Don Bosco Fest 2018 - Berichte

Wieder neue Berichte, unsere Novene zum Don Bosco Fest 2018 und das neue Don Bosco Video!
Erklärvideo: Unterwegs mit jungen Menschen

Gibt man den Begriff „Don Bosco“ in Google ein, so liefert die Suchmaschine derzeit fast 28 Millionen Treffer. Rund 480.000 Ergebnisse werden allein auf YouTube gelistet. Die Flut an Informationen über den Ordensgründer ist groß.
Eine neue Reihe an kurzen, animierten Erklärvideos zum Thema Don Bosco soll die wichtigsten Informationen nun anschaulich auf den Punkt bringen. 

Zum neuen Erklärvideo "Unterwegs mit jungen Menschen": HIER

Mit den animierten Erklärvideos wollen die Salesianer Don Boscos und die Don Bosco Schwestern in Deutschland und Österreich, die gemeinsamer Auftraggeber des Projekts sind, ein neues digitales Angebot für den deutschsprachigen Raum schaffen, das vor allem Menschen anspricht, die noch nie oder nur beiläufig von Don Bosco gehört haben. 

Der Pilotclip zum Leben Don Boscos hat eine Länge von 3:54 Minuten und wurde in dieser Woche, passend zum Don Bosco Monat Jänner veröffentlicht.

Weitere Clips zu Maria Mazzarello, zur Pädagogik und Spiritualität Don Boscos und weiteren Themen sind in Planung.

(presse dt. provinz sdb)

 

Beten wir gemeinsam die Don Bosco Novene

Zum Don Bosco Fest 2018 laden wir zum gemeinsamen Gebet ein. 

Die Novene zum heiligen Don Bosco zum Download: HIER

Die Novene (von lat. novem „neun“) ist eine in der katholischen Kirche übliche Gebetsform, bei der bestimmte Gebete an neun aufeinanderfolgenden Tagen verrichtet werden, zur Fürbitte oder um von Gott besondere Gnadengaben zu erflehen.

Die vorliegende Don Bosco Novene wurde in der Gemeinde Inzersdorf-Neustift erstellt.

(Quelle: Wikipedia, 22.1.2018/red)

Don Bosco Meditation 2018
Don Bosco Meditation 2018 zu einer Skulptur von Prof. Georg Busch in der Kirche St. Josef in Köln-Braunsfeld

Auf den ersten Blick scheint sich die Don Bosco Statue von Professor Georg Busch (1862-1943) nicht sehr von anderen zeitgenössischen Darstellungen des Heiligen zu unterscheiden. Sie wurde als Auftragsarbeit im Kriegsjahr 1943 aus Lindenholz für die Kirche St. Josef in Köln-Braunsfeld geschaffen. Doch bei näherem Hinsehen wird der aufmerksame Betrachter bald manche Besonderheit dieser Gestaltung erkennen.

Zur Präsentation: HIER

Der bekannte Münchner Bildhauer befasste sich intensiv mit dem Leben und Wirken des Heiligen, war von ihm sehr angetan und dann umso mehr bestrebt, der charismatischen Persönlichkeit Don Boscos durch eine realistische und farblich dezente Gestaltung der Skulptur in seinem Alterswerk gerecht zu werden.

Das gelingt ihm durch Konzentration auf einige wesentliche Aspekte der Persönlichkeit und Pädagogik Don Boscos, was dem Kunstwerk eine besondere Ausstrahlung verleiht.

Die Statue
Lebensgroß steht Don Bosco da mit seinen 165 cm, erhöht auf einem kleinen Sockel von 25 cm. In seiner schlichten Soutane, die seine Einfachheit und persönliche Bescheidenheit unterstreicht, begegnet er dem Betrachter auf Augenhöhe. Mit klaren, weit geöffneten Augen und gütigem Gesichtsausdruck blickt er aufrecht dastehend die Person vor ihm lächelnd an. Ohne Heiligenschein wirkt er menschlich nah, sympathisch und aufrichtig, so als wolle er sein Gegenüber gleich freundlich ansprechen und sich Zeit für eine Begegnung, ein Gespräch mit ihm nehmen.

Sein Gesichtsausdruck wirkt trotz mancher Furchen und Sorgenfalten, die durch die Maserung des Holzes hervortreten, heiter und gelöst. Er vermittelt den Eindruck, dass er sich von Gott getragen weiß und trotz aller Herausforderungen des Alltags und der Sorge um seine Jugendlichen gelassen und optimistisch ist.

In der linken Hand hält Don Bosco ein kleines Buch, das ihm sehr wichtig zu sein scheint. Mit einem Finger merkt er eine Seite ein, was darauf schließen lässt, dass er es gerade im Gebrauch hat. Ist es sein Stundenbuch oder die Heilige Schrift? Aus beidem schöpfte er täglich Kraft für sein geistliches Leben und sein pädagogisch-pastorales Handeln.

Seine gute Art des Umgangs mit den Menschen wird mit seinem rechten, halb ausgestreckten Arm schön zum Ausdruck gebracht. Die Hand nach oben weit geöffnet zu einer freundlichen Willkommensgeste kommt Don Boscos einladend auf sein Gegenüber zu und präsentiert sich ihm als Priester, dem man ohne Angst begegnen und vertrauen kann.

Der Sockel
Der Sockel, auf dem Don Bosco steht, zeigt Grundlagen, die ihm für sich und seine Arbeit festen Stand und sicheren Halt geben. Mit Darstellungen im Stil der Zeit werden Elemente seiner Pädagogik und Pastoral veranschaulicht. Der Künstler hatte dafür manche Vorgaben des Stifterehepaars Struth und auch von Pfarrer Caspers aus Köln-St. Josef zu berücksichtigen und zum Teil aufgenommen. Busch beriet sich vor der Ausführung mehrmals mit Salesianern in München, um das Anliegen Don Boscos gut zu treffen.

