Dreimal täglich ein warmes Essen

Vorfreude auf das Volontariat und Freude über die neue ORF-Reportage „Im Freiwilligeneinsatz in Ghana“.
Die angehenden Volontäre mit den Trägern von Volontariat bewegt. Links: Provinzial Pater Petrus Obermüller.
Bald unterwegs: Bei der Sendungsfeier begleiten die guten Wünsche und das Gebet die Volontäre.

„Ihr nehmt 20 kg Gepäck mit und wir geben euch unser Sendungskreuz mit“, das sagte Provinzial Pater Petrus Obermüller zu den 13 jungen Erwachsenen, die bald ihren Freiwilligeneinsatz mit Don Bosco beginnen.

Hinter ihnen liegt eine intensive sechsmonatige Vorbereitungszeit, vor ihnen liegen spannende Monate in Don Bosco Sozialprojekten in Afrika, Asien oder Lateinamerika. In Kinderheimen, Schulen oder Jugendzentren werden sie Freizeitangebote gestalten, Schüler beim Lernen unterstützen oder im Unterricht mithelfen. „Es ist aus einer Gruppe eine Gemeinschaft entstanden“, freute sich Pater Petrus bei der Sendungsfeier im Wiener Salesianum am Samstag, dem 3. Februar 2018.

Und was sagen die zwölf Volontäre, die auch gerne kurz „Volos“ gerufen werden: „Als ich erfahren habe, dass man seinen Zivildienst auch im Ausland absolvieren kann, wusste ich, dass das für mich das Richtige ist“, erzählt Tobias Spalt (19). Nach seinem HTL-Abschluss im Sommer geht es für Tobias nach Indien. Die einzige Volontärin in diesem Kurs ist Katharina Sperrer (26). Sie wird in wenigen Wochen nach Kolumbien aufbrechen. „Ich freue mich darauf, alternative Lebensumstände und Denkmuster kennenzulernen und hoffe, meine pädagogischen Perspektiven einbringen zu können“, meint die Kindergarten- und Hortpädagogin.

"Wir haben und um verlassene Kinder gekümmert", sagt Rückkehrer Stefan.

Über seine Zeit im Einsatz in Indien erzählte Volontär Stefan: „Die Kinder bekommen bei uns drei Mal am Tag ein warmes Essen“. Bei einer Tagestemperatur von 50 Grad brauchen alle auch eine Ruhezeit und die Disziplin wird in Indien ganz anders gelebt als in Österreich. Ein anderer junger Rückkehrer sagt, dass er mittlerweile selber auch schon scharf kocht und alle betonen, dass sie sich den Respekt der Kinder erst hart erarbeiten mussten.

Das Sendungskreuz ist das äußere Symbol für den wertvollen Einsatz. Vielleicht stärkt die Volos im kommenden Jahr auch das Versprechen von der Sendungsfeier: „Wir beten mit euch!“

Über Xaver und Raphael, zwei Volontäre in Ghana, berichtet aktuell Gundi Lamprecht in der ORF-Sendung Orientierung: HIER

Cornelia Pernsteiner und Peter Rinderer von den Salesianern sind Teil des Begleitungsteams für die jungen Volos.

Tipp
Die Bewerbungsfrist für eine Ausreise im Sommer 2018 läuft noch bis 20. Februar 2018. Der nächste Informations- und Auswahltag findet am 10. Februar in Linz statt. Weitere Infos und Bewerbung auf www.volontariat.at.

Aufgrund der Eignungs- bzw. Aufnahmeprüfungen für zahlreiche Studienrichtungen bietet Volontariat bewegt künftig Freiwilligeneinsätze ab einer Einsatzdauer von zehn Monaten. Das Team unter der Leitung von Johannes Ruppacher ist sich sicher: „Auch in zehn Monaten kann ein wichtiger und nachhaltiger Beitrag für das Wohl von Kindern und Jugendlichen weltweit geleistet werden.“

Volontariat bewegt ist eine Initiative der Salesianer und des Vereins Jugend Eine Welt. Unterstützt wird das Programm der Entsendeorganisation von der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit und dem Sozialministerium.

(sl/volontariat bewegt; Fotos: kathbild.at / Franz Josef Rupprecht)

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