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Grazie Roma, die Ewige Stadt lockte die Salesianische Jugendbewegung vom heißen Österreich ins heiße Italien und in Vatikan.

Beitrag | 26.7.2010

Einfach heiß! – Sommertage in Rom

Sie war einfach wieder nicht zu toppen - die Rede ist von der Sommerreise der Salesianischen Jugendbewegung, "Sommer und Sonne in Rom" vom 17. bis 22. Juli 2010.

20 junge Menschen waren es, die sich unter der bewährten Leitung von "Reisepater" Siegi Kettner SDB auf die Strapazen der Hitze, der Buswartezeiten und der Suche nach kühlen Brunnen und Pizzaschnitten einließen…

Eine Reportage von Johannes Haas SDB

 

Unsere Gruppe war im Gästehaus des Generalats, des zentralen Leitungshauses der Salesianer Don Boscos, untergebracht. Klimatisierte Zimmer! Somit eine Chance zum Überleben. Am Sonntag machten wir uns dann auf den in den Petersdom. Echt überwältigend in seiner Schönheit und Größe. Hunderte Stufen und Tausende Schweißtropfen führten uns anschließend auf die Kuppel, von wo aus wir einen sagenhaften Rundblick über die Stadt genießen konnten. Schließlich besuchten wir noch die Gräber einiger Päpste, wie die von Paul VI. und Johannes Paul II., die unter dem Vatikan ihre letzte Ruhe gefunden haben, auch wenn die Ruhe durch viele Touristen gestört sein mag.

 

Neben vielen anderen Kirchen und religiösen Orten haben wir uns auch auf die Spuren der Antike begeben. Im Forum Romanum, am Capitol, beim Pantheon, im Colosseum und bei einigen alten Tempeln konnten wir etwas von der Römerzeit erahnen.

 

Weitere erwähntenswerte Highlights waren der Besuch der von Don Bosco errichteten Basilika Sacro Cuore (eine Herz Jesu Kirche) am Termini, dem Hauptbahnhof von Rom, eine Führung durch die Callixtus-Katakomben mit anschließender Messe unter Tage, und ein Besuch der päpstlichen Basilika St. Paul vor den Mauern. In der Herz Jesu Kirche wurden wir von einem Salesianer aus Perù durch die Basilika und die „Camerette“, die Privatzimmer Don Boscos, geführt.

 

In St. Paul vor den Mauern haben wir vor allem die angenehme Ruhe, die Weite und Schönheit der Basilika und des wunderschönen Kreuzgangs genossen. Und kaum Touristen!

 

Was schließlich die Reise auch zu einer unvergesslichen Erfahrung macht, ist die Erinnerung an eine Gruppe von jungen Menschen, die sich am Wiener Flughafen getroffen und sich dort nach fünf Tagen wieder von einander verabschiedet hat: vorher zum Teil als Fremde, jetzt aber als Freunde. Zusammengeschweißt durch viel Spaß, Unterwegssein, Singen, Essen, Beten und Fröhlich sein - ganz im Geist Don Boscos.

 


(jmh)
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