An den vier Ecken des Sockels steht jeweils ein Jugendlicher. Sie sind mit Attributen ausgestattet, die Elemente der ganzheitlichen Pädagogik Don Boscos versinnbilden: ein Spaten für berufliche Bildung, ein Buch für schulische Bildung, Bälle mit Schläger für Spiel und Sport, eine Laute für Musik und Kreativität. Die vier Jugendlichen repräsentieren gleichsam die Pfeiler von salesianischen Einrichtungen, die das Leben in ihnen tragen.

An den drei sichtbaren Seiten des Sockels zeigen drei Reliefs das pädagogisch-pastorale Handeln in den Salesianerhäusern: An der Vorderseite sind fünf Jugendliche bei der Arbeit als Schmied, Buchdrucker und Schreiner zu sehen.

Auf der linken Seite reicht Don Bosco einem Jugendlichen die Kommunion, auf der rechten Seite kniet er bittend vor Maria, seiner himmlischen Helferin, deren Mantel sich schützend über die Maria-Hilf-Basilika und damit über das ganze Werk in Turin-Valdocco erstreckt.

Die Reliefs zeigen, worauf Don Bosco in seiner Pädagogik baut: die jungen Menschen sollen durch eine gute berufliche Bildung und eine religiös geprägte Lebensweise ehrenwerte Bürger und gute Christen werden, die sich in Kirche und Gesellschaft einbringen und sie mitgestalten. Und sie sollen bei Don Bosco und von ihm lernen, in allen Situationen des
Lebens an Gott zu glauben und auf die Hilfe der Gottesmutter Maria zu vertrauen.

Eine aktuelle Botschaft
Diese Don Bosco Statue wurde mitten im 2. Weltkrieg in Deutschland geschaffen, also in einer schweren Zeit, als pädagogisches Arbeiten in kirchlichen Einrichtungen staatlich verboten und offene Kritik am diktatorischen und menschenverachtenden System nicht möglich war.

Mit seiner Darstellung von Don Bosco schafft es der Künstler, dem Betrachter auf diskrete Weise eine grundlegende Botschaft zu vermitteln, die man gut auch als Kritik an der damals herrschenden Ideologie verstehen kann. Er zeigt an der Person Don Boscos und seiner Pädagogik auf, was jungen Menschen wirklich weiterhilft und Zukunft gibt: eine gediegene ganzheitliche Bildung, die auf Gott baut und auch die religiöse Dimension einschließt.

Die Skulptur Don Boscos von Georg Busch ist auch heute noch aktuell und aussagestark. Sie steht richtungsweisend für eine christliche Pädagogik, Spiritualität und Pastoral, die den jungen Menschen dient, diese nicht verzweckt und nicht vereinnahmt.

Der Bildhauer Georg Busch hat seinem Namenskollegen Johannes Bosco - Bosco heißt übersetzt Busch - mit diesem Werk ein würdiges Denkmal gesetzt, für das wir ihm 75 Jahre später noch dankbar sein dürfen.

Er hat Don Bosco treffend als den gewürdigt, der er für seine Jugendlichen und auch seine
Mitbrüder, seine Mitarbeiter und Wohltäter stets war: ein Vater, Freund und Lehrer, für den man nur dankbar sein kann und der auch für heute ein ermutigendes Beispiel für den Umgang mit Menschen, besonders jungen, ist.

Text: P. Josef Grünner SDB, Bonn 
Fotos (privat): Dr. Gottfried Wolff, Bad Rothenfelde (früher Köln-Braunsfeld)

2.2. Don Bosco Gymnasium Unterwaltersdorf

Was Erwachsene von Kindern lernen können

Das Don Bosco Fest im Don Bosco Gymnasium Unterwaltersdorf wurde am 2. Februar 2018 mit dem gemeinsamen Gottesdienst und einem Projekttag gefeiert.

Ausgehend vom Evangelium mit der Kernaussage Jesu nach Mt 18,2: „Da rief er ein Kind herbei, stellte es in ihre Mitte“ begann Provinzial Pater Petrus Obermüller seine Festpredigt mit einer Abstimmung. Die Mehrheit der Schülerinnen und Schüler war der Meinung, dass Erwachsene von Kindern lernen können.

Drei Punkte seien beim Lernen wichtig, erklärte Pater Petrus:

  • Kinder lassen sich gerne beschenken. Wir alle erhalten gerne Geschenke, aber die wirklich wichtigen Dinge lassen sich nicht kaufen wie Liebe, Geborgenheit, Anerkennung oder Heimat. Auch das Leben ist ein Geschenk!
  • Kinder fühlen sich zugehörig. Das schlimmste ist für ein Kind, alleine zu sein. Aber Gott ist in meinem Leben da. Diese Botschaft wurde auch Don Bosco als Kind von dem ihm verbundenen väterlichen Priester Don Calosso mit auf den Lebensweg gegeben.
  • Kinder haben Träume. Auch Pater Petrus hatte als Kind einen Traum: Er wollte Missionar werden. Obwohl er bis heute nicht in der Mission arbeitet, hat er ein ganz anderes für ihn sehr wichtiges Projekt mit aufgebaut: Er begleitet seit 20 Jahren junge Männer und Frauen beim Volontariat mit den Salesianern. 

Beim anschließenden Projekttag, der gleichzeitig der letzte Schultag des ersten Semesters ist, gab es ebenfalls eine Einheit zum Volontariat und Workshops mit Spiel, Geschicklichkeitsübungen und viel Spaß.

Außerdem besuchte ein prominenter Absolvent des Gymnasiums seine alte Schule: Minister Gernot Blümel stand den höheren Klassen Rede und Antwort. Mehr dazu: HIER

(presse don bosco)

Don Bosco Festwoche 2018 im Schülerheim Klagenfurt
Gelungen: Heimleiter Gerald Holl war in der Don Bosco Fotobox.

Ein dichtgedrängtes Programm bot sich in der letzten Jännerwoche im Schülerheim Klagenfurt.

Die Festwoche startete mit einem Brettspielabend am Montag, gefolgt vom Festgottesdienst am Dienstag mit P. Blazej idzak. In seiner Predigt nahm er Bezug auf den bekanntesten Spruch Bon Boscos „Gutes tun, fröhlich sein und die Spatzen pfeifen lassen.“ Musikalisch umrahmt wurde die Feier von Heimleiter Holl und der Musikstudentin Gertraud Fürböck. Am Ende des Gottesdienstes verteilte P. Blazej Schokomaroni in Erinnerung an das Maroniwunders von 1849.

