Internationale salesianische Geschichtstagung

Vom 31. Oktober bis zum 4. November 2012 treffen sich rund 50 Teilnehmer aus 15 Ländern in Benediktbeuern.
Pater Norbert Wolff SDB (Kirchenhistoriker in Benediktbeuern) und Schwester Maria Maul FMA (Schulleiterin in Vöcklabruck/Oberösterreich)

Den Salesianern Don Boscos und den Don-Bosco-Schwestern steht ein wichtiges Jubiläum bevor. Am 16. August 2015 jährt sich der Geburtstag des Turiner Jugendapostels und Ordensgründers Don Giovanni Bosco (1815–1888) zum 200. Mal.

Neues zur Don-Bosco-Forschung

Für den salesianischen Geschichtsverein »Associazione Cultori di Storia Salesiana« (ACSSA) ist dies ein Anlass, nicht nur im Jubiläumsjahr einen weltweiten Kongress zu veranstalten, sondern auch schon im Vorfeld Tagungen für die salesianischen Historiker der einzelnen Kontinente abzuhalten. Dabei soll es um den aktuellen Stand der Don-Bosco-Forschung wie um die Bewahrung des Archivguts und um Perspektiven für das Jubiläum gehen.

Weltkirche in Benediktbeuern

Als europäischen Tagungsort hat der ACSSA-Vorstand das oberbayerische Kloster Benediktbeuern auserwählt. Die Tagungssprache ist Italienisch. Um die Vorbereitung kümmern sich die beiden deutschsprachigen ACSSA-Vorstandsmitglieder Pater Norbert Wolff SDB (Kirchenhistoriker in Benediktbeuern) und Schwester Maria Maul FMA (Schulleiterin in Vöcklabruck/Oberösterreich).

»Als die Anfrage aus Rom kam, war unser Direktor Pater Claudius Amann hellauf begeistert. Wir alle freuen uns, dass wir hier für ein paar Tage gewissermaßen Weltkirche erleben dürfen. Das Kloster Benediktbeuern mit seinen Jugend- und Bildungseinrichtungen verfügt über zahlreiche Ressourcen, die zum guten Gelingen beitragen können«, so Pater Norbert Wolff.

Umfangreiches Tagungsprogramm

Bei der salesianischen Geschichtstagung sollen die Geschichte und die Kultur des Gastlandes nicht zu kurz kommen. Es ist eine Exkursion nach München mit Besuchen im Bistumsarchiv, in verschiedenen Kirchen und im Jugendwohnheim Salesianum geplant. Eine Führung durch das Kloster Benediktbeuern darf natürlich ebenso wenig fehlen wie die Verkostung landesüblicher Getränke. Und am 4. November, dem letzten Veranstaltungstag, ist Benediktbeuern Schauplatz der großen Leonhardiwallfahrt mit rund 50 Pferdegespannen. Manch auswärtiger Gast wird die Tagungsteilnehmer um ihren »Logenplatz« im 2. Stock des Konventbaus beneiden.

(Norbert Wolff SDB)

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