Danke für euer Wirken!

Sieben Don Bosco Schwestern und sieben Salesianer aus Österreich feiern 2017 ihre Ordens-Jubiläen.

25 Jahre

Eine Schwester für die Jüngsten

Schwester Regina Maier FMA  stammt aus Zeutschach in der Steiermark, einem Gebirgsdorf inmitten des Naturparks Grebenzen. Nach der Hauptschule besuchte sie die Fachschule für wirtschaftliche Berufe in Vöcklabruck und lernte so die Don Bosco Schwestern kennen.

1992 legte sie in Baumkirchen ihre Erste Profess ab. Nach der Ausbildung zur Kindergartenpädagogin in Innsbruck war sie zunächst sieben Jahre in Wien Hasenleiten und zehn Jahre in Klagenfurt als Leiterin des Kindergartens, der Krippe und auch der Gemeinschaft tätig. Anschließend wirkte Sr. Regina ein Jahr in der neuerrichteten Kinderkrippe in Rottenbuch. 

Zurzeit leitet Sr. Regina die Gemeinschaft in Stams und im Provinzrat vertreten. Ein Ausspruch Don Boscos, der ihr viel bedeutet: „Steht mit den Füßen auf der Erde, aber wohnt mit dem Herzen im Himmel.“

40 Jahre

Vom Finanzamt zu den Don Bosco Schwestern

Schwester Veronika Kreuzberger FMA  stammt aus Bischofshofen in Salzburg. Nach dem Besuch der Handelsschule arbeitete sie neun Jahre lang beim Finanz- und Arbeitsamt, bis sie dann die Don Bosco Schwestern kennenlernte.

Nach ihrem Eintritt in Stams und dem Noviziat in Contra di Missaglia (Italien) verbrachte sie die ersten Ordensjahre in Innsbruck. In dieser Zeit machte sie auf der pädagogischen Akademie in Schwaz die Ausbildung zur Religionslehrerin. 
Insgesamt 14 Jahre war Sr. Veronika als pädagogische Mitarbeiterin im Don Bosco Haus in Wien 13 tätig, fünf Jahre als Leiterin der Gemeinschaft in Stams.

Seit 2006 lebt sie in Baumkirchen und ist dort mit der Aufgabe der Hausökonomin betraut. 

Sie sagt: „Was mich trägt ist das Wort Gottes und der Glaube, dass einmal alles gut wird.“

50 Jahre

Der musikalische Jugendseelsorger

Pater Rudolf Osanger SDB kam als 10-Jähriger ins Don Bosco Gymnasium nach Unterwaltersdorf. Geboren wurde er 1950 in Scheibbs in Niederösterreich.

Seine Erste Profess legte er 1967 ab. Nach seiner Matura war er zwei Jahre lang Assistent im Salesianum in Wien 3. Nach dem Studium an der Ordenshochschule der Salesianer Don Boscos in Benediktbeuern, führte ihn das Diakonatspraktikum in die Wiener Pfarre Neuerdberg.

Sein priesterliches Wirken begann P. Osanger als Kaplan und Heimleiter in Amstetten und setzte es in Klagenfurt St. Josef fort. Neun Jahre lang gehörte er zum ersten Team des neu errichteten Jugendbildungshauses der Salesianer in Wien 13. Der begeisterte Liedermacher war zwölf Jahre lang Pfarrer in Klagenfurt St. Josef. Von 2008 bis 2014 war er als Provinzial für die österreichische Gemeinschaft der Salesianer verantwortlich.

Jetzt ist P. Rudi weiterhin in Wien engagiert: Er ist Chefredakteur des DON BOSCO magazins und Leiter der Jugendseelsorge der Salesianer.

Viele Aufgaben in der Provinz

Pater Josef Vösl SDB wurde 1940 in Erla bei St. Valentin in Niederösterreich geboren. Nach der Pflichtschule begann er eine Lehre als Maschinenschlosser in den Steyr-Werken.

Mit 23 Jahren trat Josef Vösl in das Aufbaugymnasium der Salesianer in Unterwaltersdorf ein, die Erste Profess legte er 1967 ab. Er studierte Sozialpädagogik, Philosophie und Theologie in Benediktbeuern. P. Vösl wurde 1976 zum Priester geweiht.

