"Minitag" im Stift Herzogenburg

2.500 Ministranten bei Dankfest der Diözese St. Pölten.
Pfarrer Hans Schwarzl SDB mit Ministranten im Stift Herzogenburg (Foto:Wolfgang Zarl)

Aus 150 Pfarren der gesamten Diözese St. Pölten – und darüber hinaus – kamen am Dienstag, dem 21. Mai 2.500 Teilnehmer zum 13. Minitag der Katholischen Jungschar ins Stift Herzogenburg. Unter ihnen auch Pfarrer Hans Schwarzl SDB aus der Pfarre Amstetten Herz Jesu mit seinen Ministranten und Pater Hermann Sandberger SDB aus der Pfarre Wien-Stadlau mit Ministranten.

Propst Fürnsinn: „Baut die Kirche mit!“
Als Höhepunkt des Tages feierte Propst Maximilian Fürnsinn mit den Ministranten einen Gottesdienst in den Stiftsgärten. Der Propst verwies auf die Bedeutung der Ministrantenarbeit in der Kirche. Und er appellierte in Anlehnung an Papst Franziskus: „Baut die Kirche mit!“

Die Kirche brauche ein gutes Fundament und viele Mitarbeiter, die Ministranten würden einen wesentlichen Dienst verrichten. Zentral sei aber auch der Gemeinschaftsgedanke, der viele geprägt habe. Unter anderem Landesrat Karl Wilfing, der dabei zahlreiche Freunde fand: Auch er sei früher ein begeisterter Ministrant gewesen, erzählte der NÖ-Politiker. Der Ministrantendienst stehe für ihn mit Fröhlichkeit in Verbindung, mit Glauben und mit Traditionen: etwa Ratschen oder Glockenziehen.

Insgesamt verteilten die Organisatoren am Minitag 2013 rund 4.000 Leberkäs-, Wurst- und Käsesemmeln, dazu flossen einige hundert Liter Fruchtsaft. Rund 150 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter trugen zum Gelingen der Veranstaltung bei.

Ein besonders beeindruckendes Bild zeigte die bunte Kinderschar mit ihren Ministrantengewändern und den stolz getragenen Tafeln und Transparenten der jeweiligen Pfarre. Beim 75 Workshops umfassenden Programm zu Spiel, Kreativität und Sport wurde der Gemeinschaftsgedanke gestärkt. Auch heuer waren spezielle Angebote für alle Ministranten über 13 Jahre dabei.

Stolz auf Ministranten
Die Ministranten-Pastoral ist der Katholischen Jungschar ein besonderes Anliegen. Ulrich Schilling, Leiter des Bereichs Kinder und Jugend der Pastoralen Dienste der Diözese, strich diese Bedeutung hervor: „Wir sind sehr stolz auf die ehrenamtliche Arbeit tausender Buben und Mädchen jahrein, jahraus in ihren Pfarren – sehen sie aber gleichzeitig als Ansporn, besondere Veranstaltungen und Angebote zu setzen.
So ist der Minitag mittlerweile ein Fixpunkt für viele Ministrantengruppen der Diözese geworden.“

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