US-Volontärin in Österreich

Interview mit Elizabeth über ihren Einsatz bei den Don Bosco Schwestern in Klagenfurt.
Elizabeth Huffman hat mit den Schwestern sichtlich viel Spaß.

Bei einem Volontariatseinsatz denkt man meist an junge Menschen, die sich für eine Zeit Ihres Lebens in einem Entwicklungsland engagieren. Nicht so bei Elizabeth Huffman. Sie absolviert ihren Einsatz bei den Don Bosco Schwestern in Klagenfurt. Wie es dazu kam und über ihre Aufgaben, erzählt sie im Interview.


Elizabeth, du bist nun seit 7 Wochen in unserer Gemeinschaft – wie gefällt es dir bei uns? Wie schaut dein Arbeitsfeld aus?
Es gefällt mir ganz gut hier und ich bin froh, dass ich hier bin. Ich denke, dass hier der richtige Platz für mich ist. Ich arbeite im Kindergarten und ich helfe auch Sr. Ludmilla bei der Arbeit im Haus. Ich mag die Arbeit mit den Kindern, weil die Kinder sehr froh und aufgeschlossen sind. Wir haben sehr viel Spaß miteinander und die Kinder fragen mich auch sehr oft, wie das in meiner Sprache heißt. Somit lernen sie Englisch und ich Deutsch. 

 

Was hat dich bewogen einen Videseinsatz in Europa zu machen?
Ich habe Verwandte in Deutschland, und ich möchte in der Nähe von ihnen sein. Ich habe auch Deutsch gelernt, weil meine Oma aus Deutschland kommt – hier kann ich mein Deutsch noch verbessern. Ich möchte auch über eine andere Kultur mehr erfahren. In erster Linie aber möchte ich mit Kindern arbeiten, weil sie Liebe brauchen – und das überall – auch in Europa. 

Ich möchte es ausdrücken so wie Mutter Teresa von Kalkutta: „In Indien und anderen unterentwickelten Ländern sind wir materiell arm. In vielen Ländern dagegen, in Europa, Amerika und anderswo, gibt es die geistige Armut. Da sind die Reichen arm, ja in einem gewissen Sinn erheblich ärmer als unsere Leute in Kalkutta, die nur materiell arm, aber reich an Liebe sind...Das ist sogar die größte Armut, die ein Menschenherz treffen kann: ohne Liebe, ohne Gott zu sein.“ 

„Ihr im Westen habt Millionen von Menschen, die unter schrecklicher Einsamkeit und Leere leiden. Sie fühlen sich ungeliebt und unerwünscht. Diese Menschen hungern nicht im körperlichen Sinn, sondern auf andere Weise. Sie wissen, dass ihnen etwas über das Geld hinaus fehlt, doch sie wissen nicht, was es ist. Was ihnen wirklich fehlt, ist eine lebendige Beziehung zu Gott.“

 

Wie bist du zu den Don Bosco Schwestern gekommen?
Ich hatte eine Mitbewohnerin in unserer Wohngemeinschaft, die einen Einsatz in Ruanda mit VIDES gemacht hatte. Sie hat gesagt, dass ihre Erfahrungen mit den Don Bosco Schwestern sehr gut waren. Ich habe vorher nie eine Don Bosco Schwester gesehen, bis ich meine VIDES Vorbereitung in Texas machte.

 

Du bleibst für 6 Monate in Österreich – wie schauen deine Zukunftspläne aus?
Im August beginne ich mein Medizin Studium. Ich denke, dass mein VIDES-Einsatz eine gute Vorbereitung für meine Zukunft als Ärztin sein wird. Der Dienst am Nächsten wird mir hoffentlich helfen, eine gute Ärztin zu werden. 

 

Steckbrief
Name: Elizabeth Huffman
Alter: 23
Geburtsort: Minneapolis, MN, USA
Wohnort: Hudson, WI, USA
Familienstand: ledig
Schulausbildung: B.S. Biochemie        
Beruf: Studentin
Hobbies: Singen
Lieblingsessen: Eis
Lieblingsbuch: Pride and Prejudice
Lieblingsfilm: The King’s Speech
Lieblingsband: Wailin’ Jennys

(FMA Klagenfurt/mh)

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