Blühe, wo du gepflanzt bist

Praveen Antony SDB berichtet über die Fahrt der jungen Salesianer in Ausbildung nach Annecy.

Am 9. April 2012, dem Ostermontag, begann unsere Reise nach Annecy. Wir waren eine Gruppe von 15 Salesianern Don Boscos, begleitet von Pater Reinhard Gesing und Pater Norbert Wolff.

Gleich am ersten Tag stand Annecy am Programm. Wir besichtigten den Dom, in dem Franz von Sales oftmals gepredigt hatte und auch das Kloster der Heimsuchungsschwestern. Dieses Kloster besteht bereits seit der Zeit von Franz von Sales, die Ordensgemeinschaft wurde auch von ihm gemeinsam mit Johanna von Chantal gegründet.

Aber warum ist Franz von Sales so wichtig für die Salesianer und die Don Bosco Familie? Nicht nur, weil er der Namensgeber ist, sondern weil die gesamte Spiritualität von ihm geprägt ist. Seine Güte, seine Liebe zu den Menschen und zur Kirche, sein Eifer die Menschen zu Gott führen – das sind die Elemente, die Don Bosco seinen Salesianern immer wieder ins Gedächtnis gerufen hatte. Besonders beeindruckend in dieser Woche war der Geburtsort von Franz von Sales, Thorens, weil man an diesem Ort, wo er getauft wurde, aufgewachsen ist und sogar seine Bischofsweihe empfangen hatte, viel davon spüren kann, was seine Persönlichkeit ausmacht: Der tiefe Glaube seiner Mutter, der ihn geprägt hat, den Mut seines Vaters, der ihm später geholfen hat, auch in schwierigen Zeiten in Auseinandersetzung mit den Calvinisten, treu den katholischen Glauben zu vertreten und ihn den Menschen als etwas ganz besonders Wertvolles nahezubringen. So ist es nicht verwunderlich, dass Franz von Sales, der auch „Doktor der Liebe“ genannt wird, immer wieder das Wort „Vivat Jesus“ („Es lebe Jesus“) also sein Herzensgebet auf den Lippen gehabt hatte – ein Gedanke, der auch in unserer heutigen Zeit nichts an Aktualität verloren hat.


Praveen Antony sdb

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