Bischof Ludwig Schwarz SDB mahnt Solidarität mit den Ärmsten ein

Kahlschlag bei Entwicklungszusammenarbeit verhindern!

Wien, 24.02.2012: Bischof Ludwig Schwarz SDB mahnt Solidarität mit den Ärmsten ein. Nicht wieder bei der Entwicklungszusammenarbeit sparen!

Besorgt über die Auswirkungen des Sparpakets auf das ohnedies äußerst geringe Entwicklungshilfebudget ist der Salesianerbischof Ludwig Schwarz, Vorsitzender der Koordinierungsstelle der Österreichischen Bischofskonferenz (KOO).

„Sparmaßnahmen – so notwendig sie sind- dürfen nicht zu Lasten der Ärmsten gehen!“, mahnt Bischof Ludwig Schwarz und erinnert: „Schon jetzt wird die staatliche Entwicklungszusammenarbeit auf ein Minimum gekürzt, während sich in Afrika Hungerkatastrophen mehren. Wir haben eine Verantwortung dafür, den Menschen Lebens- und Zukunftschancen zu geben.“

Schon bisher wird vor allem bei der Entwicklungszusammenarbeit gekürzt!

Schon in den bisherigen mehrjährigen Budgetrahmen ist eine Kürzung der bilateralen Entwicklungszusammenarbeit (EZA) in der staatlichen Entwicklungsagentur ADA um 1/3 auf 65 Mio. € (bis 2014) vorgesehen, obwohl Österreich ohnehin zu den europäischen Schlusslichtern zählt.

„Die Österreicherinnen und Österreicher beweisen tagtäglich ihre Solidarität. Diese zeigt sich in einer hohen Spendenbereitschaft “, meint Bischof Ludwig Schwarz. „Wir können große Krisen nur gemeinsam und im Geist der gegenseitigen Unterstützung meistern“ ist er überzeugt. „Diesen Willen zur solidarischen Unterstützung wünschen wir uns auch von der Regierung, die sich in der Vergangenheit wiederholt zu ihren internationalen Verpflichtungen zur Erhöhung der Entwicklungszusammenarbeit auf 0,7% bekannt hat.“

 

[KOO/red]

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