Beim anschließenden Festessen im Speisesaal wurden bei schön gedecktem Tisch himmlische Speisen serviert. Erstmals gab es auch für alle Festgäste einen Aperitif, der natürlich nur alkoholfrei war.

Die Kartenspieler kamen dann am Mittwoch beim Turnierschnapsen auf Ihre Rechnung bevor die Woche am Donnerstag abend beim gemütlichen BINGO ausklang. Zu gewinnen gab es kleine, aber feine und nützliche Dinge wie zum Beispiel USB Sticks, Don Bosco Shirts oder Coffee to go Becher.

Während der gesamten Woche hatten Schüler die Möglichkeit, sich vor dem Don Bosco Portrait in der Fotobox zu verewigen. Erinnerungsfotos durften selbstverständlich mitgenommen werden.

Den Abschluss dieser ereignisreichen Woche machte ein Tag der offenen Tür am Freitag, an dem sich das Schülerheim an der HTL Villach präsentierte und Führungen im Haus anbot.

Nach diesen Tagen freuen sich schon alle auf die wohlverdienten Semesterferien.

(dbs/red)

23.1. und 28.1. Zwei Feste im Schülerheim Fulpmes
Platz genommen an der Schneebar

Schneebar-Fest im Schülerheim 

Bei uns in Tirol ist heuer nicht nur oben in den Schigebieten eine sehr gute Schneelage, auch in den Tälern haben wir eine kompakte Schneedecke, eine ideale Voraussetzung, wieder einmal eine Schnee-Bar-Party auf unserem Sportgelände in Szene zu setzen.

Herr Pohl, Betreuer der ersten Klassen, zeigt einigen Schülern Fotos von früheren Veranstaltungen dieser Art. Die Schnee-Bar auf den alten Fotos lässt den Funken überspringen. Vor allem Schüler der 1. und dann auch 3. Klassen lassen sich inspirieren, ein rauschendes Schneebar-Fest soll auf die Beine gestellt werden!

Gesagt, getan: Mit unseren Schneeräumgeräten „bewaffnet“ haben eine stattliche Anzahl von Schülern auf unserem Sportgelände im „Nu“ nicht nur eine geräumige Eisbar hergezaubert, sondern auch hinter dem Heim ins steile Gelände eine längere Rutschbahn mit gleich zwei heimtückischen Sprungschanzen hinein gebaut. P. Hans hat mit unserer neuen Schneefräse zusätzlich Schnee dorthin geblasen, wo er zur Verarbeitung gebraucht worden ist.

Der Flutlichtscheinwerfer wurde schon während der Lernzeit eingeschaltet und bald darauf wurden über Lautsprecher die Abfahrten und verwegene Sprünge der Athleten kommentiert, wobei die verschiedenen tiroler und vorarlbergerischen Akzente der Reporter gut zum Tragen gekommen sind. Highlight war ein Müllsack, den P. Zauner heimlich vorher im Dachboden mit Tellwolle gefüllt hat, auf dem man dann auch auf dem Bauch liegend herunter sausen konnte. Aber nur die Verwegensten haben dieses pfeilschnelle „Gerät“ ausprobiert. 

Don Boscofest mit der Pfarre Fulpmes

Mit Hauptzelebrant  Ludwig Schwarz Em. Salesianerbischof von Linz

Der 28. Jänner war geprägt vom Festgottesdienst in der Pfarrkirche, dem em. Bischof Ludwig Schwarz vorstand. Mit ihm zelebrierten Pfarrer Josef Scheiring, P. Herbert Meißl und P. Josef Zauner, Diakon war Helmuth Zipperle.

Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst von der Kindermusikgruppe „Bözzen Katzen“ unter der Leitung von Tanja Eder und der „Feierabendmusik“ mit Roland Lener. Anschließend waren die Gottesdienstbesucher zu einer Agape ins Widum geladen, die von der SMDB-Gruppe vorbildlich organisiert und durchgeführt wurde. Ein herzliches Vergelt´s Gott dafür! 

Wie in jedem Jahr waren auch heuer wieder etwa 50 Gäste, die dem Haus bzw. Don Bosco in besonderer Weise verbunden sind, zum Festessen ins Schülerheim geladen. 

Zusammenfassend kann ohne Übertreibung festgehalten werden, dass es ein gelungenes Fest war, das durch den feierlichen Anlass „95 Jahre Salesianer in Fulpmes eine besondere Note bekommen hat.
In einer Woche feiern wir dann mit unseren Jugendlichen!

(P. Josef Zauner SDB)

Hilfsaktion zum Don Bosco Fest in Unterwaltersdorf

Zum Don Bosco Fest am 31. Jänner ruft das Don Bosco Gymnasium Unterwaltersdorf zu einer sehr persönlichen Hilfsaktion auf:

Der Vater zweier Schüler ist schwer erkrankt und braucht dringend eine Stammzellen-Spende. Daher haben wir uns entschlossen zusammen mit dem Verein „Leben spenden – KMT“ aus Gramatneusiedl eine Registrier-Aktion an unserer Schule durchzuführen, mit dem Ziel sich als Stammzellen- bzw. Knochenmarksspender/in in einer internationalen Datenbank registrieren zu lassen. Dafür ist die Abnahme einer kleinen Menge Blut (1 kleines Röhrchen) notwendig, welche direkt vor Ort stattfinden wird.


Die Schulärzte, Doris Prochaska-Schirl und  Enver Cevik sowie Doris Wailzer sowie geschulte Fachkräfte des Vereins werden am 31. 1. 2018 in der Schule anwesend sein und mithelfen.

Das Don Bosc Gymnasium schreibt weiter: "Natürlich beten wir auch gemeinsam darum, dass sich ein geeigneter Spender/eine geeignete Spenderin für den erkrankten Vater findet und/oder zusätzlich noch anderen Personen mit ähnlichem Krankheitsbild geholfen werden kann."

