Kardinal Rodriguez SDB gegen Freigabe von Drogen

"man kann keine Dinge legalisieren, die sich gegen das Leben richten"
2008 erhielt Kardinal Óscar Andrés Rodríguez Maradiaga SDB (li) den "Viktor-Frankl-Preis" in Wien überreicht. (re. Bischof Ludwig Schwarz SDB)

Der honduranische Salesianerkardinal Oscar Andres Rodriguez Maradiaga hat sich in der aktuellen Debatte über Drogen in Lateinamerika gegen deren Freigabe ausgesprochen. "Ich glaube, man kann keine Dinge legalisieren, die sich gegen das Leben richten und die Droge zerstört das Leben", sagte der Erzbischof von Tegucigalpa am Rande einer Preisverleihung am Mittwoch in Panama-Stadt.

Gott habe den Menschen mit auf den Weg zu geben, nicht zu töten, deswegen müsse das Gesetz das Leben schützen und nicht das Leben nehmen, so Rodriguez weiter. Die Mehrzahl der lateinamerikanischen Regierungschefs teile diese Einschätzung. Die von Guatemalas Präsident Otto Perez Molina angestoßene Legalisierungs-Initiative sei der falsche Weg.

Kardinal Rodriguez erhielt am Mittwoch von der katholischen Universität Santa Maria la Antigua (USMA) in Panama für seinen Einsatz im Kampf gegen die Armut die Ehrendoktorwürde. Rodriguez ist auch Präsident von "Caritas Internationalis", dem Weltdachverband der Caritas mit Sitz im Vatikan.

(KAP)

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