Solidaritätswallfahrt für Flüchtlinge

Am Samstag den 28. April fand die dritte Romaria–Solidaritätswallfahrt statt.
Etwa 250 Menschen zeigten auf der Wallfahrt Solidarität mit Flüchtlingen. (Foto: Christian Tauchner SVD)

Bei Sonnenschein und hohen Temperaturen nahmen heuer etwa 250 Personen an der Solidaritätswallfahrt teil.

Wie in den letzen beiden Jahren führte die Route von der Pfarre Schwechat – dem Sozialzentrum Zirkelweg - über die Wohngemeinschaft Abrahm des Don Bosco Flüchtlingswerks in Inzersdorf, nach Mödling St. Gabriel. Im Kloster der Steyler Missionare ist ein Wohnheim für AsylwerberInnen der Caritas untergebracht.

Unterwegs wurde bei markanten Punkten wie Kirchen, dem islamischen Friedhof und Marterln angehalten, um Themen wie Schubhaft, jugendliche AsylwerberInnen in Österreich oder auch das Kinder- und Jugendbetreuungsprojekt Sale für Alle im dritten Bezirk in Wien vorzustellen. 

Die letzte Station vor St. Gabriel war dem Gedenken der Toten an den europäischen Außengrenzen gewidmet.  

In St. Gabriel wurden die Pilger von den AsylwerberInnen des dortigen Flüchtlingsheims verköstigt. Abschließend gab es ein politisches Abendgebet, in dem nochmals die Thematik der Flüchtlinge vor Gott getragen wurde.

Insgesamt war die Romaria auch heuer wieder ein starkes Zeichen der Solidarität mit Menschen, die ihre Heimat verloren haben und auf der Suche nach einer neuen Heimat sind.

Als Christen und ChristInnen versuchen wir so den biblischen Auftrag, den Fremden so zu lieben wie dich selbst (vgl. Lev 19,34), umzusetzten.

(Daniel Vychytil/red)

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