Zum Don Bosco Gymnasium: HIER

16.1. Studentenheim Salesianum in Wien

Die Kunst des Zuhörens

Pater Andreas Kühne sprach am 16. Jänner über die „Kunst des Zuhörens“.

Am 16. Jänner wurde im Wiener Salesianum das Don Bosco Fest gefeiert. Unter den 70 Mitfeiernden waren Studierende, die im Haus wohnen, junge Erwachsene, die sich im „Sale für Alle“ und bei „Don Bosco für Flüchtlinge“ engagieren, Freunde des Hauses und die Salesianer der Hausgemeinschaft.

Studierende gestalteten den Gottesdienst musikalisch und Pater Andreas Kühne, Leiter der Ausbildungsgemeinschaft, sprach in der Predigt über die Bedeutung des Zuhörens für jede Kommunikation und Gemeinschaft. Er nahm Bezug auf die Begegnung Jesu mit der Samariterin am Brunnen im Johannesevangelium.

Bruder Günter Mayer verteilte am Ende des Gottesdienste Schokomaroni in Erinnerung an das Maroniwunder Don Boscos.

Die anschließende Begegnung im Speisesaal wurde für viele anregende Gespräche genützt und dauerte bis in die Nacht hinein.

(Text: pr, Fotos: Raphael Berger)

 

31.1. Don Bosco Haus

You are Holy

Im Wiener Don Bosco Haus wird die Festmesse traditionell am 31. Jänner gefeiert. Zelebrant war Provinzial Pater Petrus Obermüller, der in Vertretung des erkrankten Bischofs Dom Erwin Kräutler aus Brasilien der Messe vorstand.

In seiner Festpredigt, die Bischof Erwin Kräutler schriftlich geschickt hatte, betonte dieser: "Noch lange bevor in unserer Kirche von der Option für die Armen gesprochen wurde und diese zum Ausdruck unseres Einsatzes für die von der Gesellschaft  ausgegrenzten, an den Rand gedrückten Menschen wurde, schlug das gütige Herz Don Boscos gerade für die ausgegrenzten, verlassenen armen jungen Menschen."

Don Bosco war überzeugt, dass es „in jedem jungen Menschen, auch in dem schlimmsten, einen Punkt gibt, wo er dem Guten zugänglich ist, und so ist es die erste Pflicht des Erziehers, diesen Punkt, diese empfängliche Stelle des Herzens, zu suchen und zu nutzen“. Und er fand diesen Punkt immer wieder. 

Ganz besonders erinnerte Bischof Kräutler an die Salesianer bei den Indigenen Völkern, deren Würde und Rechte sie immer schon verteidigt haben. Einer von ihnen, Pater Rudolf Lunkenbein (+ 15. Juli 1976, Merúri, Mato Grosso) hat seinen Einsatz sogar mit seinem Blut bezahlt und Zeugnis für die Liebe bis zum Äußersten abgelegt. 

Die Predigt im Wortlaut: HIER

Viel ehrenamtlicher Einsatz für Don Bosco
Beim Festabend wurde auch Helene Hornich und Helene Spitalsky mit jeweils einer Ikone gedankt. Bereits 70 Veranstaltungen haben die beiden im Doppelpack für die Erwachsenenbildung organisiert.

Zusätzlich präsentierte sich auch der Verein der Freunde des Don Bosco Hauses und konnte wieder neue Mitglieder gewinnen. Zum Verein: HIER

(sl)

 

27.1. Don Bosco Schwestern in Stams

Im Don Bosco Haus in Stams feierten wir am 27. Jänner das Don Bosco Fest. So wie die letzten Jahre auch verlegte die Pfarre ihre samstägliche Vorabendmesse in unseren Festsaal. Regens Roland Buemberger aus Innsbruck, der vorübergehend das Amt des Bischofsvikars ausübte, und Konzelebrant Pfarrer P. Michael zelebrierten die Messe, zu der die Bevölkerung aus Stams und Umgebung eingeladen war.

Uraufführung eines Theaterstücks
Anstelle der Lesung gaben die Hortkinder ein Theaterstück zum Besten. Sie wurden tatkräftig von den Ministranten unterstützt. Die Geschichte hatten sie sich selbst ausgedacht, wir führten sie nun erstmals auf: Eine Straßenkinderbande will Äpfel stehlen. Don Bosco überrascht sie dabei. Doch er bezahlt die Äpfel dem rechtmäßigen Eigentümer und schenkt sie den Kindern. Eine andere Bande will sie ihnen abnehmen. Es kommt zum Kampf. Don Bosco schreitet ein, verteilt die Äpfel an alle und lädt sie ein, zu ihm zu kommen.
Im Stück wurde nicht nur gespielt, sondern auch gesungen. Am Ende gab es reichlich Applaus.

Im Anschluss an die Messe waren alle Gäste zu Tee und Kuchen eingeladen und genossen das Beisammensein. Währenddessen konnten die Kinder noch eine Stunde im Saal mit Sr. Martina und Marie-Noelle spielen. Die Energie der Kinder schien unerschöpflich. Als dann  22 Uhr die letzten Gäste das Haus verließen, konnten wir auf ein gelungenes Don Bosco Fest zurückblicken.

(Sr. Sylvia Steiger bzw. fma-red)

26.1. Rückblick im Schülerheim Fulpmes
Pater Josef Zauner (Hausdirektor), Pater Herbert Meißl (Seelsorger) und Pater Hans Siegmann (Leiter des Schülerheims)

95 Jahre Don Bosco in Fulpmes 1923 – 2018: Ein Rückblick in die wechselvolle Geschichte

Das Don Bosco Fest 2018 wurde in Fulpmes heuer doppelt gefeiert: Der Abend des 26. Jänner stand ganz unter dem Motto „95 Jahre Salesianer in Fulpmes“.

Etwa 150 Zuhörer und Zuhörerinnen verfolgten mit großem Interesse die Ausführungen des Dorfhistorikers Peter Lanthaler, der die Jahre 1923 bis 2018 Revue passieren ließ. Im Dorf wird er unter anderem als Vorbeter bei Totenwachen geschätzt, wo er das, was er von den Angehörigen erzählt bekommt, immer wieder in persönliche Texte und Gebete einfließen lässt.

