Drei tolle Tage in Spittal an der Drau

16 Burschen aus dem Jugendwohnheim Abraham auf Urlaub in Kärnten.
16 Burschen des Jugendwohnheims Abraham wurden drei Tage Urlaub in Kärnten geschenkt.

Dank des Engagements von Iris Milachowski und zahlreichen anderen Menschen, wurde Jugendlichen des Jugendwohnheims Abraham in Wien zum dritten Mal in Folge ein Kurzurlaub abseits vom grauen Alltag ermöglicht.

Urlaub von Sorgen

Der Alltag der jungen Menschen ist sorgenbelastet und dreht sich um Fragen wie „Wann bekomme ich endlich Asyl?“, „Werde ich einmal eine gute Arbeit finden?“ und „Wie geht es meiner Familie?“.

Das Betreuungsteam freut sich daher besonders, dass es Menschen gibt, die sich engagieren und für die Jugendlichen einsetzen: "Es ist kaum zu glauben", so das Team, "aber Iris Milachowski hat es mit Hilfe ihrer Familie, Freunden und Bekannten geschafft, den Jugendlichen drei Tage Urlaub zu schenken." Es sei schön, die Burschen außerhalb ihres Alltages zu erleben und zu sehen, wie die Sorgen, zumindest für kurze Augenblicke, nicht da zu sein scheinen.

Mit den begrenzten Mitteln des Jugendwohnheims Abraham wäre es nicht möglich gewesen, den Burschen so etwas zu ermöglichen: "Ein riesengroßes Dankeschön an Iris Milachowski, ihrer Familie, der Pfarrcaritas Spittal an der Drau und allen Menschen, die unseren Jugendlichen durch deren Einsatz drei unvergessliche Tage beschert haben!"

Mustafa berichtet

Mustafa ist einer der 16 Burschen, die im Jugendwohnheim Abraham ein zu Hause auf Zeit finden. Hier sein Bericht über die drei Tage in Spittal an der Drau:

„Am Samstag den 14. Juli 2012 haben wir drei Tage Urlaub gemacht. Wir sind in der Früh zeitig aufgestanden und zwei Burschen von uns haben die Jause ausgeteilt, damit wir im Zug gut versorgt sind.

Wir sind mit zwei Betreuerinnen, einem Betreuer und einer Praktikantin nach Meidling gefahren. Von dort sind wir nach Kärnten gefahren, weil uns Iris, eine ehemalige Praktikantin und Tobias-Koordinatorin, und ihre Familie bereits zum dritten Mal nach Spittal an der Drau eingeladen haben.

Um zwei Uhr sind wir angekommen und haben gleich gegessen. Am Nachmittag haben wir in einer sehr großen Runde Minigolf gespielt. Danach sind wir ins Kino gegangen und haben uns eine Komödie angeschaut, wobei die meisten von uns das Deutsch in dem Film gut verstanden haben. Am Ende dieses ersten Tages sind wir erschöpft und glücklich in die Betten unserer Pension gefallen, wo wir jeweils zu zweit im Zimmer waren.

Am nächsten Tag sind wir in einem Bergwerk gewesen. Dort haben wir eine Führung bekommen und sind mit einem kleinen Zug gefahren, außerdem mussten wir eigene Schutzkleidung und Helme tragen. Am Nachmittag sind wir ins Schwimmbad gegangen und haben uns dort ausgetobt. Auch am Ende des zweiten Tages fielen wir müde in die Betten.

Am nächsten Morgen haben wir, nachdem wir uns beim Frühstück gestärkt haben, eine Schifffahrt gemacht, die zwei Stunden gedauert hat. Leider ging die Zeit viel zu schnell vorbei und so mussten wir am Nachmittag den Heimweg antreten.

Wir verabschiedeten uns von Iris, ihrer Familie, ihren Freunden und den netten Menschen von der Pension, in der wir gewohnt haben. Schade, dass die Tage so schnell vergingen, aber zum Glück haben wir viele Fotos gemacht und behalten die Erinnerung in unserem Herzen.“

(Sa/red)

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