Hellhörig und wachsam sein

vom

Informationsaustausch in der Wiener Pfarre Neuerdberg.

Der Pfarrgemeinderäte und Kandidaten trafen einander zu einem Bildungsabend über Gewalt- und Missbrauch-Prävention.

Eine Übung im Ampel-Prinzip über "was geh"t – grün, "wo beginnt es bedenklich zu werde" – orange, "hier ist einzuschreiten bzw. an die Behörden zu melden" – rot. So konnte die Referentin, Martina Greiner-Lebenbauer, von der diözesanen Stabsstelle für Missbrauch- und Gewaltprävention, Kinder- und Jugendschutz die Pfarrgemeinderäte/innen mit Erläuterungen und Fakten aus ihrem Arbeitsfeld sensibilisieren.

Das Bewusstsein, dass in manchen Fällen schon strafrechtliche Vergehen vorliegen, war für einige doch überraschend. So ist das Anliegen der Erzdiözese Wien einleuchtend, das Gruppenleiter/innen und Pfarrgemeinderäte eine derartige Schulung besuchen müssen.

In Kleingruppen wurden konkrete Fälle, wie vorzugehen ist besprochen. Vorstellen von Informationsmaterial und Kontaktstellen ergänzten den gut zweistündigen Bildungsabend.

(karg/red)

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