Schwabenkinder heute

Jugend Eine Welt hilft ausgebeuteten Kindern.

Armut und zu wenig Essen zwangen die Eltern ihre Kinder wegzuschicken.
215 Millionen Kinder müssen nach Schätzungen der internationalen Arbeitsorganisation ILO weltweit oft unter schwierigsten Bedingungen arbeiten. „Viele Kinder müssen zum Familieneinkommen beitragen, weil die Armut sie dazu zwingt.“, so Reinhard Heiserer, Geschäftsführer von Jugend Eine Welt, und erklärt weiter: „Die Kinder werden in Fabriken und Plantagen unter oft schrecklichen Bedingungen ausgebeutet.“ Ein Schicksal, das sie mit den Schwabenkindern gemeinsam haben. Bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts zogen diese Kinder aus Tirol, Vorarlberg und Graubünden ins Allgäu und nach Oberschwaben, um zu arbeiten. Oft waren die Kinder nicht älter als fünf Jahre.  Die Schwabenkinder hatten wenig zu essen und waren häufig Gewalt ausgesetzt. „Weltweit haben heute Millionen von Kindern ein ähnliches Schicksal wie die Schwabenkinder“, so Reinhard Heiserer.

Damals Schwabenkinder - heute Ziegelkinder
Alleine in Indien müssen rund 17 Millionen Kinder mit ihrer Arbeit zum Familieneinkommen beitragen.
Die Folgen sind häufig fehlende Schulbildung und Unterernährung und Krankheiten aufgrund der staubigen Umgebung und der mangelnden Hygiene.

Jugend Eine Welt hilft ausgebeuteten Kindern
Jugend Eine Welt unterstützt gemeinsam mit seinen Projektpartnern, den Salesianern Don Boscos, diese Kinder. Durch die Errichtung von Wohnhäusern erhalten sie ein Zuhause und können die Schule besuchen. Zusätzlich erhalten die Kinder medizinische Betreuung, eine ausgewogene Ernährung und werden individuell gefördert.[nbsp

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