unterstützung, um Bildungsmaßnahmen für Jugendliche zu finanzieren. Wohnungen um jungen Erwachsenen Obdach zu geben und Gutscheine um jugendliche Kleidung einzukaufen. Dem heiligen Martin von Tours folgend begleitet das Don Bosco Flüchtlingswerk die Jugendlichen bei der Teilhabe in der Gesellschaft.

Das Don Bosco Flüchtlingswerk ist eine Initiative der Salesianer Don Boscos, der Don Bosco Schwestern und von Jugend Eine Welt mit dem Ziel, sich für unbeleitete junge Flüchtlinge in Österreich einzusetzen. Das Flüchtlingswerk begeht 2013 sein 10-jähriges Jubiläum.

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