Dieses Hinhören im Gespräch schenkt ihm auch viele Geschichten von Zeitzeugen, die Vorträge wie jenen über die Salesianer, bereichern. So konnte er so manche Berichte aus der Blütezeit des Don Bosco-Oratoriums zwischen den beiden Weltkriegen zum Besten geben.

Nachdem die Salesianer 1923 auf Ersuchen des Fulpmer Gemeinderates, in ein zur Verfügung gestelltes Hotel eingezogen sind, um sich um die vielen Jugendlichen zu kümmern, die das Metallhandwerk erlernen wollten. Blütezeit auch deswegen, weil damals viele Priesterstudenten, die damals mit den Salesianern ins Hotel eingezogen waren, Bezugspersonen für Jugendliche aus dem ganzen Stubaital geworden sind, mit denen dann viele Freizeitaktivitäten (Theater, Wanderungen, etc.) gestartet wurden.

Ein Bescheid hat am 15. Okt. 1938 das Hotel zu einer Hochgebirgsjägerkaserne umfunktioniert und nach dem 2. Weltkrieg war die französische Besatzungsmacht Herr im Haus. In dieser Zeit gab es mit den Fachschülern und Lehrlingen Probleme im Dorf. Es wurde gestohlen, eingebrochen, die Gendarmerie war mit jeder Menge von Gaunereien beschäftigt. Die Leute im Dorf hatten Angst.

1953 ersuchte eine Gemeindeabordnung die Salesianer, das demolierte Hotel als Bonifatiusinstitut wieder in ihre Hände zu nehmen. Alle Dorfbewohner versprachen Hilfe beim Wiederaufbau und sie sind gekommen! Von da an, so sagte der damalige Gendarmariepostenkommandant, hatten sie in diesem Zusammenhang keine Arbeit mehr. 

Die Tätigkeit der Salesianer wurde wieder zum Segen für Dorf und Pfarre. 1972 wurde neu gebaut, da das alte Haus nicht mehr den Anforderungen entsprach. Es wurde abgerissen. Das Werk im Geiste Don Boscos geht weiter bis in die heutige Zeit. Es ist eine Symbiose zwischen HTL, Fachschule und Schülerheim. Für sich allein kann keines bestehen. Mit Menschlichkeit, mit gutem Essen, mit Lernbetreuung, Aushilfen im Seelsorgeraum, leistet das Team im Schülerheim im Geiste Don Boscos viel Gutes, damit das Leben junger Menschen gelingt.

Musikalisch bezaubernd ergänzt wurde der Referent Peter Landthaler durch die beiden jungen Musikerinnen von „Zupf und Ziach“. Ihre Musikstücke sowie einige alte Bilder vom Hotel und Dorf, unter der technischen Assistenz von Franz Schwienbacher, HTL-Direktor i.R., machten die Feierstunde rund und harmonisch. Danke an alle Beteiligten!

(Pater Josef Zauner SDB)

28.1. Don Bosco Schwestern in Baumkirchen

„Stell dich in das Licht der Sonne“ erklang es immer und immer wieder, während Erzbischof Dr. Alois Kothgasser die Kinder segnete. Festtagsstimmung erfüllte am 28. Jänner die Pfarrkirche. Eine Bläsergruppe der Musikkapelle Baumkirchen und eine Gruppe sangesfreudiger Menschen taten das Ihre dazu. 

Beschenkt mit einer Schokomaroni machten sich im Anschluss an den Gottesdienst Groß und Klein auf den Weg zu den Don Bosco Schwestern. Clownin Augustine (alias Sr. Martina Nießner) erwartete in ihrem bunten Kostüm die Gäste und sorgte für gute Stimmung. Vor allem war sie überall mit dabei: beim Schminken und Verkleiden, beim Basteln und Bauen und natürlich auch beim Jodeln. 

Ein Höhepunkt war die kleine Feier anlässlich von 50 Jahre Kindergarten Baumkirchen. Fünfzig kleine Muffins, von den Kindern selber gebacken, wurden unter Applaus und Gesang hereingetragen. Ein „Geburtstagsständchen“ wurde gesungen und schwupps (!) – da waren die kleinen Kuchen auch schon in den Mündern der Kinder verschwunden.  

Ein buntes Fest in  bester Atmosphäre!

(Sr. Maria Maxwald) 

28.1. Don Bosco Schwestern in Salzburg

"Wenn Jesus mein Leben verwandelt ..." – unter diesem Motto luden die Salzburger Don Bosco Schwestern am 28. Jänner zum Don Bosco Fest ein. Ort des Geschehens war das benachbarte Pfarrzentrum St. Martin.

Pfarrer Josef Brandstätter erzählte davon, wie sehr schon der junge Don Bosco von Jesus fasziniert war und ermunterte die Gemeinde, es ihm gleichzutun. Kinder der Volksschulen Liefering I und Liefering II brachten sich – gut vorbereitet – aktiv in den Gottesdienst ein. So leiteten sie beispielsweise das Kyrie ein oder verlasen die Fürbitten. Höhepunkt der Messe war für sie sicherlich, als sie mit anderen Kindern einen Kreis um den Altar bildeten und gemeinsam mit den Zelebrant/innen das Vaterunser sangen.

Nach dem Gottesdienst, den beim Don Bosco Fest traditionsgemäß die Lobpreisformation "Praystation" begleitete, erhielten alle Besucher eine Schokomaroni geschenkt. Ganz so wie es andere Niederlassungen der Don Bosco Familie in Österreich auch taten. Im Pfarrsaal gab es im Anschluss Würstel für die Erwachsenen und Spiele für Kinder.

(red. fma)

28.1. Klagenfurt Don Bosco feierte den Kirchenpatron

Johannes Bosco hatte ein Herz für Kinder

Johannes Bosco hatte ein Herz für Kinder. Im Gedenken an den Todestag von Johannes Don Bosco am 31. Jänner 1888 feierte die Pfarrgemeinde Don Bosco in Klagenfurt ihren Kirchenpatron. Beim gut besuchten Festgottesdienst übernahm die Musikgruppe unter der Leitung von Karl Fellner die musikalische Gestaltung. 

