Der Papst bei Don Bosco

Benedikt XVI war gerne zu Gast in Salesianerhäusern und Dank vom Generalobern der Salesianer.

Am 28. Februar 2013, endete offiziell das Pontifikat seiner Heiligkeit, Benedikt XVI. Als Gruß an den Heiligen Vater präsentiert die Salesian Info Agency aus Rom eine Auswahl der zahlreichen Anlässe zu denen Joseph Ratzinger als Römischer Papst die Arbeit der Salesianer, ihre Häuser und Einrichtungen die von den Salesianern betrieben werden, besucht hat. Überall hat er seine Spuren hinterlassen.


Der erste Besuch Benedikt XVI in einem Salesianer Haus war im Juli 2005. Der Tradition folgend, die bereits Johannes Paul II begonnen hatte, verbrachte der Heilige Vater etwa 20 Tage im Aostatal als Gast des Salesianer Hauses in Les Combes. Hier, in diesem abseits gelegenem Flecken Erde im Schatten des Mont Blanc und bei langen Spaziergängen durch die Wälder, begann  der Papst mit der Arbeit an seiner ersten Enzyklika, „Deus Caritas Est“. Der Papst kehrte für den Sommerurlaub in den Jahren 2006 und 2009 erneut zurück nach Les Combes, wo übrigens schon sein Vorgänger, Johannes Paul II. mehrfach den Sommerurlaub verbracht hatte.

Als Bischof von Rom traf Papst Benedikt XVI die Salesianer zum ersten Mal am 24. Februar 2008, als er die Salesianer Gemeinde „Saint Mary Liberator“ im bekannten römischen Viertel Testaccio besuchte. Im folgenden Jahr, während seiner apostolischen Reise nach Kamerun und Angola, zelebrierte Benedikt XVI die heilige Messe in der Salesianer Gemeinde „St. Paul“ in Luanda.

Seine Reise nach Benin Ende 2011, führe Papst Benedikt XVI zwar nicht in ein Salesianerhaus, dennoch waren die Salesianer dabei. So war das Bett, auf welchem der Papst während seines Aufenthalts nächtige, von einem jungen Mann in den Salesianerwerkstätten in Porto Novo gebaut worden und in der Küche der Apostolischen Nuntiatur, in welcher der Papst verweilte, arbeiteten zusätzlich Don Bosco Schwestern und ihre Schülerinnen.

Zu diesen Momenten der speziellen Verbundenheit muss man weiters die vielen Messen zählen, die der Papst in der Gemeinde „St. Thomas of Villanove“ in Castel Gandolfo anlässlich des Hochfestes der Himmelfahrt Mariä zelebriert hat. Diese Messe, die von den Salesianern seit der Zeit von  Pius XI in dieser Pfarre zelebriert wird, ist ein Termin, an dem Benedikt XVI in den Jahren seines Pontifikats treu mit gefeiert hat.

Der Generalobere der Salesianer, Don Pascual Chavez Villanueva, erklärte außerdem in einem Schreiben vom 28. Februar: “Die weltweite Don Bosco Familie ist dankbar für den mutigen Dienst unseres verehrten Papstes. Wir begleiten ihn weiter mit großer Sympathie, Respekt und mit unserem Gebet, so wie er uns darum gebeten hat. Papst Benedikt XVI. hat unserer Don Bosco Bewegung viele Gesten der Anerkennung gezeigt. Er war ein Geschenk Gottes für die Kirche und die Welt. Wir antworten Benedikt XVI., dass er sicher nicht alleine sein wird, weil sein Zeugnis in unseren Herzen weiterlebt. Die Geschichte wird ihm seine Humanität, seinen Intellekt, sein tiefes spirituelles Lebe, seine Liebe für Jesus Christus und seinen großen Dienst für die Kirche anerkennen. Gottes Kirche ist nicht verwaist. Jesus und der Heilige Geist führen die Kirche. Ich bitte Euch, mich im Herzensgebet, mit der Hilfe der Gottesmutter, die ihr Leben mit den Aposteln geteilt hat, zu begleiten, während wir in Zuversicht auf unseren neuen Hirten warten.”

(ANS/SL, Übersetzung: Stefanie Plug)

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