Kein Grund zum Feiern?

Verschlusssache - 10 Jahre Don Bosco Flüchtlingswerk.

Ort: brut im Konzerthaus Wien

Lothringerstraße 20

1030 Wien

Datum: 8. bis 10. Mai 2013

Beginn: 8. + 9. Mai ab 20 Uhr + 10. Mail ab 19 Uhr

Vom 8. bis 10. Mai 2013 besinnt sich das Don Bosco Flüchtlingswerk Austria mit einer vielseitigen Veranstaltungsreihe auf sein 10-jähriges Bestehen. Unter dem Titel „Verschlusssache“ wird Sehens- und Hörenswertes zu den Themen Flucht und Verfolgung gezeigt. Veranstaltungsort ist das „brut Wien“ im Konzerthaus im 3. Bezirk.

„10 Jahre Don Bosco Flüchtlingswerk sind kein Grund zu feiern“, sagt Geschäftsführer Floridus Kaiser. „Vielmehr ist dieser zehnte Geburtstag ein Grund, kurz innezuhalten und sich auf das Mensch-Sein zu besinnen. Wieso schlagen Menschen andere Menschen seit jeher in die Flucht?“ Drei Tage lang präsentiert das Don Bosco Flüchtlingswerk gemeinsam mit dem brut Wien ein Programm, das für Information, Gesprächsstoff und natürlich Unterhaltung steht.

So zeigt das Künstlerduo Michikazu Matsune und David Subal eine Performance mit dem Titel „DANEBEN (drei Jahre später)“: Vor drei Jahren brachten die beiden Künstler gemeinsam mit einer Gruppe von Flüchtlingen, die in Österreich Asyl beantragt hatten, die Performance DANEBEN auf die Bühne und porträtierten so die unterschiedlichen Lebenswege der AsylwerberInnen. Jetzt begeben sich die beiden Künstler auf die Suche nach den Flüchtlingen von damals. Wo sind sie jetzt? Was haben sie erlebt? Absolut sehenswert!

Pater Rudolf Osanger SDB, Provinzial der Salesianer Don Boscos, und der langjährige Pfarrer in Wien-Inzersdorf, Pater Alois Sághy SDB, feiern in Anerkennung für die zehnjährige Arbeit am 9. Mai um 10 Uhr gemeinsam die Heilige Messe zum Fest “Christi Himmelfahrt” in der Pfarrkirche Inzersdorf-Neustift.

Einen hörenswerten Doppelvortrag zum Thema „Darstellung von Flucht und Vertreibung in der Kunst“ halten Professor Peter Rech und Professor Karl-Heinz Menzen am 9. Mai im Theater brut.

Zum Thema „Verschluss.Sache. Fremde Jugendkultur“ diskutieren u.a. Professor Pater Bernhard Vondrasek SDB (Gründungsmitglied des Don Bosco Flüchtlingswerkes), Beatrix Peichl (Psychologin und Leiterin des Jugendwohnheim Abraham), Professor Peter Rech (Künstler und Psychoanalytiker), Sama Maani (Schriftsteller und Psychoanalytiker), Josef Hiebl (Rechtsabteilung MAGelf), Irene Brickner (Journalistin Der Standard) sowie Miriam Fassbender (Regisseurin) am 10. Mai.

Informativ und interessant sind die Filme „Nowhere Home“ von Margreth Olin und „Foreign“ von Miriam Fassbender. Der Dokumentarfilm „Nowhere Home“ der norwegischen Regisseurin Margreth Olin porträtiert den Alltag unterschiedlicher unbegleiteter minderjährigen Flüchtlingen aus Afghanistan in eindrucksvollen und erschreckenden Bildern. In „Foreign“ begleitet die deutsche Regisseurin Miriam Fassbender einen jungen Malier auf seiner Flucht über Algerien und Marokko bis nach Europa.

Gefeiert wird natürlich auch. So gibt es feine Musik von DJ Balkh (Kabul) und von DJane und Musikerin Falangee, Teil des DJ Kollektivs Brunnhilde. Und den Live-Auftritt der Band „Sem Vergonha“, zu Deutsch: Frech und unverschämt, Sieger des Bandwettbewerbes podium.wien, zum Abschluss der 10-Jahresfeier sollte niemand versäumen.

Die Veranstaltungsreihe „Verschlusssache“ ist eine Kooperation von brut Wien und dem Don Bosco Flüchtlingswerk. Unter dem Motto „Pay what you can!“ wird kein Eintritt verlangt. Spenden sind willkommen, ebenso wie zahlreiche Besucher!

Ort: brut im Konzerthaus Wien, Lothringerstraße 20, 1030 Wien

Eintritt: PAY WHAT YOU CAN!

Programm am Mittwoch, dem 8. Mai 2013, Beginn 20 Uhr

Michikazu Matsune/David Subal – DANEBEN (3 Jahre später) – Performance

Doppelvortrag zum Thema „Darstellung von Flucht und Vertreibung in der Kunst“

Programm am Donnerstag, dem 9. Mai 2013, Beginn 20 Uhr

Michikazu Matsune/David Subal – DANEBEN (3 Jahre später) – Performance

Film von Margreth Olin – De Andre – Nowhere Home

Programm am Freitag, dem 10. Mai 2013 , Beginn 10 Uhr

Film von Miriam Fassbender – Forein

Michikazu Matsune/David Subal – DANEBEN (3 Jahre später) – Fotoinstallation

Diskussion zum Thema „Verschluss.Sache. Fremde Jugendkultur“

Party mit „Sem Vergonha“ (Liveauftritt), DJ Balkh und Djane Falangee

 

Don Bosco Flüchtlingswerk Austria
Das Don Bosco Flüchtlingswerk Austria – gegründet 2003 – ist eine Initiative der Salesianer Don Boscos, der Don Bosco Schwestern und von Jugend Eine Welt mit dem Ziel, sich für unbegleitete junge Flüchtlinge in Österreich einzusetzen. Das Don Bosco Flüchtlingswerk betreut jugendliche Asylwerber mit Freizeitangeboten im Projekt Tobias, in der betreuten Wohngruppe Abraham und hilft auf dem Weg in die Selbstständigkeit im Projekt Moses.

Rückfragen: Floridus Kaiser, Don Bosco Flüchtlingswerk Austria,
Tel.: +43 1 662 84 25 und mobil +43 664 824 36 13, E-Mail
Weitere Informationen zum Flüchtlingswerk

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