Zu den Fotos: HIER

Schulkinder haben aus dem Leben und Wirken von Johannes Bosco die Gottesdienstbesucher informiert. Darin kam besonders zum Ausdruck, wie sehr sich Don Bosco für das Wohl der Kinder und Jugendlichen einsetzt, und mit viel Liebe und Beharrlichkeit gewirkt hat.

Pater Miggisch hat in seiner Predigt auf das, was uns die Kinder von Johannes Bosco berichtet haben Bezug genommen. Don Bosco war überzeugt, dass man jungen Menschen nicht mit Strenge, sondern mit Güte begegnen muss. So ist er auch heute den Eltern ein Vorbild, in welcher Haltung man den anvertrauten Kindern begegnen soll.

Zum Abschluss der Messe lud Pater Miggisch die Gottesdienstbesucher zum großen Pfarrcafe und Mittagessen ein. Er bedankte sich bei allen Mitarbeitern, besonders der Musikgruppe für die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes, dem Ausschuss des Pfarrgemeinderates „Dienst an der Gemeinschaft“ und der Frauenrunde für die Vorbereitungsarbeiten und für die Abwicklung dieses Festes.

140 Personen sind der Einladung gefolgt und haben dabei einige Stunden bei Gesprächen und Fröhlichkeit verbracht. Für die Kinder wurde als besonderes Programm eine Spiele-Stunde angeboten, die von KIDEKA, einer Einrichtung der Katholischen Aktion, durchgeführt wurde. Die Kath. Aktion hat für die Organisation und Durchführung das Katholische Familienwerk damit beauftragt.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass der Geist von Don Bosco auch heute noch lebt, wie es auch beim Gottesdienst von allen gesungen wurde: „Heute, Don Bosco heut noch lebst du in unsrer Welt – du bist ein Strahl der Hoffnung dort, wo die Liebe fehlt.“

(Alois Faullant)

28.1. Festmesse in Wien Stadlau

Eviva Don Bosco

Zur Gedenk-Festmesse anlässlich des Sterbetages von Don Bosco am 31. Jänner 1888 wurde letzten Sonntag wieder eine ganz besondere Messe gestaltet.

Als hochrangige Gäste beehrten uns dieses Jahr die Provinzleiterin der Don Bosco Schwestern Sr. Maria Maul FMA und der Provinzial der Salesianer Pater Petrus Obermüller SDB.

Beide richteten ihr Wort vor allem an die zahlreich erschienene Jugend und die Kinder. 

Zum Mitsingen luden die Musiker unserer Jazz Band Staple Mates unterstützt durch Sängerinnen und Sänger ein.
Nach der Messe wurde  im Pfarrkaffee und beim Sozialessen der Pfadfinder weiter gefeiert.

(fh/red)

 

 

28.1. Pfarr-Patrozinium in Wien Neuerdberg

Einladender Seiltänzer Gottes sowie Leberkas und Bier

Ein lebendiges Pfarr-Patrozinium zu feiern bedarf manchmal neuer Ideen. So wurde heuer, 2018, das erste Mal der „Leberkas-Sonntag“ in Neuerdberg ausgerufen. Die Jugend, Firm-Kandidatinnen und -Kandidaten unterstützten das Festkomitee bei der Bewirtung nach dem Festgottesdienst.

Zu Beginn der Festmesse gedachte man, an der nun seit 30 Jahren am Kircheneingang stehenden und einladenden Don Bosco Statue, die mit dem verlängerten Finger auf das Kreuz im Altarraum hinweist. Er blickt auf den Kirchenplatz und lädt uns alle ein zu Jesus zu kommen. So erinnerte Pfarrer Franz Lebitsch in seiner Predigt an Don Bosco, der unermüdlich sich um die Kinder und Jugend sorgte. Lebitsch weiter, so wie Jesus das Kind in die Mitte stellte, so soll in der Pfarre Neuerderdberg Platz für die Kinder sein. Er dankte dabei besonders den vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich in der Seelsorge einbringen.

Die Erstkommunionkinder begleiteten mit Gesten die Geschichte vom Seiltänzer Giovanni, dem jungen Don Bosco. Sängerinnen und Musiker der Salesianischen Jugendbewegung unterstützten den Gemeindegesang mit ihren schwungvollen Klängen.

(karg)

 

26.-28.1. Ein Hoch auf Don Bosco in St. Josef Siebenhügel

Am Freitag 26. Jänner mit einem Kinderfest, wo über 90 Kinder einen tollen und abwechslungsreichen Nachmittag bei Spiel und Spaß, Schminken, Singen, Don Bosco-Geschichten, Quiz, Hindernis-Lauf, Kuchen, Jause und tollen Preisen erleben konnten.

Am Samstag haben wir unsere Firmlinge zu einem Confrontino eingeladen, wo Pater Rudi Osanger und unsere Confronto-Jugendlichen aus St. Josef einen Nachmittag/Abend zu „Don Bosco – Berufung – eigene Lebensträume“ gestaltet haben. Knapp 60 Jugendliche sind der Einladung gefolgt, die mit der Messe bis 21 Uhr endete.

Am Sonntag haben wir bei allen Messen Don Bosco gefeiert. Das Pfarrcafe haben die Salesianischen Mitarbeiter schmackhaft und umfangreich gestaltet, wobei es sogar ein Maroni-Quiz für alle gab. DANKE allen, die sich an diesem Wochenende engagiert haben – DON BOSCO lebt in St. Josef!

(P. Herbert Salzl SDB)

28.1. Der Festgottesdienst in Graz Don Bosco

„Wann haben sie das letzte Mal gestaunt?“ Diese Frage stellte der Festprediger, Pfarrer Dietmar Grünwald aus Graz-Mariatrost  zum Don Bosco Fest 2018 an die ca. 200 Gottesdienstbesucher am Beginn des Festgottesdienstes.