Zwei Jahre war er als Lehrer und Erzieher im Don Bosco Gymnasium Unterwaltersdorf eingesetzt. Danach war er Kaplan in der Don Bosco Pfarre in Wien 3 und Provinzbeauftragter für die Salesianischen Mitarbeiter. Von 1981 bis 1986 wirkte er als Spiritual im Canisiusheim in Horn und leitete dann vier Jahre lang die Jugendbildungsstätte Don Bosco Haus in Unter St. Veit. Als Rektor stand er bis 1996 dem Canisiusheim in Horn vor. Sechs Jahre lang leitete er als Provinzial die österreichische Gemeinschaft der Salesianer. 2002 kehrte er als Rektor nach Horn zurück.

Seit 2008 ist P. Vösl im Provinzialat der Salesianer in Wien tätig: Mehrere Jahre war er Leiter der Sozialen Kommunikation der Salesianer. Jetzt betreut P. Vösl das Ordensarchiv. Besonders geschätzt ist seine umsichtige Tätigkeit als Provinzsekretär. 

Wissenschafter und geistlicher Begleiter

Pater Josef Weber SDB stammt aus dem oberösterreichischen Grein an der der Donau. 1948 geboren, besuchte er zunächst das bischöfliche Gymnasium Petrinum in Linz und wechselte dann nach Unterwaltersdorf.

Sein Noviziat schloss er 1967 mit der Feier seiner Ersten Profess ab. Von 1971 bis 1977 studierte er Sozialpädagogik und Theologie in Benediktbeuern. Nach seiner Priesterweihe 1977, absolvierte er ein Doktoratsstudium an der Päpstlichen Universität der Salesianer sowie an der „Gregoriana“ in Rom.

Seitdem ist P. Weber Dozent für Christliche Spiritualität und Biblische Theologie an der Hochschule der Salesianer in Benediktbeuern. P. Weber ist ein gefragter und beliebter geistlicher Begleiter. Mit viel Engagement schreibt er als profunder Kenner der Geschichte Don Boscos Beiträge für diverse Medien.

Die Pädagogin aus Oberösterreich

Schwester Hedwig Winkler FMA  wurde 1946 in Engerwitzdorf in Oberösterreich geboren. Sie lernte die Don Bosco Schwestern in Linz kennen, als sie dort die Haushaltungsschule besuchte. 1967 legte sie ihre Erste Profess in Casanova di Carmagnola/Italien ab und machte dann die Ausbildung zur Kindergärtnerin. 

Fast 40 Jahre war sie in diesem Beruf tätig: in Baumkirchen, Innsbruck, Wien und Vöcklabruck. Die Freude an der Arbeit mit den Kindern hat sie niemals verlassen. Zusätzlich machte sie auch die Ausbildung für den Religionsunterricht in Grund- und Mittelschulen.

Besondere Verdienste erwarb sich Sr. Hedwig in der Zeit, als sie im Übungskindergarten in Vöcklabruck tätig war. 2008 wurde ihr aus diesem Grund der Berufstitel „Oberschulrätin“ verliehen.

Nachdem sie in Anschluss an ihre Pensionierung einige Jahre in Klagenfurt tätig war, ist sie in diesem Jahr wieder nach Vöcklabruck zurückgekehrt.

60 Jahre

Wirken für die Jugend

Sr. Katharina Bergmann wurde 1937 in Wien geboren. Trotz Kriegswirren und Hunger schaut sie auf eine glückliche Kindheit zurück. Mit 18 Jahren trat sie bei den Don Bosco Schwestern in Stams ein. 

Nach dem Noviziat in Rottenbuch war sie in verschiedenen Häusern in Österreich tätig: 16 Jahre in Wien, 11 Jahre in Klagenfurt, 13 Jahre in Baumkirchen. Insgesamt wirkte sie 32 Jahre im Kindergarten und in Jugendgruppen. Die Arbeit mit den Kindern und jungen Menschen schenkte ihr viel Freude und Erfüllung und sie hofft, dass ihr Wirken bei den Kindern Gutes bewirkt hat.

Seit 2009 lebt sie in der Gemeinschäft der älteren Mitschwestern in Vöcklabruck. Sie bringt sich gern in die Gemeinschaft ein und mag es vor allem, durch Basteln oder Handarbeiten einen Beitrag zur Festgestaltung zu geben.

In diesem Jahr darf sie noch ein weiteres Fest feiern – ihren 80. Geburtstag im November.

Seelsorger mit grünem Daumen

Pater August Pauger SDB kommt aus der Steiermark. 1927 in der Pfarre Groß-Wilfersorf geboren, kam er im Alter von 25 Jahren nach Unterwaltersdorf zu den Salesianern.

