Triduum sacrum

Drei Tage - eine Feier: Ostern in der Don Bosco Pfarre Stadlau
Die Taufe einer Familie war ein Höhepunkt in der Osternacht.

Mit dem Gründonnerstag treten wir als gläubige Christinnen und Christen ein in die drei österlichen Tage des Leidens, Sterbens und der Auferstehung unseres Herrn.

Es ist das Fest, in dem wir unsere Erlösung feiern - die unendliche Liebe Gottes zu uns Menschen.

Welche Bilder begegnen uns an diesem ersten Tag der Feier?
Es ist zum einen das Bild der versammelten Jünger im Saal und zum anderen das Bild, in dem Jesus seinen Jüngern die Füße wäscht. Jesus macht sich - "schon wieder" - klein. Er beugt sich hinab, in die Niederungen menschlichen Daseins, in die wir manchmal geraten. Und er gibt sich uns zur Speise.


In der Pfarre Stadlau Herz Jesu haben wir diesen beiden Bildern nachgespürt: Jesus geht mit der Zeichenhandlung der Fußwaschung an unsere Wurzeln, er kennt uns und hilft uns, von Grund auf gereinigt zu werden von seinem Geist und da zu sein für die anderen.

In beiden Bildern hinterlässt er uns sein Andenken: Handelt so, wie ich an euch gehandelt habe, und tut dies zu meinem Gedächtnis.

"Die Stunde kommt und sie ist schon da, in der der Menschensohn verherrlicht wird" - Sein Beispiel und sein Gedächtnis laden uns ein, zu wachen, zu beten und bei dem zu bleiben, der immer bei uns ist.

Nachdem sich Glocken und Orgel nach dem festlichen Gloria nach "Rom" aufgemacht haben, wurde die weitere Feier sowie singende Gemeinde von der eigens zusammengestellten Männerschola unterstützt und musikalisch begleitet.

Jesus hilft uns mit der Fußwaschung, gereinigt zu werden.
Wie unermesslich schwer musste das Kreuz von Jesus gewesen sein?

Edis“ Kreuzweg“ oder „Was uns Jesus am Karfreitag sagen will“

Wie schwer schon das kleine Kreuz war, das die Kinder am Karfreitag in die Hand gelegt bekamen! Wie unermesslich schwer musste das von Jesus gewesen sein? Aber er nahm es auf sich, auch wenn er gleich dreimal damit stürzte. Zum Glück war er nicht alleine unterwegs: Seine Mutter und gute Freunde und Freundinnen halfen und unterstützten ihn so gut es ging. Auch endete der Kreuzweg nicht mit dem Tod, sondern mit der Aussicht auf die Auferstehung und dem Versprechen, dass Gott uns nie verlässt, schon gar nicht in der Stunde unseres Todes.

Scheitern und verlieren
Dass diese Geschichte eine Geschichte für uns im Hier und Jetzt ist, versuchte bei dieser Kreuzwegandacht für Kinder die „Geschichte von Edi„ deutlich zu machen: Auch er tut Dinge, die ihm schwer fallen, scheitert und verliert das, was ihm viel Wert erscheint. Doch letztlich erkennt er, dass ihm die Liebe seiner Eltern, Freundschaft, eigene Gedanken und das Vertrauen in sein Leben niemand nehmen kann.

Eben diese Erkenntnis möchte uns zum Karfreitag nicht traurig werden lassen, sondern trösten: Unsere Seele ist unsterblich in Gottes Liebe geborgen, auch wenn wir alles verlieren, unser Hab und Gut, unseren Körper, unser Leben.

Dies ist die Nacht …
Auferstehungsfeier als Abschluss des Triduums

Die Segnung des Osterfeuers, heuer erstmals am Ostermorgen um 5 Uhr früh begann mit dem Entfachen des Osterfeuers durch die Pfadfinder, sodass die Osterkerze entzündet werden konnte.

Mit dreimaligem „Lumen Christi“ (Christus, das Licht) wurde die Osterkerze von Diakon Johannes Haas in die dunkle Kirche getragen. Nach und nach erhellte sich die Kirche durch das Anzünden der Kerzen von Ministranten/innen und den über 130 Mitfeiernden.

Auferstehung und Taufe
In der Predigt spannte Pfarrer Pater Siegfried Kettner gedanklich den Bogen von der Messiaserwartung der Israeliten über die Auferstehung Jesu bis zu unserer eigenen Taufe und der bevorstehenden Taufe einer persischen Familie. Nach der vom Chor vorgetragenen „Allerheiligenlitanei“ taufte der Pfarrer die Eltern und ihre beiden Kinder. Die Erwachsenen empfingen von ihm auch das Sakrament der Firmung.

Priester, Diakon und Mitarbeiter/innen teilten am Ende der Feier bei den Kirchenausgängen die von der Firma Ströck gespendeten Osterweckerl aus, die – zusammen mit dem bestens vorbereiteten und vorzüglichen Speisen verzehrt wurden.

Am Ostermontag stand dann noch der Emmaus-Ausflug auf die Marswiese in Neuwaldegg auf dem Programm.

(johannes haas sdb/veronika hofmann/gerhard jagenbrein/red; Fotos: Pfarre Stadlau)

 

Zum Abschluss der frühen Auferstehungsfeier wurde gemeinsam gefrühstückt.

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