140 Jahre Don Bosco Schwestern

In Vöcklabruck gedachten die Don Bosco Schwestern ihrer Ordensgründung.
v.l.n.r.: Sr. Luzia Schöch, Sr. Margarete Kaltenegger, Sr. Ingeborg Hefel, Sr. Caroline Binder und Provinzoberin Sr. Maria Maxwald

Am Samstag, 4. August 2012, feierten die Don Bosco Schwestern in Vöcklabruck das 140-jährige Bestehen ihrer Ordensgemeinschaft. An diesem Tag legten drei junge Schwestern ihre zeitlichen Gelübde ab und vier Schwestern feierten ihr Goldenes bzw. Diamantenes Professjubiläum. Den Festgottesdienst hielt Diözesanbischof P. Dr. Ludwig Schwarz. 

Gott, Quelle lebendigen Wassers – so das Thema, das alle drei Anlässe miteinander verband. Vor 140 Jahren entsprang in Mornese, einem kleinen Dorf nördlich von Genua, eine bescheidene Quelle. Elf Schwestern legten ihre Gelübde ab und bildeten so den Grundstein für eine neue Ordensgemeinschaft. Daraus entstand ein mächtiger Strom, der sich auf alle Kontinente ausgebreitete. Heute wirken rund 13.500 Don Bosco Schwestern in 94 Ländern. 

Teil dieser 140-jährigen Geschichte sind die vier Jubilarinnen. Sr. Ingeborg Hefel feierte ihr Goldenes Professjubiläum, Sr. Caroline Binder, Sr. Margarete Kaltenegger und Sr. Luzia Schöch ihr Diamantenes Jubiläum. Bischof Dr. Ludwig Schwarz dankte ihnen für ihren ganz persönlichen Einsatz, für ihre Begeisterung und Liebe zu den jungen Menschen. 

Große Freude herrschte auch darüber, dass die Quelle nicht versiegt, sondern drei junge Schwestern ihre zeitlichen Gelübde ablegten. Sie entschieden sich damit, den Weg der Nachfolge Jesu als Don Bosco Schwester weiterzugehen. Eine von ihnen, Sr. Elisabeth Siegl, wird am 8. September in ihrer Heimatpfarre Klosterneuburg die Ewige Profess ablegen. Bischof Schwarz erinnerte sie daran, dass die Zukunft des Institutes nicht von der Neuordnung der Werke abhängt, sondern von Schwestern, die sich von Jesus faszinieren lassen und die seine Liebe ausstrahlen.

Schließlich zitierte er noch Madre Yvonne Reungoat, die Generaloberin der Don Bosco Schwestern, die meint: Um die Leidenschaft der Gründer auch in Zukunft lebendig zu halten, braucht es Schwestern, die Treue mit Kreativität, Ausgeglichenheit mit Dynamik und Tradition mit Innovation zu verbinden wissen. 

(Sr. Maria Maxwald, Provinzialin)

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