11.10.: Girls-Day

Schwester Maria Maxwald über den „Welttag des Mädchens“.
Sr. Martina Kuda FMA mit Jasmin Praxmarer aus dem Internat in Stams

Die Don Bosco Schwestern freuen sich riesig, dass die Vereinten Nationen den 11. Oktober zum „Welttag des Mädchens“ erklärt haben. Für die internationale Ordensgemeinschaft, die den Schwerpunkt ihrer Tätigkeit in der Begleitung, Bildung und Beheimatung von Mädchen sieht, ist das ein längst überfälliger Schritt.

„Immer noch sind es Frauen und Mädchen, die aufgrund ihres Geschlechtes diskriminiert werden!“, weiß Sr. Maria Maxwald, Provinzialin der Don Bosco Schwestern in Österreich. Und sie ergänzt: „Mädchen sind in weitaus größerer Gefahr, Opfer des Menschenhandels zu werden und in der Prostitution zu landen, als Burschen. Würde ihnen in gleichem Ausmaß Schulbildung zugestanden werden, hätten sie andere Möglichkeiten, zum Familieneinkommen beizutragen.“

Das Büro für Menschenrechte, das die Ordensgemeinschaft 2007 in Genf errichtet hat, sieht seine Aufgabe darin, immer wieder auf die Rechte von Kindern, Jugendlichen und Frauen aufmerksam zu machen. Dank des Beratungsstatus, den der Orden beim Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen hat, ist es möglich, die reiche internationale Erfahrung im Bereich der Arbeit mit Mädchen und Frauen einzubringen.
Im Dienst der Erziehung und der Förderung der Frau steht auch der Verein VIDES. Seit fünfundzwanzig Jahren bietet er Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Möglichkeit, sich auf internationalem Boden für die Belange von benachteiligten und gefährdeten Frauen und Kindern einzusetzen. VIDES-Austria hat erst kürzlich wieder 10 junge Menschen in ihren Dienst entsandt.

Spezielle Einrichtungen für Mädchen und Frauen führen die Don Bosco Schwestern in Österreich in Stams und Klagenfurt. In der Sozialpädagogische Wohngruppe „Laura“ und im Sozialpädagogische Internat in Stams widmet sich ein Team von qualifizierten und erfahrenen PädagogInnen mit viel Aufmerksamkeit den Acht- bis Achtzehnjährigen. In Klagenfurt finden Universitätsstudentinnen aus zahlreichen Ländern ein familiäres Lebensumfeld während ihres Studiums.

(fma)

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