Seine Erste Profess legte P. Pauger 1957 ab. Nach seiner Matura im Alter von 32 Jahren war er zwei Jahre als Assistent und Erzieher tätig, ehe ihn sein Studium nach Benediktbeuern führte. 1965 wurde er zum Priester geweiht. Danach war P. Pauger sieben Jahre in Timelkam als Kaplan tätig, dann ein Jahr Spiritual in Horn und zwei Jahre Kaplan in Klagenfurt/Siebenhügel. Acht Jahre lang wirkte er als Pfarrer in St. Ruprecht/Klagenfurt, sieben Jahre lang war er Pfarrer in Wien-Inzersorf. Danach war er Direktor in Amstetten. Seit 1997 ist er in der Pfarre Wien-Stadlau tätig.

Der für seine Liebe zur Gartenarbeit bekannte P. Pauger feiert heuer nicht nur sein 50-jähriges Professjubiläum, sondern auch seinen 90. Geburtstag.

Im Einsatz für die Jugend und die Mitschwestern

Schwester Theresia Kromoser FMA  (geb. 1932) ist gebürtig aus Neuhofen an der Ybbs in Niederösterreich. Die Familie betrieb eine kleine Landwirtschaft und dort war das Zusammenhelfen auf dem Hof und in der Familie mit den kleineren Geschwistern eine Selbstverständlichkeit.

Gleich nach ihrer ersten Profess im Jahr 1957 besuchte sie zwei Jahre das ordenseigene pädagogische Institut in Turin. Fast 30 Jahre wirkte sie in verschiedenen Gemeinschaften als Kindergärtnerin und zum Teil auch als Gemeinschaftsleiterin: Stams, Gramatneusiedl, Wien, Klagenfurt und Baumkirchen.

Nach der aktiven Arbeit mit den Kindern nahm sie 1998-1999 an einem Pflegekurs teil, um sich bis 2006 in der Gemeinschaft der älteren Schwestern in Vöcklabruck in diesem Bereich einzubringen. Anschließend wechselte sie nach Stams, um dort noch ein weiteres Jahrzehnt im Haus mitzuhelfen, wo es ihr möglich war.

Seit zwei Jahren lebt sie nun in Vöcklabruck und durfte in diesem Jahr ihren 85. Geburtstag feiern.

Vom Goldschmied zum Herbergsvater

Bruder Franz Lasser SDB kam 1933 in Pettenbach/Oberösterreich zur Welt. Nach der Gesellenprüfung als Goldschmied übersiedelte er nach Linz, wo er im neu eröffneten Lehrlingsheim die Salesianer kennen lernte.

Seine Erste Profess legte er 1957 ab. Danach war er zunächst im Wiener Salesianum tätig. Dort wurde kurz vorher die neue Don Bosco Kirche in der Hagenmüllergasse eingeweiht, in deren Kirchenturm 1958 eine Jugendherberge eröffnet wurde. 1960 übernahm Br. Lasser die Leitung der sogenannten ‚Turmherberge‘. In den 46 Jahren seiner Tätigkeit begrüßte der "Herbergsvater" mehr als 163.000 Menschen. 

Seit 2006 ist der bescheidene Br. Lasser in Linz Don Bosco tätig. 2008 wurde er mit dem „Silbernen Verdienstzeichen der Gemeinde Wien“ ausgezeichnet.

Ein Herz für die Arbeiterjugend

Pater Adolf Scharwitzl SDB ist gebürtiger Kärntner. Er kam 1937 in Klagenfurt zur Welt. Seine Erste Profess legte er 1957 ab.

Nach seiner pädagogischen Ausbildung arbeitete P. Scharwitzl drei Jahre lang als Assistent im Jugendheim in Wien 3. Danach führte ihn sein vierjähriges Studium der Philosophie und Theologie in die Ordenshochschule nach Benediktbeuern. 1965 wurde P. Scharwitzl zum Priester geweiht. Als junger Kleriker wirkte er lange Zeit als Kaplan und Jugendseelsorger in Linz und Wien. Als Geistlicher Assistent betreute P. Scharwitzl die Katholischen Arbeiterjugend der Erzdiözese Wien mit großer Umsicht und Einfühlungsvermögen.

Er war 15 Jahre lang Pfarrer in Wien Neuerdberg.  Seit 1998 ist Pater Scharwitzl in der Pfarre Wien Inzersdorf - aus Krankheitsgründen nur als Aushilfskaplan aber mit vollem Einsatz tätig. In diesem Jahr kann er seinen 80. Geburtstag feiern. Er lebt nach dem Motto „Die Freude an Gott ist unsere Kraft“.  

