Eine lebendige Gemeinde in Amstetten

Pater Obermüller würdigt das Engagement der Pfarre Herz Jesu

Provinzial Pater Petrus Obermüller, war auf Visitation in der Salesianerpfarre Amstetten Herz Jesu und lobte die Lebendigkeit der Gemeinde. Hier sei der Geist und das Erbe des großen Jugendseelsorgers und Ordensgründers Don Bosco spürbar. Der Provinzial dankte dem Pfarrgemeinderat für das Engagement, insbesonders auch für die Unterstützung beim Umbau des Hauses der Salesianer unter der Leitung von Engelbert Raab.

Pater Petrus erinnerte außerdem an das großartige Wirken des Don Boscos. Viele Amstettner verbrachten gerade nach den wirtschaftlich schweren Zeiten nach dem Zweiten Weltkrieg bei den Salesianern im Don Bosco Heim, hier konnten sie lernen und spielen und bekamen zu essen.

Beim Pfarrgemeinderat wurden die vielfältigen Tätigkeiten dort vorgestellt. Einerseits gäbe es starke personelle und finanzielle Unterstützung seitens der Pfarre und des Ordens, andererseits sei man Jahr für Jahr auf Hilfen durch die öffentliche Hand angewiesen. Heute sind ehemalige Firmlinge oder Ministranten sowie Migranten im Bosco-Heim, viele Kinder und Jugendliche erhalten dort Deutschkurse und Lernhilfen.

Obermüller stellte die Prinzipien salesianischen Wirkens vor: Spielhof, Schule, Beheimatung und Kirch. Diese sind als „oratorianische Prinzipien“ in die Geschichte der Pädagogik Don Boscos eingegangen, sind in der salesianischen Ordensregel und bilden die Grundlage einer ganzheitlichen, d.h. alle Lebensbereiche umfassenden Erziehung. Vernunft, Religion und Liebenswürdigkeit prägen außerdem den Schwerpunkt salesianischen Handelns, so der Provinzial.

(wz/red)

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