Die vielen Menschen, die Jesus erleben, staunen über seine Worte und Taten, berichten die Evangelien. Don Bosco hat auch über Jesus gestaunt. Er war ein Mann der Tat. Er hat Jesus Christus verkündet. Er hat nicht nur vom Glauben gesprochen, sondern hat ihn vorgelebt! Er war verwurzelt in der Liebe Gottes und diese Liebe wollte er an die Kinder und Jugendlichen weitergeben

Soweit einige Zitate aus der Festpredigt.

Im Anschluss an den Gottesdienst gab es Begegnung und eine Agape in den Räumen des Don Bosco Saales.

(hr)

28.1. Blick nach München

„Oben scheint immer die Sonne“

Draußen war es zwar eher kalt und grau, aber in der Pfarrkirche Sankt Wolfgang ließ der Passauer Bischof Stefan Oster am Sonntag (28.01.) die Sonne scheinen.

Er hielt den Festgottesdienst zum Don Bosco Fest 2018 in München und motivierte die Gläubigen in seiner Predigt, positiv durchs Leben zu gehen – im Vertrauen auf Gottes Hilfe. Der Sonntag als Tag des Herrn stehe für die aufgehende Sonne, führte er aus, und jeder sei dazu berufen, diese Sonne in sich scheinen zu lassen. „Wir brauchen die Kirche, Gottes Wort und die Gemeinschaft des Gebetes, um zu erkennen, dass in uns die Sonne scheint und wir im Licht dieser Sonne bleiben können“, so Bischof Oster. Doch damit nicht genug: Jeder von uns, besonders die Pädagogen, seien dazu aufgerufen, durch Glaube und Zuwendung Kinder und Jugendliche dabei zu unterstützen, ihre Talente und die je eigenen Sonnenstrahlen in sich selbst zu entdecken. Ganz wie es schon Don Bosco damals getan habe.

Um sich für diese Aufgabe zu stärken, waren alle Gäste anschließend zu einem Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen im Salesianum eingeladen. Der übervolle Veranstaltungssaal zeigte, dass die Salesianer Don Boscos im Münchner Stadtteil Haidhausen gut integriert sind und vielfältige Kontakte – auch außerhalb des Hauses – pflegen. Zum Gelingen des Tages trugen letztlich auch die Chöre der Singschule Sankt Wolfgang bei, die unter der Leitung von Stefan Ludwig im Pfarrsaal das Kindermusical „Geisterstunde auf Schloss Eulenstein“ von Peter Schindler aufführten.

„Alles beginnt mit dem aufmerksamen Zuhören“

Der Spaß am gemeinsamen Musizieren war den Kindern anzusehen. Aber wie schafft Kirche es, junge Menschen auch für den Glauben zu begeistern, sie mit der Frohen Botschaft zu erreichen? Diese Frage wurde zum Auftakt des Don Bosco Festes am Freitag (26.01.) diskutiert. Dem Festabend ging eine Vesper in Sankt Wolfgang mit Pater Reinhard Gesing, dem Provinzial der Salesianer Don Boscos in Deutschland, voraus. Er betonte, wie wichtig es Don Bosco gewesen sei, junge Menschen zu begleiten, sich Zeit für sie zu nehmen: „Alles beginnt mit dem aufmerksamen Zuhören – und wir müssen den jungen Leuten nicht nur zuhören, sondern vor allem auch auf sie hören.“ Wenn wir dies befolgen, dann würden wir auch die Antwort erhalten, wie wir mit den Jugendlichen Wege zu Jesus finden – so das Fazit von Pater Reinhard Gesing.

Dieser Gedanke wurde bei der folgenden Podiumsdiskussion im Pfarrsaal Sankt Wolfgang aufgegriffen. Zu Gast waren Diözesanjugendpfarrer Richard Greul, Stefan John, Abteilungsleiter für Familie und Jugend, Bildung und Erziehung im Bayerischen Sozialministerium, sowie Dr. Katharina Karl, Leiterin des Jugendpastoralinstituts in Benediktbeuern. Auch sie plädierten dafür, Jugendliche mehr miteinzubeziehen, sie nach ihren Erfahrungen zu fragen. Beim Festabend wurde das sofort in die Praxis umgesetzt: Drei junge Erwachsene erzählten, welchen Stellenwert der Glaube in ihrem Leben hat. Dabei fielen Schlagworte wie „Rettungsanker“, „Halt“, „Hoffnung“ – und auch „Veränderung“. Eine Studentin der Sonderpädagogik ermunterte die Zuhörer: „Traut Euch, ob jung oder alt, man kann noch etwas verändern. Glauben ist Leben.“

Ausgezeichnetes Engagement

Ein geeignetes Vorbild, wie solch ein beherzter Einsatz für Kinder und Jugendliche aussehen kann, ist Gerti Gerwien, die im Rahmen des Festabends den Preis „Don Bosco Spatzen“ verliehen bekam. Vor 28 Jahren wurde sie als Kinderpflegerin im Pfarrkindergarten Sankt Wolfgang eingestellt und seitdem hat sie engagiert mitangepackt und die Leben vieler Kinder geprägt. „Ob es ein Kind zu trösten gilt und aufzumuntern oder auch Grenzen zu setzen – die Gerti macht das in einer so ehrlichen, herzlichen und echten Art, dass die Kleinen gar nicht anders können, als es gerne anzunehmen“, sagte Pfarradministrator Pater Alfons Friedrich in seiner Laudatio. Als Gerti Gerwien ihren Preis entgegennahm, gab es dafür tosenden Beifall, und die Freude über die Anerkennung war ihr anzusehen. Sie strahlte, weil sie dafür ausgezeichnet wurde, Kinder ernst zu nehmen, sie zu fröhlichen und selbstbewussten Menschen zu erziehen und in ihnen die Sonnenstrahlen scheinen zu lassen.