Flüchtlingskind und Bischof

Bischof emeritus Ludwig Schwarz SDB wurde 1940 als erstes von neun Kindern in Pressburg (Bratislava) geboren. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs kam die Familie 1945 als Heimatvertriebene nach Wien Neuerdberg. Hier lernte er die Salesianer kennen. Seine erste Profess legt er 1957 ab.

Das Studium führte Schwarz in das Priesterseminar in Klagenfurt und nach Benediktbeuern, wo er 1964 zum Priester geweiht wurde. Darüber hinaus studierte er klassische Philologie und Archäologie an der Universität Wien, wo er 1971 zum Doktor der Philosophie promovierte.

1969 wurde der humorvolle Salesianer Rektor des Interdiözesanen Seminars für Priesterspätberufe in Horn (Canisiusheim). Das Amt als Provinzial der Salesianer übernahm er 1978. Danach wurde er an die Päpstliche Salesianeruniversität (UPS) in Rom berufen, wo er 14 Jahre lang klassische und christliche Philologie lehrte. Von 1999 bis 2005 war er Nationaldirektor der Päpstlichen Werke „Missio Austria“. 2001 wurde Schwarz zum Weihbischof für Wien ernannt. Von 2005 bis 2016 war er Diözsanbischof von Linz.

Seither ist er Seelsorger bei den Don Bosco Schwestern im oberösterreichischen Vöcklabruck und wird immer wieder zu besonderen Feiern gerufen.Ein großes Anliegen war ihm als Salesianerbischof stets der Einsatz für mehr weltweite Gerechtigkeit. 

65 Jahre

Fröhlich und optimistisch

Schwester Caroline Binder FMA  wurde 1931 in Pierbach, Oberösterreich geboren. Sie stammt aus einer durch und durch salesianisch geprägten Familie. Die Eltern waren Salesianische MitarbeiterInnen und sehr aktiv in der Pfarre. 1947 – 1949 besuchte sie die Bildungsanstalt für Kindergärtnerinnen und Hortnerinnen der Kreuzschwestern in Linz. Nach der Ausbildung trat sie bei den Don Bosco Schwestern ein.

Nach dem Noviziat arbeitete sie viele Jahre in folgenden Gemeinschaften: Gramatneusiedl, Klagenfurt, Cinisello/ Mailand, Viktorsberg, Bludenz, Vöcklabruck. Sie wirkte mit großem Einsatz und Freude bei den Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen und 14 Jahre als Gemeinschaftsleiterin.

Die Liebe zur Musik und zur Kreativität ist ihr auch im Alter geblieben. Nach dem Ausscheiden aus der pädagogischen Arbeit, machte sie die Ausbildung zur Tanzleiterin für Seniorentanz und fast 17 Jahre war sie mit Begeisterung in diesem Bereich tätig. Aufgrund einer immer stärker werdenden Sehschwäche musste sie 2014 diese Tätigkeit aufgeben. Trotz diese Behinderung ist sie ein fröhlicher und optimistischer Mensch geblieben und bereichert heute noch mit ihren vielseitigen Talenten die Gemeinschaft. 

Krankenschwester und Herzensgebet

Schwester Luzia Schöch FMA wurde 1924 als jüngstes von acht Kindern in Göfis/Vorarlberg geboren. Mit 25 Jahren lernte sie am Viktorsberg, wo sie als Küchenhilfe arbeitete, die Don Bosco Schwestern kennen. Nachdem sie bereits längere Zeit auf der Suche nach „ihrem“ Lebensort war, wurde ihr dort klar, wo der weitere Weg hingehen musste.

Im Januar 1950 trat sie in Eschelbach bei den Don Bosco Schwestern ein. Auch das Noviziat verbrachte sie in Deutschland – im oberbayrischen Rottenbuch. Nach der Profess machte sie in Innsbruck die Ausbildung zur Krankenschwester.

Fast ihr ganzes Ordensleben lang wurde ihr Verantwortung übertragen. So wurde sie direkt nach der Ewigen Profess zur Oberin in Innsbruck ernannt. Fast 14 Jahre lang war sie auch als Provinzrätin tätig.

Seit 20 Jahren lebt sie nun in Baumkirchen als die „gute Seele“ im Haus. Ihr Lieblingsgebet ist das „kleine Geheimnis“ – eine besondere Form des Herzensgebets, das ihr hilft in innerer Verbindung mit Jesus zu leben.

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