Besorgnis über Unruhen in Osttimor

Die Bonner Mitarbeiter der Don Bosco Mission zeigen sich besorgt über die Unruhen in Osttimor.
Kinder in Osttimor beim Lernen.

In dem südostasiatischen Inselstaat kam es nach den Koalitionsverhandlungen zu Ausschreitungen in der Hauptstadt Dili. Nur 150 km von Dili entfernt leistet Jakob S. (20 Jahre) aus Köln seinen internationalen Freiwilligendienst.

Vorbereitet und entsandt wurde er vor knapp einem Jahr vom internationalen Bonner Jugendhilfswerk. „Wir stehen in telefonischem Kontakt zu Jakob. In Venilale ist er als Europäer bekannt wie ein bunter Hund und fühlt sich dank der guten Vernetzung der Salesianer in der Bevölkerung sehr sicher. In die Hauptstadt kann er vorerst nicht fahren. Er ist bei der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Jakarta registriert. Wir warten sensibel ab, welche Signale wir vom Auswärtigen Amt bekommen, um Jakob vor möglichen Auswirkungen des Konfliktes zu schützen.“ so Wolfgang Kirchner, Leiter des Don Bosco Volunteers Programm.

Auch die örtlichen Vorgesetzten, die Salesianer Don Boscos und Mitarbeiter, haben jegliche Reisetätigkeit eingestellt. Die einzige größere Straße in die zweitgrößte Stadt Baucau ist durch Barrikaden blockiert. Die Regierungsbildung gilt als wichtiger Test für den geplanten Abzug der UN Blauhelmsoldaten, die sich seit dem Konflikt um die Unabhängigkeit des Landes von Indonesien (2002) im Land befinden.

Die Salesianer Don Boscos sind seit 1948 in Osttimor tätig. Die katholische Ordensgemeinschaft hat sich vor allem den Problemen bei der Grundbildung und der beruflichen Ausbildung verschrieben. Heute sind 15% aller Schulen im Land Don Bosco Schulen.

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