(RefÖA/nst)

27.1. Ein Fest in Herz Jesu Amstetten
Die Salesianer und der Chor - ein gutes Festteam

Tolles Don Bosco Fest in der Pfarre Herz Jesu Amstetten

Das Don Bosco Fest 2018 in der Pfarre Herz Jesu Amstetten, am 27. Jänner wurde in der vollen Herz Jesu Kirche mit einem besonderen Gottesdienst musikalisch gefeiert. Die Gen Rosso-Messe wurde nach über 35 Jahren mit fast der Originalbesetzung des damaligen Chores und der Band unter der Leitung von Herman Rosenfellner wieder aufgeführt. Gen Rosso und die weibliche Gruppe Gen Verde waren in den frühen 70er Jahren christliche Musikgruppen, der Folkolar-Bewegung, aus verschiedenen Ländern mit religiösen Liedern.

Der Festpredigt des Gottesdienstes, hielt der 2017 zum Salesianerpriester geweihte gebürtige Inder P. Praveen Ray Antony. Er ist derzeit Kaplan in Wien Stadlau und sprach bei der Messe über die Fröhlichkeit Don Boscos. Der Spruch Don Boscos „Fröhlich sein, gutes Tun und die Spatzen pfeifen lassen“ sollte sich dort besonders in der Jugendarbeit verwirklichen.

Am Ende des Gottesdienstes wurde noch den beiden Salesianerpriesterjubilaren P. Josef Parteder und P. Franz Kniewasser jeweils zum 80. Geburtstag, seitens der Pfarre mit einem Geschenkskorb des Pfarrgemeinderates und einem Präsent den Ehemaligen Don Boscos, welches der Präsident der Amstettner Ehemaligen Erst Mayer übereichte, gratuliert.

Der Chor stellte sich nach Ende des Gottesdienstes mit einem Ständchen bei den Jubilaren ein.

Im Anschluss gab es im Don Bosco Heim  „Don Bosco Burger“, die die Mitarbeiter zubereiteten und das beliebte Pfarrcafe. Es war ein gelungenes Fest.

(herbert haslinger)

31.1. Damit das Leben junger Menschen gelingt
Don Bosco (1815-1888) war immer da für junge Menschen. Foto: SDB dt. Provinz

Die Don Bosco Familie in Österreich lädt rund um den 31. Jänner in Erinnerung an ihren Gründer Johannes Bosco zum Mitfeiern ein.

Alle Festtermine in Österreich: HIER

Don Bosco (1815-1888): Priester, Jugendapostel und Streetworker Gottes

Don Bosco war Jugendapostel, Pädagoge, Zauberkünstler, Schriftsteller, Sozialarbeiter, begeisterter Priester und Ordensgründer. In der italienischen Industriemetropole Turin begegnete er arbeitslosen und sozial entwurzelten Jugendlichen. Er holte sie von der Straße und nahm sie in seinem „Oratorium“, einem offenen Jugendzentrum, auf. Für die Erziehung von Kindern und Jugendlichen betrachtete er vier Elemente als wesentlich: Geborgenheit, Freizeit, Bildung und Glaube.

Am 31. Jänner 1888 starb Johannes Bosco. Er wurde am 1. April 1934 heiliggesprochen und wird weltweit als Schutzpatron der Jugend verehrt.

Damit das Leben junger Menschen gelingt
Die Salesianer Don Boscos und die Don Bosco Schwestern setzen sich zusammen mit ihren haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weltweit an sozialen und humanitären Brennpunkten dafür ein, dass junge Menschen die Chance auf eine gute Zukunft bekommen.

Ob sie behinderten und sozial benachteiligten Jugendlichen eine Ausbildung ermöglichen oder junge Flüchtlinge auf ihrem Weg in eine bessere Zukunft begleiten, ob sie ihnen in Wohnheimen ein Zuhause geben oder in Jugendbildungsstätten mit ihnen über den Glauben und ihre Zukunft sprechen: Sie sind da zur Stelle, wo sie besondere Hilfe benötigen. Sie setzen sich dafür ein, damit das Leben junger Menschen gelingt.

In 133 Ländern der Welt ...
Als zweitgrößte Ordensgemeinschaft der katholischen Kirche zählen die Salesianer Don Boscos heute 15.300 Mitglieder in 132 Ländern der Welt.

Mit Maria Dominika Mazzarello (1837 – 1881) gründete Don Bosco 1872 die Don Bosco Schwestern, die heute mit rund 13.000 Schwestern einen der größten katholischen Frauenorden der Welt bilden.

Außer seiner eigenen Mutter, Mama Margareta Occhiena (1788– 1856), bezog Don Bosco zahlreiche Frauen und Männer als Lehrer, Ausbilder und Erzieher in sein Jugendwerk ein. Daraus erwächst seine Idee des „Salesianers in der Welt“, von der sich auch heute weltweit 35.000 Frauen und Männer in der Vereinigung der Salesianischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter begeistern lassen.

… und in Österreich
Die Salesianer und Don Bosco Schwestern betreuen in Österreich Kindergärten und Schulen, leiten Pfarren und Jugendzentren, führen Wohnheime für Studentinnen und Studenten, für Schülerinnen und Schüler und laden in der Salesianischen Jugendbewegung zu zahlreichen Freizeitaktivitäten und religiösen Angeboten ein. Besonders fördern die beiden Ordensgemeinschaften entsprechend ihrem Auftrag die soziale Jugendarbeit.

Im Mittelpunkt stehen Jugendzentren und die Hilfe für minderjährige Asylwerber in Kooperation mit dem „Don Bosco Flüchtlingswerk“. Die Vereine Volontariat bewegt (ebenfalls in Mitträgerschaft von Jugend Eine Welt) und VIDES organisieren Freiwilligeneinsätze für junge Erwachsene und unterstützen Projekte Ländern des Südens.

Die Salesianer und die Don Bosco Schwestern haben zusätzlich den Verein „Don Bosco Volunteers“ für Freiwilligendienste in Österreich gegründet. Neben der Kontaktstelle für freiwilliges Engagement bietet der Verein Arbeitstrainings für Asylberechtige und subsidiär Schutzberechtigte an.

(presse don bosco)

Zurück zur Übersicht

Um die volle Funktionalität unserer Website zu gewährleisten bzw. unser Angebot zu optimieren setzt unsere Website Cookies. Weiterlesen …